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4A_543/2010 ΓÇó Late federal appeal; no entry and costs imposed
4A_543/2010Tribunal fédéral / Ire division civile20 oct. 2010Inadmissible
In an employment-law matter, the appellant challenged a cantonal appellate judgment before the Federal Supreme Court. The Court found that the cantonal decision had been received on 24 August 2010, so the 30-day appeal period began on 25 August 2010 and expired on 23 September 2010. Since the appeal was only mailed on 24 September 2010, it was filed late. The Court therefore did not enter into the appeal and ordered the appellant to pay CHF 300 in court costs.
Art. 48 Abs. 1, Art. 100 Abs. 1 and Art. 44 Abs. 1 BGG; timeliness of the federal appeal. The appeal period begins on the day following service of the challenged decision and expires after 30 days. For filing by post, the decisive date is the handover to the postal service, as evidenced by the postmark. An appeal lodged after expiry of the period is manifestly inadmissible and is not entered into under Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; the unsuccessful appellant bears the court costs pursuant to Art. 66 Abs. 1 and 3 BGG.
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4A_543/2010
Urteil vom 20. Oktober 2010
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Fürsprecher Prof. Dr. Jürg Brühwiler,
Beschwerdeführerin,
gegen
Y.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Pirmin Bischof,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Arbeitsvertrag,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Zivilkammer, vom 16. August 2010.
In Erwägung,
dass das Obergericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 16. August 2010 die von der Beschwerdeführerin gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Solothurn-Lebern vom 22. März 2010 erhobene Nichtigkeitsbeschwerde abwies, soweit es auf sie eintrat;
dass die Beschwerdeführerin dieses Urteil mit vom 24. September 2010 datierter Rechtsschrift beim Bundesgericht anfocht;
dass die Beschwerdeführerin die Beschwerde innerhalb von dreissig Tagen nach der Zustellung des Entscheides des Obergerichts des Kantons Solothurn vom 16. August 2010 beim Bundesgericht einreichen oder zu dessen Handen der Post übergeben musste (Art. 48 Abs. 1 und Art. 100 Abs. 1 BGG);
dass die Beschwerdeführerin bzw. deren Anwalt den Entscheid des Obergerichts gemäss dem Empfangsschein am 24. August 2010 entgegen genommen hat;
dass damit die dreissigtägige Beschwerdefrist am 25. August 2010 zu laufen begann (Art. 44 Abs. 1 BGG) und am 23. September 2010 ablief;
dass die Beschwerdeschrift gemäss dem Poststempel auf dem Briefumschlag am 24. September 2010 der Post übergeben wurde;
dass die Beschwerde somit verspätet eingereicht wurde, weshalb sie offensichtlich unzulässig ist und darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;
dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG);
erkennt die Präsidentin:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. Oktober 2010
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Klett Huguenin