Complaint inadmissible for unpaid advance payment

5A_498/2009Tribunal fédéral / IIe division civile17 sept. 2009Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Swiss Federal Supreme Court did not enter into the complaint against the Graubünden supervisory decision because the appellant failed to pay the required advance on time and did not provide the prescribed proof of payment. The later request for legal aid was filed only after the deadline had expired and therefore did not affect the non-entry. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 300.

Regeste Omnilex

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the advance on time leads to non-entry on the complaint. Where the appellant is warned under threat of non-entry and neither pays the advance within the non-extendable deadline nor furnishes the required debit confirmation in case of payment order, the appeal is inadmissible. A request for legal aid filed only after expiry of the deadline cannot cure the default. The non-entry order entails costs according to Art. 66 Abs. 1 BGG (consid. 1).

Texte intégral

{T 0/2}
5A_498/2009/bnm

Urteil vom 17. September 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Z.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt Alexander Blöchlinger,
Betreibungsamt A.________,
verfahrensbeteiligtes Amt.

Gegenstand
Pfändungsankündigung.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen die Verfügung vom 23. Juni 2009 des Kantonsgerichts von Graubünden (Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen die Verfügung vom 23. Juni 2009 des Kantonsgerichts von Graubünden,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 26. August 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 31. Juli 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 27. August 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss und ungeachtet des erst nach Ablauf der Nachfrist eingereichten (sinngemässen) Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht von Graubünden und dem verfahrensbeteiligten Amt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. September 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Mots-clés

advance paymentnon-entrycostsdebt enforcementlegal aiddeadline

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the federal complaint could be entered into despite the unpaid advance payment.

Solution extraite

No. Because the advance payment was not made within the non-extendable deadline and proof of timely payment was not provided, the complaint had to be dismissed without entry.

Motifs extraits

The court had warned of non-entry under Art. 62(3) BGG. The complainant neither paid the CHF 1,000 advance in cash nor deposited it at a post office for the benefit of the federal court, nor produced the required debit confirmation. The later request for legal aid did not change the result because it was filed after expiry of the deadline.

Question juridique clé

Allocation of court costs

Solution extraite

Court costs were imposed on the complainant.

Motifs extraits

As the complaint was not entered into, the complainant became liable for costs under the general cost rule.

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