Non-entry for unpaid advance on paternity appeal

5A_26/2007Tribunal fédéral / IIe division civile30 mars 2007Dismissed

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The appellant in a paternity challenge failed to pay the CHF 2,000 advance within the non-extendable deadline set by the Federal Supreme Court. He asked for reconsideration of the earlier refusal of free legal aid and alternatively for another extension of time. The Court rejected both requests, held that the advance-payment default remained uncured, and therefore did not enter into the appeal under the warning previously given. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 500.

Regeste Omnilex

Art. 62 Abs. 3 und Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Nichtleistung des Kostenvorschusses trotz nicht erstreckbarer Nachfrist führt zum Nichteintreten. Ein Gesuch um Wiedererwägung der Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege ist abzuweisen, wenn es keine die frühere Verfügung in Frage stellenden Gründe vorbringt. Ist die Nachfrist ausdrücklich als nicht erstreckbar bezeichnet, kann keine weitere Fristerstreckung bewilligt werden; unterbleibt weder Barzahlung noch ordnungsgemässer Belastungsnachweis, tritt das Gericht androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht ein und auferlegt die Kosten der säumigen Partei (vgl. Art. 66 Abs. 1 BGG).

Texte intégral

{T 0/2}
5A_26/2007/bnm

Verfügung vom 30. März 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich (II. Zivilkammer), Postfach, 8023 Zürich.

Gegenstand
Unentgeltliche Rechtspflege (Vaterschaftsanfechtung).

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 23. Januar 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich.

Der Präsident hat nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 23. Januar 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer (nach sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisender Verfügung vom 23. Februar 2007, Art. 64 Abs. 1 BGG) mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 27. Februar 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 16. Februar 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 15 Tagen seit der am 5. März 2007 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer innert der Nachfrist eine weitere Eingabe eingereicht hat, worin er sinngemäss um Wiedererwägung der (sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abweisenden) Verfügung vom 23. Februar 2007, eventuell um nochmalige Fristerstreckung ersucht,
dass diese Gesuche (ungeachtet der finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers) abzuweisen sind, weil der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was die Richtigkeit der Verfügung vom 23. Februar 2007, auf die verwiesen wird, in Frage zu stellen vermöchte und weil in Anbetracht der ausdrücklich als nicht erstreckbar bezeichneten Nachfrist keine weitere Fristerstreckung gewährt werden kann,
dass somit festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss nach Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

verfügt:
1.
Die Gesuche um Wiedererwägung und weitere Fristerstreckung werden abgewiesen.
2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Diese Verfügung wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. März 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Mots-clés

free legal aidadvance paymentnon-entrydeadlinepaternity challengecourt costs

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the request to reconsider the refusal of free legal aid and to extend the deadline again should be granted

Solution extraite

No. The appellant raised nothing that could call the prior refusal into question, and no further extension was possible because the deadline had expressly been declared non-extendable.

Motifs extraits

The new submission did not undermine the correctness of the prior order refusing legal aid for lack of prospects, and the procedural law did not allow another extension of an expressly non-extendable period.

Question juridique clé

Whether the appeal had to be entered into despite non-payment of the advance

Solution extraite

No. Because the advance was neither paid in cash nor properly credited by postal/bank instruction, the appeal could not be heard and non-entry followed under the warning given.

Motifs extraits

The appellant failed to comply with the advance-payment order and also failed to prove timely payment by debit confirmation; therefore the announced sanction of non-entry applied.

Question juridique clé

Court costs

Solution extraite

The appellant must bear the court fee of CHF 500.

Motifs extraits

As the non-entry resulted from the appellant's default, costs were imposed on him.

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