Appeal inadmissible for insufficient reasoning

1C_80/2009Tribunal fédéral / Ire division de droit public12 mars 2009Inadmissible

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Résumé

Eheleute X. and Y. AG appealed to the Federal Supreme Court against a Thurgau Administrative Court judgment concerning a stream boundary. The Court held that the appellants did not show in what respect the decision was unlawful or unconstitutional. Because the appeal did not meet the statutory reasoning requirements, the Court declined to enter into the matter in simplified proceedings. In view of the circumstances, no costs were imposed.

Regest

Art. 42 Abs. 2 and Art. 106 Abs. 2 BGG; requirements for reasoning of a public-law appeal. An appeal must, in a manner directed to the grounds of the challenged decision, set out why it violates law; when constitutional rights are invoked, the strict substantiation requirement applies. A merely general or unparticularized criticism is insufficient. If the deficiency is manifest, the Federal Supreme Court may decide not to enter into the appeal in simplified procedure under Art. 108 Abs. 1 BGG. Costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 BGG where the circumstances so justify.

Texte intégral

{T 0/2}
1C_80/2009

Urteil vom 12. März 2009
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.

Parteien
Eheleute X.________,
Y.________ AG,
Beschwerdeführer,

gegen

Politische Gemeinde Salmsach, handelnd durch
den Gemeinderat, Arbonerstrasse 8, 8599 Salmsach, und dieser vertreten durch Rechtsanwältin
Christina Nossung,
Departement für Bau und Umwelt des
Kantons Thurgau, Verwaltungsgebäude, Postfach,
8510 Frauenfeld.

Gegenstand
Bachabgrenzung,

Beschwerde gegen den Entscheid vom 23. Januar 2009 des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau.
In Erwägung,
dass Ehegatten X.________ sowie die Y.________ AG mit Eingabe vom 20. Februar 2009 gegen einen am 23. Januar 2008 betreffend Bachabgrenzung ergangenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau, von dem sie nach ihren Angaben erst im Verlaufe des Monats Dezember 2008 Kenntnis erhalten haben, der Sache nach Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht führen;

dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, zur Beschwerde Vernehmlassungen einzuholen;

dass die Beschwerdeführer nicht darlegen, inwiefern der angefochtene Entscheid rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;

dass die Beschwerde daher den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG, s. in diesem Zusammenhang BGE 134 II 349 E. 3 S. 351 f. sowie 133 II 249 insb. E. 1.4 S. 254) nicht zu genügen vermag;

dass daher schon aus diesem Grund auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;

dass es sich somit erübrigt, die weiteren Eintretensvoraussetzungen zu erörtern;

dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;

dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, ausnahmsweise keine Kosten zu erheben (s. Art. 66 Abs. 1 BGG);

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, der Politischen Gemeinde Salmsach sowie dem Departement für Bau und Umwelt und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. März 2009
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Bopp

Mots-clés

inadmissibilityreasoning requirementpublic law appealsimplified procedurecost waiver