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4A_120/2012 ΓÇó Non-entry on appeal for inadequate reasoning
4A_120/2012Tribunal fédéral / Ire division civile23 mars 2012Inadmissible
The appellants sought Federal Supreme Court review of a cantonal decision refusing revision of an earlier judgment concerning the deletion of Z. from the commercial register. The Court held that the appeal did not comply with the required reasoning standard: the appellants did not engage with the decisive cantonal reasoning and instead relied on facts beyond the binding findings without proper justification. The Court therefore declined to enter into the appeal. In view of the circumstances, it waived court costs and denied any party compensation to the respondent authority.
Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; an appeal that does not engage with the decisive reasons of the cantonal judgment and merely asserts an expanded factual version without demonstrating admissibility of new facts or violations of rights is manifestly insufficiently reasoned and results in non-entry. The Federal Supreme Court reviews constitutional or fundamental-rights complaints only if expressly raised and substantiated. Where non-entry follows from the defective reasoning, court costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 BGG and no party compensation is due to the respondent under Art. 68 Abs. 3 BGG.
{T 0/2}
4A_120/2012
Urteil vom 23. März 2012
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Leemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Y.________ AG,
Z.________ AG,
Zustelladresse: Dr. Marcel Keller,
Beschwerdeführer,
gegen
Amt für Handelsregister und Zivilstandswesen, Bahnhofstrasse 53, 8510 Frauenfeld,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Löschung im Handelsregister, Revision,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 11. Januar 2012.
In Erwägung,
dass das Gerichtspräsidium Kreuzlingen die Z.________ mit Verfügung vom 5. September 2000 im Handelsregister löschte, nachdem die Gesellschaft der Aufforderung, ihre Statuten anzupassen, nicht nachgekommen war;
dass das Obergericht des Kantons Thurgau einen gegen diese Verfügung eingereichten Rekurs mit Beschluss vom 23. Oktober 2000 abwies;
dass X.________, die Z.________ sowie die Y.________ (Beschwerdeführer) mit beim Obergericht des Kantons Thurgau am 19. Oktober 2011 eingegangenem Schreiben um Revision des Entscheids vom 23. Oktober 2000 ersuchten;
dass das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 11. Januar 2012 auf das Revisionsgesuch nicht eintrat;
dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 2 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG);
dass sich die Beschwerdeführer nicht mit den konkreten Erwägungen der angefochtenen Entscheide auseinandersetzen, sondern dem Bundesgericht einen Sachverhalt unterbreiten, der über den vorinstanzlich verbindlich festgestellten hinausgeht, ohne rechtsgenügend zu begründen, inwiefern dies nach Art. 105 Abs. 2 BGG zulässig sein soll;
dass die Eingabe der Beschwerdeführer die erwähnten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann;
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 BGG);
dass dem Beschwerdegegner keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 68 Abs. 3 BGG);
erkennt die Präsidentin:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. März 2012
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Klett
Der Gerichtsschreiber: Leemann