Non-entry for insufficiently reasoned appeal against building permit

1C_220/2007Tribunal fédéral / Ire division de droit public11 sept. 2007Dismissed

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Supreme Court dealt with a public-law appeal against the cantonal confirmation of a demolition and building permit for a new single-family house in Flurlingen. The appellant merely raised general criticism and did not address the reasoning of the cantonal judgment in a concrete manner. The Court held that the appeal failed to satisfy the reasoning requirements of Art. 42(2) BGG and therefore declined to enter into the matter in simplified proceedings under Art. 108(1)(b) BGG. Court costs of CHF 500 were imposed on the appellant; no party compensation was awarded to the respondents.

Regeste Omnilex

Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; ungenügende Begründung der Beschwerde führt zum Nichteintreten: Die Beschwerdeschrift hat sich in gedrängter Form mit den tragenden Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen und konkret aufzuzeigen, inwiefern Recht verletzt sein soll. Bloss allgemeine Kritik genügt nicht. Fehlt eine hinreichende Begründung offensichtlich, kann im vereinfachten Verfahren auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Die Kostenfolgen richten sich nach Art. 66 Abs. 1 BGG; bei fehlendem Aufwand der obsiegenden Privatgegenseite ist keine Parteientschädigung geschuldet (vgl. Erw. 3 f.).

Texte intégral

{T 0/2}
1C_220/2007 /daa

Urteil vom 11. September 2007
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.

Parteien
A.B.________, Beschwerdeführer,

gegen

  • C.D.________,
  • E.D.________,
    Beschwerdegegner, beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Andreas Tinner,
    Gemeinderat Flurlingen, Dorfstrasse 36, 8247 Flurlingen,
    Baudirektion des Kantons Zürich, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich,
    Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 1. Abteilung, 1. Kammer, Militärstrasse 36, Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand
Baubewilligung,

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 1. Abteilung,

  1. Kammer, vom 4. Juli 2007.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1.
Am 30. Mai bzw. 21. Juni 2006 erteilten die Baudirektion des Kantons Zürich und der Gemeinderat Flurlingen E.D.________ und C.D.________ die Bewilligung für den Abbruch des bestehenden Gebäudes Vers.Nr. 537 und den Neubau eines Einfamilienhauses auf dem Grundstück Kat.Nr. 662 in Flurlingen.

Den von den Nachbarn A.B.________ und F.G.________ gegen die beiden Anordnungen erhobenen Rekurs hiess die Baurekurskommission IV des Kantons Zürich unter Aufhebung der Abbruch- und der Baubewilligung gut.

Hiergegen wandten sich E.D.________ und C.D.________ mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans kantonale Verwaltungsgericht. Dessen 1. Kammer der 1. Abteilung hiess die Beschwerde mit Entscheid vom 4. Juli 2007 gut, hob den Rekursentscheid auf und bestätigte seinerseits die Abbruch- und die Baubewilligung.
2.
Hiergegen führt A.B.________ der Sache nach Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG). Das Bundesgericht hat darauf verzichtet, Vernehmlassungen einzuholen.
3.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt.

Der Beschwerdeführer kritisiert den angefochtenen Entscheid nur auf ganz allgemeine Weise. Er unterlässt es dabei, sich sachbezogen mit den ihm zugrunde liegenden Erwägungen auseinanderzusetzen. Insbesondere legt er nicht im Einzelnen dar, inwiefern die Begründung des Entscheids bzw. dieser im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Mangels einer genügenden Begründung ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten.

Da die Beschwerde offensichtlich keine hinreichende Begründung enthält, kann über sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden.
4.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Die privaten Beschwerdegegner sind zwar anwaltlich vertreten. Im vorliegenden bundesgerichtlichen Verfahren ist ihnen indes kein Aufwand entstanden, weshalb ihnen keine Parteientschädigung zuzusprechen ist.

Demnach erkennt das Bundesgericht
im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Gemeinderat Flurlingen, der Baudirektion und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 1. Abteilung, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. September 2007
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Mots-clés

building permitdemolitionnon-entryreasoning requirementssimplified procedurecourt costs

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appeal met the Federal Supreme Court's minimal reasoning requirements.

Solution extraite

The appeal did not specifically engage with the challenged reasoning and therefore failed to show, in a concrete manner, how the decision violated federal or constitutional law.

Motifs extraits

Under Art. 42(2) BGG, the appellant must explain succinctly and specifically why the contested decision is unlawful. General criticism is insufficient.

Question juridique clé

Allocation of federal court costs after non-entry.

Solution extraite

The appellant must bear the federal court costs.

Motifs extraits

Costs follow the outcome of the proceedings under Art. 66(1) BGG.

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