Revision request inadmissible for failure to state grounds

2F_14/2011Tribunal fédéral / IIe division de droit public12 août 2011Inadmissible

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Résumé

A.X. and B.X. sought revision of a prior Federal Supreme Court judgment that had rejected their complaint as procedurally inadmissible. The Court held that the revision motion did not identify any statutory ground under Arts. 121–123 BGG and did not explain how such a ground could exist in relation to the earlier procedural ruling. Without exchange of pleadings or further instructions, the Court declined to enter into the request. Court costs of CHF 200 were imposed jointly and severally on the applicants.

Regest

Arts. 121–123, 127, 65 and 66 BGG; revision of a Federal Supreme Court judgment; requirement to plead a statutory ground in a substantiated manner. A request for revision is inadmissible if the applicant fails to designate the revision ground invoked and to explain, with respect to the challenged judgment, why such ground is present. Where the submission is manifestly deficient, the Court may refuse to enter into the matter without exchange of briefs or other instructive measures (Art. 127 BGG e contrario). Costs are borne by the unsuccessful applicants in accordance with Arts. 65 and 66 BGG.

Texte intégral

{T 0/2}
2F_14/2011

Urteil vom 12. August 2011
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Bundesrichter Karlen, Bundesrichter Stadelmann,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
A.X.________ und B.X.________,
Gesuchsteller,

gegen

Kanton Basel-Landschaft,
Rheinstrasse 3, 4410 Liestal.

Gegenstand
"Rentenentzug"/Staatshaftung

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 2C_606/2011 vom 2. August 2011.
Nach Einsicht
in das Urteil 2C_606/2011 vom 2. August 2011, womit das Bundesgericht auf eine Beschwerde von A.X.________ und B.X.________ vom 23. Juli 2011, nach vorgängiger Belehrung über die prozessuale Untauglichkeit ihrer Eingabe (Schreiben des Präsidenten der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts vom 25. Juli 2011), nicht eintrat,
in die Eingabe von A.X.________ und B.X.________ vom 11. August 2011 (insbesondere mit Bemerkungen versehenes Exemplar des Urteils 2C_606/2011), womit Revision beantragt wird,

in Erwägung,
dass Entscheide des Bundesgerichts am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft erwachsen (Art. 61 BGG) und darauf nur zurückgekommen werden kann, wenn das Vorliegen eines gesetzlichen Revisionsgrundes (Art. 121 bis 123 BGG) formgerecht dargelegt wird,
dass sich den Ausführungen der Gesuchsteller selbst nicht im Ansatz entnehmen lässt, welcher Revisionsgrund angerufen werden soll bzw. inwiefern ein solcher (in Bezug auf das rein prozessualrechtliche Thema des angefochtenen Urteils) gegeben sein könnte,
dass damit, ohne Schriftenwechsel oder sonstige Instruktionsmassnahmen (Art. 127 BGG e contrario), auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang den Gesuchstellern aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 5 BGG),
dass sich das Bundesgericht vorbehält, weitere Eingaben ähnlicher Art in derselben Angelegenheit unbeantwortet abzulegen,

erkennt das Bundesgericht:

1.
Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden den Gesuchstellern unter solidarischer Haftung auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. August 2011
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Feller

Mots-clés

revisioninadmissibilityprocedural requirementscourt costsstatutory groundslegal remedy