Federal appeal inadmissible for insufficient reasoning

4D_62/2010Tribunal fédéral / Ire division civile17 mai 2010Inadmissible

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Résumé

A complainant challenged a cantonal supervisory decision regarding the Gemeindeammannamt Bassersdorf before the Federal Supreme Court. She filed two written submissions, but neither explained which constitutional or federal rights had allegedly been violated. The Court held that the complaint did not satisfy the reasoning requirements of the Federal Supreme Court Act and therefore did not enter into it. In view of the circumstances, it waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG; inadmissibility for insufficient reasoning of the federal complaint. A complaint to the Federal Supreme Court must, by reference to the reasoning of the challenged decision, set out in a comprehensible and specific manner which rights were infringed. Alleged violations of constitutional rights are examined only if expressly invoked and substantiated; the Court does not review them ex officio. If these minimum requirements are not met, the complaint is not entered into under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. Where the circumstances so justify, court costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.

Texte intégral

{T 0/2}
4D_62/2010

Urteil vom 17. Mai 2010
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Gemeindeammannamt Bassersdorf,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Aufsichtsbeschwerde,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts
des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, Obere kantonale Aufsichtsbehörde über die Gemeindeammannämter,
vom 16. Februar 2010.
In Erwägung,
dass das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 16. Februar 2010 (Geschäfts-Nr. NV0900111/U) den von der Beschwerdeführerin gegen einen Beschluss des Bezirksgerichts Bülach vom 28. Oktober 2009 erhobenen Rekurs abwies;

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 22. März 2010 datierte Eingabe einreichte, aus der sich ergab, dass sie den Beschluss des Obergerichts vom 16. Februar 2010 beim Bundesgericht anfechten wollte;

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine weitere, vom 26. April 2010 datierte Eingabe einreichte;

dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 1 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG);
dass die beiden Eingaben der Beschwerdeführerin diese Anforderungen offensichtlich nicht erfüllen, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG);

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, Obere kantonale Aufsichtsbehörde über die Gemeindeammannämter, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Mai 2010
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Huguenin

Mots-clés

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