Revision and clarification request declared inadmissible

1F_15/2014Tribunal fédéral / Ire division de droit public28 avr. 2014Dismissed

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Résumé

The Federal Supreme Court dismissed a revision request against its prior non-entry judgment 1C_77/2014 and also refused to enter into a subsidiary request for clarification. The applicant relied on Art. 121 lit. d BGG, but the submission merely challenged the Court's legal assessment and did not identify any overlooked decisive fact in the case file. Clarification under Art. 129 BGG was likewise unavailable because no ambiguity, incompleteness, or contradiction in the dispositive was shown. Court costs of CHF 500 were imposed on the applicant.

Regest

Art. 121 lit. d BGG, Art. 129 BGG; revision and clarification of a Federal Supreme Court judgment. Revision on the ground of overlooked facts presupposes that the applicant identifies a decisive factual element already contained in the file which the Court failed to consider through oversight; mere criticism of the legal appraisal is inadmissible. Clarification is possible only where the dispositive is unclear, incomplete or ambiguous, or where it contradicts the reasoning. If these requirements are not demonstrated, the Court may decide without exchange of written submissions and impose costs under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texte intégral

{T 0/2}

1F_15/2014

Urteil vom 28. April 2014

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Bundesrichter Eusebio, Chaix,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Gesuchsteller,

gegen

  1. A.________,
  2. B.________,
  3. C.________,
    Gesuchsgegner,

Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis,
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich,
Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer.

Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil vom 17. Februar 2014 des Schweizerischen Bundesgerichts 1C_77/2014.

In Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 17. Februar 2014 (1C_77/2014) auf eine Beschwerde von X.________ mangels einer hinreichenden Begründung nicht eingetreten ist;
dass X.________ mit Eingabe vom 9. April 2014 um Revision und eventuell um Erläuterung des bundesgerichtlichen Urteils 1C_77/2014 vom 17. Februar 2014 ersucht hat;
dass sich der Gesuchsteller auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG beruft;
dass sich indessen aus der Eingabe nicht ergibt, welche in den Akten liegende erhebliche Tatsachen im Sinne von Art. 121 lit. d BGG das Bundesgericht bei seinem Nichteintretensurteil auf Versehen nicht berücksichtigt haben sollte;
dass sich die Ausführungen vielmehr in einer Kritik an der rechtlichen Würdigung erschöpfen, welche im Revisionsverfahren nicht zu hören ist;
dass daher ohne Schriftenwechsel (Art. 127 BGG) auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist;
dass auch auf das subsidiär gestellte Erläuterungsgesuch nicht einzutreten ist, da weder dargetan noch ersichtlich ist, inwiefern das Dispositiv unklar, unvollständig oder zweideutig sein soll oder mit der Begründung in Widerspruch stehen soll (vgl. Art. 129 BGG);
dass somit die Gerichtskosten entsprechend dem Verfahrensausgang dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);

erkennt das Bundesgericht:

1.

Auf das Revisionsgesuch und auf das Erläuterungsgesuch wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft Limmattal/ Albis, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. April 2014

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli

Mots-clés

revisionclarificationinadmissibilityoverlooked factscourt costs