Non-payment of cost advance leads to non-entry

2C_170/2010Tribunal fédéral / IIe division de droit public4 juin 2010Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Supreme Court dealt with an appeal in a lawyer-discipline matter in which the appellant had sought federal legal aid. After that request was refused, he was ordered to pay a cost advance and later given a non-extendable grace period. Because he still did not pay, the Court held that it had to refuse to enter into the appeal under the BGG. Court costs of CHF 400 were charged to the appellant.

Regeste Omnilex

Art. 62 Abs. 1 und 3 BGG; Art. 108 BGG: The party seising the Federal Supreme Court must pay an advance for the anticipated court costs. If the advance is not paid within the set time limit and the non-extendable grace period, the Court does not enter into the appeal. The consequence applies once the default persists; no substantive review is then undertaken. Court costs are allocated according to the outcome and are ordinarily borne by the unsuccessful party (Art. 65, Art. 66 Abs. 1 and 3 BGG).

Texte intégral

{T 0/2}
2C_170/2010

Urteil vom 4. Juni 2010
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Aufsichtsbehörde über die Anwältinnen und Anwälte des Kantons Luzern.

Gegenstand
Disziplinarverfahren (unentgeltliche Rechtspflege),

Beschwerde gegen den Entscheid vom 23. Dezember 2009 des Obergerichts des Kantons Luzern, I. Kammer.

Nach Einsicht
in die vom 6. Februar 2010 datierte, am 10. Februar 2010 zur Post gegebene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von X.________ gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Luzern vom 23. Dezember 2009, welches das im Rahmen eines Beschwerdeverfahrens betreffend Anwaltsaufsicht (Disziplinarmassnahme) gestellte Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen hatte,
in die Verfügung des Bundesgerichts vom 18. März 2010, womit das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren abgewiesen wurde,
in die Verfügung vom 25. März 2010, womit der Beschwerdeführer aufgefordert wurde, bis spätestens am 3. Mai 2010 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- einzuzahlen,
in die zwei Fax-Eingaben des Beschwerdeführers vom 29. und 30. März 2010, womit die zwei vorgenannten Verfügungen vom 18. und 25. März 2010 kommentiert werden,
in die Verfügung vom 12. Mai 2010, womit dem Beschwerdeführer eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses bis zum 25. Mai 2010 angesetzt wurde, unter Androhung des Nichteintretens im Unterlassungsfall,

in Erwägung,
dass die Partei, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten hat (Art. 62 Abs. 1 BGG),
dass der Abteilungspräsident (vgl. Art. 32 Abs. 1 BGG) zur Leistung des Kostenvorschusses eine angemessene Frist und bei deren unbenütztem Ablauf eine Nachfrist ansetzt, wobei das Bundesgericht auf die Eingabe nicht eintritt, wenn der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht geleistet wird (Art. 62 Abs. 3 BGG),
dass der Beschwerdeführer den ihm - nach Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege - auferlegten Kostenvorschuss auch innert der ihm angesetzten Nachfrist nicht bezahlt hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Obergericht des Kantons Luzern, I. Kammer, und dem Bundesamt für Justiz schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Juni 2010
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Zünd Feller

Mots-clés

legal aidcost advancenon-entryprocedural defaultdisciplinary proceedingscourt costs

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appeal could be entered into despite non-payment of the cost advance.

Solution extraite

No. Because the appellant failed to pay the advance even within the non-extendable grace period, the Court had to decline to enter into the appeal under Art. 62(3) BGG in the simplified procedure.

Motifs extraits

After refusal of federal legal aid, the appellant was ordered to pay an advance of costs and then given a final grace period with a non-entry warning. As the advance remained unpaid, the statutory consequence of non-entry applied.

Question juridique clé

Allocation of court costs for the federal proceedings.

Solution extraite

The court costs were imposed on the appellant in light of the outcome.

Motifs extraits

Under the general cost rules of the BGG, the losing party bears the costs; the appellant caused the non-entry by not paying the advance.

Poursuivez vos recherches dans ChatGPT ou Claude

Connectez Omnilex pour rechercher dans le corpus juridique depuis votre assistant IA.