Non-entry for insufficiently reasoned appeal; legal aid denied

4A_382/2011Tribunal fédéral / Ire division civile14 nov. 2011Dismissed

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Supreme Court held that the appellant’s submissions did not satisfy the reasoning requirements for a civil appeal because they did not show, with reference to the cantonal decision, which federal rights had been violated. The appeal was therefore not entered into. The request for legal aid was denied as the appeal was hopeless, and court costs of CHF 500 were imposed on the appellant.

Regeste Omnilex

Art. 42 Abs. 1 and Art. 106 Abs. 2 BGG; requirements of reasoning in a civil appeal: the appellant must, by reference to the reasons of the challenged decision, explain which federal rights were violated; merely criticizing the cantonal assessment, without intelligible legal argumentation, is insufficient. If the appeal does not meet these requirements, the court will not enter into it under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. A legal-aid request is to be denied when the appeal is hopeless within the meaning of Art. 64 Abs. 1 BGG; costs follow the outcome under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texte intégral

{T 0/2}
4A_382/2011

Urteil vom 14. November 2011
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

X.________ AG,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Streitwert,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 25. August 2011.
In Erwägung,
dass das Arbeitsgericht Zürich mit Beschluss vom 11. Juli 2011 dem Beschwerdeführer Frist ansetzte zur Einreichung einer begründeten, in deutscher Sprache abgefassten Klageschrift, zur Bezeichnung eines Zustellungsempfängers in der Schweiz sowie zur Leistung eines Kostenvorschusses;

dass der Beschwerdeführer diesen Beschluss beim Obergericht des Kantons Zürich anfocht, das mit Urteil vom 25. August 2011 die Beschwerde abwies und den erstinstanzlichen Beschluss bestätigte;

dass das Obergericht in der Entscheidbegründung festhielt, dass das Arbeitsgericht zu Recht von einem Streitwert von ca. Fr. 30'500.-- ausgegangen sei;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht zwei Eingaben einreichte, die erste vom 16. und die zweite vom 29. Oktober 2011 datiert, in denen er erklärte, das Urteil des Obergerichts vom 25. August 2011 mit Beschwerde anzufechten;

dass aus beiden Eingaben hervorgeht, dass der Beschwerdeführer die Streitwertberechnung des Obergerichts kritisieren will;

dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 1 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG);

dass die Eingaben des Beschwerdeführers diesen Begründungsanforderungen nicht genügen, weil aufgrund der weitgehend unverständlichen Vorbringen nicht erkennbar ist, inwiefern die vom Beschwerdeführer ausschliesslich kritisierte Streitwertberechnung des Obergerichts gegen Bundesrecht verstossen soll;

dass damit auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG);

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege, über das unter den gegebenen Umständen nicht vorgängig separat entschieden werden musste (vgl. Urteil 4A_20/2011 vom 11. April 2011 E. 7.2.2), wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 BGG);

dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);

erkennt die Präsidentin:

1.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.

2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. November 2011

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Huguenin

Mots-clés

non-entryreasoning requirementlegal aidcourt costsvalue in dispute

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appeal was sufficiently reasoned under the Federal Supreme Court Act

Solution extraite

The submissions did not meet the statutory reasoning requirements, so the Court could not examine the alleged error in the value in dispute calculation.

Motifs extraits

The appellant failed to show, by reference to the challenged decision, which federal rights were violated. Because the arguments were largely unintelligible, no admissible federal-law reasoning was presented.

Question juridique clé

Whether legal aid should be granted

Solution extraite

Legal aid was denied because the appeal had no prospects of success.

Motifs extraits

Since the appeal was inadmissible for lack of reasoning, it was hopeless within the meaning of the legal-aid provision.

Question juridique clé

Allocation of court costs

Solution extraite

Court costs were imposed on the appellant.

Motifs extraits

As the appeal failed, costs followed the outcome.

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