Non-entry for failure to pay advance costs

5D_120/2009Tribunal fédéral / IIe division civile20 oct. 2009Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The appellant filed a constitutional complaint against a cantonal appellate decision concerning legal aid in enforcement proceedings. The Federal Supreme Court had already ordered him to pay an advance of CHF 700 and warned him of non-entry if he failed to comply. He neither paid the amount nor proved timely payment by bank/post transfer. His later request to proceed without an advance did not justify reconsideration of the denial of legal aid. The court therefore declined to enter into the complaint and ordered court costs of CHF 300 against him.

Regeste Omnilex

Art. 62 Abs. 3, Art. 108 Abs. 1 lit. a and Art. 66 Abs. 1 BGG; non-payment of the ordered advance costs after expiry of a non-extendable grace period entails non-entry on the appeal when the party was expressly warned of that consequence. A subsequent submission that merely reiterates the request to waive the advance, without new grounds capable of justifying reconsideration of the refusal of legal aid, does not cure the default. In such circumstances the President may issue a non-entry decision in summary procedure and charge the appellant with costs (consid. 1).

Texte intégral

{T 0/2}
5D_120/2009

Urteil vom 20. Oktober 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Zbinden.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Aargau,
Zivilgericht, 5. Kammer, Obere Vorstadt 38,
5000 Aarau,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
unentgeltliche Rechtspflege (Rechtsöffnung),

Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 5. Kammer, vom 10. August 2009.

Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde vom 26. August 2009 gegen den vorgenannten Beschluss,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Verfügung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 22. September 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 8. September 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 700.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit Zustellung dieser Verfügung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass in dieser Verfügung auch ein Gesuch des Beschwerdeführers um Wiedererwägung der Verfügung vom 31. August 2009 betreffend Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege abgewiesen worden ist,
dass der Beschwerdeführer den verlangten Kostenvorschuss von auch innerhalb der ihm gesetzten Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat,
dass er jedoch in seiner Eingabe vom 29. September 2009 darum ersucht, ohne Erhebung eines Kostenvorschusses auf die Beschwerde einzutreten, jedoch darin nichts vorbringt, was es rechtfertigte, auf die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege zurückzukommen,

dass deshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 5. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. Oktober 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Zbinden

Mots-clés

advance costslegal aidnon-entryconstitutional complaintsummary procedurecourt costs

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the constitutional complaint could be entered into despite failure to pay the court cost advance.

Solution extraite

No. Because the appellant did not pay the advance or provide proof of timely payment, the complaint was not entered into.

Motifs extraits

The advance was requested under Art. 62(3) BGG with a non-extendable grace period and an explicit warning of non-entry. The appellant's later request contained no grounds to revisit the refusal of legal aid.

Question juridique clé

Whether the refusal to reconsider the denial of legal aid should alter the advance requirement.

Solution extraite

No reconsideration was warranted.

Motifs extraits

The appellant's submission of 29 September 2009 did not raise anything justifying a departure from the prior denial of legal aid.

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