Non-entry due to unpaid advance costs

5A_511/2011Tribunal fédéral / IIe division civile13 sept. 2011Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Supreme Court did not enter into the civil appeal because the appellant failed to pay the court advance of CHF 1,500 within the non-extendable grace period and did not provide proof of timely payment. The Court therefore issued a non-entry order under Art. 62(3) and Art. 108(1)(a) BGG and charged the appellant with court costs of CHF 500. It also noted that the appeal would have lacked sufficient reasoning in any event.

Regeste Omnilex

Art. 62 Abs. 3 und Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Nichtleistung des Kostenvorschusses trotz Androhung des Nichteintretens. Wird der mit Nachfrist angesetzte Kostenvorschuss nicht innert der nicht erstreckbaren Frist geleistet und der rechtzeitige Zahlungseingang nicht rechtsgenüglich nachgewiesen, tritt das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht ein. Die Kostenfolgen treffen die säumige Partei nach Art. 66 Abs. 1 BGG. Ein allfälliger zusätzlicher Mangel der Beschwerdebegründung kann als weiterer Nichteintretensgrund erwähnt werden (vgl. auch Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG).

Texte intégral

{T 0/2}
5A_511/2011

Urteil vom 13. September 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Z.________,
vertreten durch Rechtsanwältin Gabrielle Sigg,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Rechtsöffnung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 15. Juli 2011 des Obergerichts des Kantons Zürich (I. Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 15. Juli 2011 des Obergerichts des Kantons Zürich,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 26. August 2011 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 8. August 2011 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der am 29. August 2011 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) und darauf hingewiesen wird, dass auf die Beschwerde selbst bei rechtzeitiger Vorschusszahlung mangels rechtsgenüglicher Begründung (Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG) nicht eingetreten worden wäre,
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. September 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Hohl

Der Gerichtsschreiber: Füllemann

Mots-clés

non-entryadvance on costsappeal admissibilitycourt costsdebt enforcementwritten procedure

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appeal could be entered into despite non-payment of the advance costs within the extended deadline.

Solution extraite

No; the appeal could not be entered into because the advance costs were neither paid in cash nor duly proven as paid within the non-extendable deadline.

Motifs extraits

The appellant failed to comply with the advance-cost order and the warning of non-entry under Art. 62(3) BGG; therefore non-entry had to follow under Art. 108(1)(a) BGG.

Question juridique clé

Court costs allocation.

Solution extraite

The appellant must bear the court costs.

Motifs extraits

As the unsuccessful party in the non-entry proceeding, the appellant was charged costs under Art. 66(1) BGG.

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