Late and insufficiently reasoned tax appeal dismissed

2C_557/2012Tribunal fédéral / IIe division de droit public11 juin 2012Dismissed

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Résumé

The Federal Supreme Court held that X.'s appeal against the Zürich tax judgment was filed after expiry of the 30-day deadline and, in any event, did not meet the federal reasoning requirements. The President therefore issued a non-entry decision in summary single-judge procedure. Court costs of CHF 300 were charged to the appellant, and no party compensation was awarded.

Regest

Art. 100 Abs. 1, Art. 44 Abs. 1, Art. 48 Abs. 1, Art. 42 and Art. 106 Abs. 2 BGG; late filing and insufficient reasoning lead to non-entry on the appeal. The appeal period begins on the day following service by collection and expires after 30 days; a filing handed to the post after expiry is untimely. In addition, the Federal Supreme Court only examines substantiated criticism: the appellant must, in relation to the reasons of the contested decision, show in a reasoned manner which federal law provisions were violated. Mere repetition of one's own view is insufficient. Manifest inadmissibility may be disposed of by the President in summary procedure under Art. 108 BGG.

Texte intégral

{T 0/2}
2C_557/2012

Urteil vom 11. Juni 2012
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Hugi Yar.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Kantonales Steueramt Zürich,
Dienstabteilung Recht, Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand
Staats- und Gemeindesteuern 2009,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2. Abteilung, Einzelrichter,
vom 11. April 2012.
In Erwägung,
dass der Einzelrichter am Verwaltungsgericht des Kantons Zürich am 11. April 2012 eine Beschwerde von X.________ im Zusammenhang mit der Ermessenseinschätzung für die Steuerperiode 2009 abgewiesen hat,
dass dieser Entscheid am 7. Mai 2012 auf der Post in Schönenberg abgeholt wurde,
dass die Beschwerdefrist von dreissig Tagen (vgl. Art. 100 Abs. 1 BGG) damit am 8. Mai 2012 zu laufen begonnen hat (vgl. Art. 44 Abs. 1 BGG) und am 6. Juni 2012 abgelaufen ist,
dass X.________ seine Eingabe an das Bundesgericht der Post am 7. Juni 2012, 08.57, und damit verspätet (vgl. Art. 48 Abs. 1 BGG) übergeben hat,
dass seine Eingabe im Übrigen den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht genügte (Art. 42 i.V. m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1 - 2.3), da er ausschliesslich seine Sicht der Dinge wiederholt und nicht dartut, dass und inwiefern die Ausführungen im angefochtenen Entscheid bundesrechtswidrig wären,
dass auf seine Eingabe deshalb nicht einzutreten ist, was durch den Präsidenten als Einzelrichter im Verfahren nach Art. 108 BGG geschehen kann,
dass der Beschwerdeführer die Kosten für das bundesgerichtliche Verfahren zu tragen hat (vgl. Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass keine Parteientschädigungen geschuldet sind (vgl. Art. 68 Abs. 3 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 2. Abteilung, Einzelrichter, und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. Juni 2012
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar

Mots-clés

tax appealdeadlinenon-entryreasoning requirementssummary procedurecourt costs