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1F_5/2011 ΓÇó Revision request inadmissible for lack of stated grounds
1F_5/2011Tribunal fédéral / Ire division de droit public23 févr. 2011Dismissed
The Federal Supreme Court treated the filing against its judgment of 28 January 2011 as a request for revision. It held that revision is possible only if a statutory ground under Arts. 121 ff. BGG is specifically invoked and substantiated. Because the applicant merely criticized the previous legal assessment and did not identify any revision ground, the Court did not enter into the request without exchange of written submissions. Court costs of CHF 500 were imposed on the applicant; no party compensation was awarded to the respondent.
Art. 121 ff. BGG; revision of a final Federal Supreme Court judgment requires the invocation and substantiation of a statutory ground; mere criticism of the legal assessment underlying the judgment is inadmissible in revision. A filing that does not, in substance, identify a revision ground is not entered into, without exchange of written submissions under Art. 127 BGG. Costs follow the outcome pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG; where the opposing party incurs no expense, no party compensation is due.
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1F_5/2011
Urteil vom 23. Februar 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Bundesrichter Raselli, Merkli,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
X.________, Gesuchsteller,
gegen
Y.________, Gesuchsgegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Fred Hofer,
Stadtrat Brugg, Hauptstrasse 3, Postfach 290,
5201 Brugg,
Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1C_18/2011 vom 28. Januar 2011.
Erwägungen:
1.
Mit Urteil vom 28. Januar 2011 ist das Bundesgericht auf eine von X.________ betreffend Baubewilligung (aufschiebende Wirkung) erhobene Beschwerde nicht eingetreten (Verfahren 1C_18/2011).
Mit Eingabe vom 17./19. Januar 2011 (Postaufgabe: 17. Februar 2011) beanstandet X.________ das genannte Urteil, dessen Aufhebung er sinngemäss verlangt. Der Sache nach handelt es sich bei seiner Eingabe um ein Revisionsgesuch.
2.
Die Aufhebung oder Abänderung eines wie hier nach Art. 61 BGG in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich.
Der Gesuchsteller kritisiert das genannte bundesgerichtliche Urteil ganz allgemein. Er unterlässt es allerdings dabei, sich auf einen der gesetzlichen Revisionsgründe (Art. 121 ff. BGG) zu berufen. Was er mit seiner Eingabe vorbringt, beschränkt sich im Wesentlichen auf eine Kritik an der dem Urteil zugrunde liegenden rechtlichen Würdigung. Solche Kritik ist jedoch im Revisionsverfahren nicht zu hören. Der Gesuchsteller wäre gehalten gewesen, in seiner Eingabe einen Revisionsgrund darzulegen, was er indes unterlassen hat. Auf sein Gesuch ist daher ohne Schriftenwechsel (Art. 127 BGG) nicht einzutreten.
3.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Der Gesuchsgegnerin ist durch das vorliegende Verfahren kein Aufwand entstanden, weshalb ihr keine Parteientschädigung zuzusprechen ist.
Demnach wird erkannt:
1.
Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Stadtrat Brugg und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. Februar 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Fonjallaz Bopp