Non-payment of advance costs leads to non-entry on appeal

5A_321/2009Tribunal fédéral / IIe division civile12 juin 2009Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The appellant challenged a Zurich High Court ruling for denial of justice, but she did not pay the CHF 1,000 advance within the final non-extendable deadline and also failed to prove a timely debit. The Federal Supreme Court therefore refused to enter into the appeal and imposed court costs of CHF 200 on the appellant. The decision also noted the appellant's abusive filings and warned that further similar submissions would be filed without response.

Regeste Omnilex

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the advance on costs within the non-extendable final deadline leads, absent proof of timely debit in case of payment order, to mandatory non-entry. Subsequent submissions cannot cure the default. Where the appellant causes the non-entry by failing to comply with the advance-order, costs are imposed under Art. 66 Abs. 1 BGG. Abusive procedural conduct may be noted under Art. 42 Abs. 7 BGG, without affecting the dispositive result.

Texte intégral

{T 0/2}
5A_321/2009

Urteil vom 12. Juni 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich.

Gegenstand
Rechtsverweigerung,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 30. April 2009 des Obergerichts des Kantons Zürich.

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 30. April 2009 des Obergerichts des Kantons Zürich,
in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 19. Mai 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit - ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisender - Verfügung vom 12. Mai 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 20. Mai 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb (androhungsgemäss und ungeachtet der nachträglichen Eingaben) gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die (einmal mehr missbräuchlich prozessierende: Art. 42 Abs. 7 BGG) Beschwerdeführerin kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) sowie darauf hingewiesen wird, dass in dieser Sache allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abgelegt würden,
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. Juni 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Mots-clés

non-entryadvance costsappeal admissibilitydeadlinecostsabusive filings

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appeal had to be entered into despite non-payment of the court advance within the final deadline.

Solution extraite

No. Because the advance was not paid or duly evidenced within the non-extendable deadline, the appeal could not be entered into.

Motifs extraits

After being warned under Art. 62(3) BGG, the appellant neither paid the advance in cash nor provided proof of timely debit after a payment order; under Art. 108(1)(a) BGG the court therefore had to refuse entry.

Question juridique clé

Allocation of court costs for the inadmissible appeal.

Solution extraite

The appellant had to bear the court costs.

Motifs extraits

As the non-entry was caused by the appellant's procedural default, costs were imposed on her pursuant to Art. 66(1) BGG.

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