Non-entry for failure to pay advance costs

5A_70/2007Tribunal fédéral / IIe division civile10 mai 2007Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Supreme Court declared an abusive recusal request inadmissible, denied reconsideration of its prior refusal of legal aid, and did not enter into the complaint because the complainant failed to pay the CHF 500 advance on costs within the non-extendable deadline or prove timely payment by bank/post transfer. The complainant was ordered to pay court costs of CHF 300. The Court also noted that the complaint would in any event have been inadmissible for the reasons given in the earlier order.

Regeste Omnilex

Art. 62 Abs. 3, Art. 66 Abs. 1 und Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the advance on costs and abusive procedural motions. Failure to pay the ordered advance within the non-extendable grace period, despite a warning of non-entry, entails non-entry in summary proceedings under Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG. A recusal motion that is manifestly abusive, in particular when filed solely to obstruct the proceedings, is not entertained. A reconsideration request is rejected where it merely repeats prior arguments without identifying any circumstance capable of undermining the earlier ruling. Costs are borne by the defaulting party.

Texte intégral

{T 0/2}
5A_70/2007 /blb

Verfügung vom 10. Mai 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Bern, Aufsichtsbehörde
in Betreibungs- und Konkurssachen, Hochschulstrasse 17, Postfach 7475, 3001 Bern.

Gegenstand
Pfändungsankündigung,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 19. Februar 2007 des Obergerichts des Kantons Bern.

Der Präsident hat nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 19. Februar 2007 des Obergerichts des Kantons Bern (Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen),

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer (nach sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisender Verfügung vom 26. März 2007, Art. 64 Abs. 1 BGG) mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 28. März 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 12. März 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der am 5. April 2007 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer innert der Nachfrist eine weitere Eingabe eingereicht hat, worin er den Ausstand sämtlicher Mitglieder des Bundesgerichts und die Wiedererwägung der (sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abweisenden) Verfügung vom 26. März 2007 beantragt,
dass auf das allein zum Zwecke der Blockierung der Justiz gestellte und damit missbräuchliche Ausstandsbegehren nicht einzutreten ist (BGE 111 Ia 148 E. 2, 105 Ib 301 E. 1c und d),
dass das Wiedererwägungsgesuch abzuweisen ist, weil der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was die Richtigkeit der Verfügung vom 26. März 2007, auf die verwiesen wird, in Frage zu stellen vermöchte,
dass festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der nicht erstreckbaren Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass dieser darauf hingewiesen wird, dass auf die Beschwerde (aus den in der Verfügung vom 26. März 2007 dargelegten Gründen) auch bei rechtzeitiger Vorschussleistung nicht eingetreten worden wäre und dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abzulegen,

verfügt:
1.
Auf das Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten.
2.
Das Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.
3.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
4.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
5.
Diese Verfügung wird dem Beschwerdeführer, dem Obergericht des Kantons Bern (Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen) und dem Betreibungsamt Bern-Mittelland schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. Mai 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Mots-clés

advance on costsnon-entryrecusalreconsiderationabuse of processcourt fees

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the recusal request against all members of the Federal Supreme Court is admissible.

Solution extraite

The recusal request was not entertained because it was abusive and served only to obstruct the administration of justice.

Motifs extraits

A recusal motion made solely to block the court is abusive and does not warrant examination.

Question juridique clé

Whether the reconsideration request regarding the order refusing legal aid should be granted.

Solution extraite

The reconsideration request was denied because the complainant raised no arguments casting doubt on the correctness of the earlier order.

Motifs extraits

No new or relevant grounds were advanced against the prior refusal of legal aid.

Question juridique clé

Whether the complaint could proceed despite failure to pay the required advance on costs within the non-extendable deadline.

Solution extraite

The complaint was not entertained because the advance was neither paid in cash nor duly evidenced as timely paid.

Motifs extraits

After unsuccessful warning under Art. 62(3) BGG, non-payment of the advance cost requires non-entry under Art. 108(1)(a) BGG.

Question juridique clé

Who bears the court fee.

Solution extraite

The complainant was ordered to pay the court fee of CHF 300.

Motifs extraits

As the proceeding failed due to the complainant's default, costs were imposed on him.

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