Non-payment of advance costs leads to non-entry

5A_209/2007Tribunal fédéral / IIe division civile29 juin 2007Dismissed

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Supreme Court dealt with a debt-enforcement complaint in which the appellant first sought reconsideration of an earlier refusal of legal aid and then failed to pay the ordered advance costs within the non-extendable deadline. The court held that the reconsideration request was unfounded and that late additions to the appeal could not be considered. Because the advance costs were neither paid in cash nor by a timely and properly documented bank or postal debit, the court declined to enter into the appeal and charged the appellant with court costs. It also noted that the appeal would have been inadmissible even if the advance had been paid on time.

Regeste Omnilex

Art. 62 Abs. 3, Art. 64 Abs. 1, Art. 66 Abs. 1 and Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the advance costs within the non-extendable deadline entails non-entry into the appeal. A request for reconsideration of a prior refusal of legal aid is dismissed where it merely repeats prior submissions and discloses no arguments capable of undermining that order; supplementary arguments submitted after expiry of the appeal period are inadmissible. If payment is made by postal or bank order, timely proof of debit must be filed within the prescribed period; absent compliance, the appeal is not examined.

Texte intégral

{T 0/2}
5A_209/2007 /blb

Urteil vom 29. Juni 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, Postfach, 8023 Zürich.

Gegenstand
Pfändungsabrechnung, Verwertung,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 19. April 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich.

Der Präsident hat nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 19. April 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer (nach sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisender Verfügung vom 24. Mai 2007, Art. 64 Abs. 1 BGG) mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 5. Juni 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 10. Mai 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der am 13. Juni 2007 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer innert der Nachfrist eine weitere Eingabe eingereicht hat, worin er um Wiedererwägung der (sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abweisenden) Verfügung vom 24. Mai 2007 ersucht,
dass dieses Gesuch (ungeachtet der finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers) abzuweisen ist, weil der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was die Richtigkeit der Verfügung vom 24. Mai 2007, auf die verwiesen wird, in Frage zu stellen vermöchte, zumal die im Gesuch enthaltenen Beschwerdeergänzungen zufolge Ablaufs der Beschwerdefrist ohnehin unzulässig sind (Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG),
dass festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der nicht erstreckbaren Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) sowie darauf hingewiesen wird, dass auf die Beschwerde (aus den in der Verfügung vom 24. Mai 2007 dargelegten Gründen) auch bei rechtzeitiger Vorschusszahlung nicht eingetreten worden wäre,

erkannt:
1.
Das Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.
2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Obergericht des Kantons Zürich und dem Betreibungsamt B.________ schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Juni 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Mots-clés

debt enforcementadvance costsnon-entrylegal aidreconsiderationdeadlineinadmissible additionscourt fees

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the request for reconsideration of the legal-aid refusal should be granted

Solution extraite

The reconsideration request was denied because the appellant raised nothing capable of calling the earlier refusal into question; late additions to the appeal were inadmissible.

Motifs extraits

The court relied on its earlier order and noted that the new complaint supplements were filed after the appeal deadline, so they could not be considered.

Question juridique clé

Whether the appeal could be entered upon despite non-payment of the advance costs

Solution extraite

No entry was possible because the advance costs were not paid within the non-extendable deadline and no timely proof of payment by account debit was produced.

Motifs extraits

Under the warning given, failure to comply with the cost-advance order required non-entry under the Federal Supreme Court Act.

Poursuivez vos recherches dans ChatGPT ou Claude

Connectez Omnilex pour rechercher dans le corpus juridique depuis votre assistant IA.