No admissibility for challenge to residence permit refusal

2D_120/2007Tribunal fédéral / IIe division de droit public15 nov. 2007Dismissed

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Résumé

The Federal Supreme Court held that the Macedonian appellant had no entitlement to further prolongation of his residence permit. As a result, an appeal in public law matters was inadmissible. The filing also could not be treated as a subsidiary constitutional complaint because no violation of constitutional rights was alleged or substantiated, and the appellant lacked a legally protected interest to attack the merits of the permit refusal. The court therefore issued a non-entry decision and charged the appellant court costs of CHF 300.

Regest

Art. 83 lit. c Ziff. 2, Art. 108 Abs. 1 lit. a, Art. 113 and Art. 115 lit. b BGG; admissibility of a challenge to the refusal to extend a residence permit. Where the foreign national has no enforceable entitlement to the requested permit extension, an appeal in public law matters is excluded. A submission cannot be recharacterised as a subsidiary constitutional complaint unless a constitutional right is specifically alleged and substantiated; moreover, standing requires a legally protected interest in the annulment of the challenged decision. In the absence of such entitlement and standing, the Federal Supreme Court does not enter into the matter in simplified procedure (consid. 1-3).

Texte intégral

{T 0/2}
2D_120/2007/leb

Urteil vom 15. November 2007
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau, Regierungsgebäude, 8510 Frauenfeld
Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau, Frauenfelderstrasse 16, 8570 Weinfelden.

Gegenstand
Aufenthaltsbewilligung,

Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid
des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau
vom 26. September 2007.

Nach Einsicht
in den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 26. September 2007, womit eine Beschwerde des mazedonischen Staatsangehörigen X.________, geboren 1953, betreffend Ablehnung des Gesuchs um (weitere) Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung abgewiesen wurde,
in die vom 11. November 2007 datierte, am 13. November 2007 zur Post gegebene, am 14. November 2007 beim Bundesgericht eingegangene Beschwerde von X.________ gegen diesen Entscheid des Verwaltungsgerichts und die der Rechtsschrift beigelegte Terminanzeige des Kantonsspitals Frauenfeld,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer unter keinem Titel einen Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung hat, weshalb seine Eingabe als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig ist (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG),
dass die Beschwerde auch nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 BGG) entgegengenommen werden kann, da mit diesem Rechtsmittel nur die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann, eine solche Rechtsverletzung indessen nicht geltend gemacht bzw. begründet wird (vgl. Art. 106 Abs. 2 und Art. 42 Abs. 2 BGG),
dass der Beschwerdeführer ohnehin nicht zur subsidiären Verfassungsbeschwerde legitimiert wäre, um den negativen Bewilligungsentscheid in materieller Hinsicht anzufechten, fehlt es ihm doch mangels Bewilligungsanspruchs an einem rechtlich geschützten Interesse im Sinne von Art. 115 lit. b BGG an dessen Aufhebung (vgl. BGE 133 I 185),
dass sich die Beschwerde als im Sinne von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG offensichtlich unzulässig erweist und darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist,

dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG),

erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. November 2007
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Mots-clés

residence permitadmissibilityconstitutional complaintstandingnon-entrycourt costs