Non-entry for failure to pay advance costs in VAT appeal

2C_613/2010Tribunal fédéral / IIe division de droit public5 nov. 2010Inadmissible

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Résumé

X.________ GmbH appealed a Federal Administrative Court judgment concerning VAT on private use of vehicles. The Federal Supreme Court had ordered an advance on costs of CHF 1,500 and granted an extension, but the appellant still failed to pay. Applying Art. 62 BGG and deciding under the simplified procedure of Art. 108 BGG, the Court did not enter into the appeal. It also imposed court costs of CHF 500 on the appellant.

Regest

Art. 62 Abs. 1 und 3 BGG; Art. 108 BGG; non-payment of advance on costs in appeal proceedings before the Federal Supreme Court. The appellant must pay the anticipated court costs within the period fixed by the presiding judge and, if applicable, within the grace period granted after warning of non-entry. If the advance is not paid in due time, the Court does not enter into the appeal; the sanction is mandatory and may be rendered in simplified procedure. Costs are allocated according to the outcome pursuant to Art. 65 and Art. 66 Abs. 1 and 3 BGG.

Texte intégral

{T 0/2}
2C_613/2010

Urteil vom 5. November 2010
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
X.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung.

Gegenstand
Mehrwertsteuer (1. Quartal 2003 bis 4. Quartal 2007); Privatanteil an Fahrzeugen,

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 8. Juni 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten der X.________ GmbH vom 22. Juli 2010 gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. Juni 2010 betreffend Mehrwertsteuer 2003 bis 2007 (Privatanteile an Fahrzeugen),

in Erwägung,
dass die Partei, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten hat (Art. 62 Abs. 1 BGG),
dass der Abteilungspräsident (vgl. Art. 32 Abs. 1 BGG) zur Leistung des Kostenvorschusses eine angemessene Frist und bei deren unbenütztem Ablauf eine Nachfrist ansetzt, wobei das Bundesgericht auf die Eingabe nicht eintritt, wenn der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht geleistet wird (Art. 62 Abs. 3 BGG),
dass die Beschwerdeführerin den ihr mit Verfügung vom 26. Juli 2010 auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- auch innert der ihr mit Verfügung vom 10. September 2010 - unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall - ihrem Begehren entsprechend auf den 25. Oktober 2010 angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. November 2010

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Zünd Feller

Mots-clés

value added taxvehicle private useadvance on costsnon-entrycourt costs