Non-entry for failure to pay court cost advance

5A_246/2007Tribunal fédéral / IIe division civile9 juil. 2007Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Court refused to enter into the complaint because the appellant did not pay the ordered CHF 1,000 court cost advance within the non-extendable additional deadline and also failed to provide proof of timely payment by debit confirmation. A late request for reduction of the advance and for a further extension was disregarded. The court also noted that the complaint would have been inadmissible even if the advance had been paid on time. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 500.

Regeste Omnilex

Art. 62 Abs. 3, Art. 66 Abs. 1, Art. 108 Abs. 1 lit. a und c BGG; non-payment of the cost advance and abusive litigation as grounds for non-entry. Failure to pay the ordered advance within the non-extendable grace period, or to furnish the required proof of timely debit in the case of payment instruction, compels non-entry in summary proceedings. A request for reduction or for a further extension filed only after expiry of the deadline is without effect. Where the appellant litigates abusively, the Federal Court may reserve that further submissions of the same kind will be filed away without response (consid. 1).

Texte intégral

{T 0/2}
5A_246/2007/bnm

Urteil vom 9. Juli 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Kantonsgericht St. Gallen (Obere kantonale Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung), Klosterhof 1, 9001 St. Gallen.
Gegenstand
Fristwiederherstellung,

Beschwerde nach Art. 72ff. gegen den Entscheid vom 11. April 2007 des Kantonsgerichts St. Gallen.

Der Präsident hat nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 11. April 2007 des Kantonsgerichts St. Gallen (Obere kantonale Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung),

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 12. Juni 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit abweisender, gemäss Art. 44 Abs. 2 BGG als zugestellt geltender Armenrechtsverfügung vom 24. Mai 2007 samt Formular vom 25. Mai 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der (zufolge Nichtabholens bei der Post: Art. 44 Abs. 2 BGG) als am 20. Juni 2007 erfolgt geltenden Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) sowie darauf hingewiesen wird, dass auf die Beschwerde (aus den in der abweisenden Armenrechtsverfügung vom 24. Mai 2007 dargelegten Gründen) auch bei rechtzeitiger Vorschussleistung nicht eingetreten worden wäre,
dass das erst am 29. Juni 2007 und damit nach Ablauf der Nachfrist eingereichte Gesuch um Vorschussreduktion und um Einräumung einer weiteren Nachfrist bis "mindestens" Ende Juli unbeachtlich zu bleiben hat,
dass der Beschwerdeführer einmal mehr missbräuchlich prozessiert (Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG), weshalb sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abzulegen,

erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Kantonsgericht St. Gallen und dem Betreibungsamt Wattwil und Krinau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Juli 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Mots-clés

debt enforcementcourt advancenon-entrydeadlineabusive litigationcosts

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the complaint could proceed despite non-payment of the court cost advance within the non-extendable deadline.

Solution extraite

No. Because the advance was not paid or properly evidenced within the deadline, the court had to refuse entry on the complaint.

Motifs extraits

The appellant failed to comply with the deadline set under threat of non-entry; the late request for reduction and extension was irrelevant.

Question juridique clé

Whether the late request for reduction of the advance and a further deadline should be considered.

Solution extraite

No. The request filed after expiry of the deadline had no effect.

Motifs extraits

A request submitted only after the non-extendable period had already expired could not cure the default.

Poursuivez vos recherches dans ChatGPT ou Claude

Connectez Omnilex pour rechercher dans le corpus juridique depuis votre assistant IA.