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4C.218/2006 ΓÇó Appeal declared moot after remittal by cantonal court
4C.218/2006Tribunal fédéral / Ire division civile9 févr. 2007Other
The Federal Supreme Court dealt with a civil appeal concerning passive standing in a work-contract dispute. After the Zurich Cassation Court annulled the Zurich High Court judgment and remitted the case for reconsideration, the appeal before the Federal Supreme Court lost its object. The court therefore struck the appeal from the docket as moot and charged the CHF 300 court fee to the appellant. The decision also noted that the new Federal Supreme Court Act did not yet apply because the contested cantonal decision predated 1 January 2007.
Art. 72 BZP; Art. 40 OG; mootness of an appeal after annulment and remittal of the appealed judgment by the cantonal cassation authority. Where the cantonal decision challenged by federal appeal is set aside in separate cantonal review proceedings and the matter is remitted for new decision, the federal appeal loses its object and must be struck from the docket as moot. In such a situation, the Federal Supreme Court may decide the case without awaiting further proceedings, since the remittal decision is an interlocutory ruling that does not itself create irreparable prejudice in the sense of Art. 87 OG (consid. 2). Costs may be charged to the appellant in accordance with the ordinary procedural allocation rules.
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4C.218/2006 /len
Beschluss vom 9. Februar 2007
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Corboz, Präsident,
Bundesrichterinnen Rottenberg Liatowitsch, Kiss,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Parteien
X.________ GmbH,
Klägerin und Berufungsklägerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Dieter Aebi,
gegen
Y.________,
Beklagten und Berufungsbeklagten,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Jürg P. Müller.
Gegenstand
Werkvertrag; Passivlegitimation,
Berufung gegen das Urteil des Obergerichts des
Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 5. Mai 2006.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung,
Das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Da der angefochtene Entscheid vorher ergangen ist, richtet sich das Verfahren noch nach dem OG (Art. 132 Abs. 1 BGG).
Mit Urteil des Bezirksgerichtes Zürich vom 2. September 2005 wurde der Beklagte verpflichtet, der Klägerin Fr. 33'480.15 nebst 5 % Zins seit 19. Januar 2004 zu bezahlen. Der Beklagte appellierte an das Obergericht des Kantons Zürich, das den erstinstanzlichen Entscheid mit Urteil vom 5. Mai 2006 aufhob und die Klage abwies. Gegen dieses Urteil reichte die Klägerin Berufung beim Bundesgericht und kantonale Nichtigkeitsbeschwerde ein. Das Kassationsgericht des Kantons Zürich hiess die Nichtigkeitsbeschwerde mit Zirkulationsbeschluss vom 30. Dezember 2006 gut, hob das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 5. Mai 2006 auf und wies die Sache im Sinne der Erwägungen zur Neubeurteilung an das Obergericht zurück. Die beim Bundesgericht eingereichte Berufung ist damit gegenstandslos geworden. Der Rückweisungsentscheid des Kassationsgerichts ist ein Zwischenentscheid, der keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil zur Folge hat (BGE 117 Ia 251 E. 1 S. 253 f.; 106 Ia 226 E. 2 S. 228 und 229 E. 3c S. 234 f.) und deshalb von der Gegenpartei nicht mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten werden kann (Art. 87 Abs. 2 OG). Der Entscheid über die Berufung kann somit unverzüglich ergehen.
Demnach beschliesst das Bundesgericht
in Anwendung von Art. 72 BZP/Art. 40 OG:
1.
Die Berufung wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird der Klägerin auferlegt.
3.
Dieser Beschluss wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Februar 2007
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: