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LMF.
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LResp.C.
LTM.
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ORC.
OSSC.
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RD. .
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RLF .
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RTM.
StF .
Tar.LEF
LF sul lavoro neDe fabbriehe (18 giugno 1914). .
LF 8ulla protezioni delle marehe di fabbrlea e di commereJo.delle Indf..
eazioni di provenJenza di merc1 e delle distlnZloni industriiill (26 set-
tembre 1890).
LF sul rapporti di diritto eivile dei domJclliati e dei dimoranti (25 giugno
1891). .
LF sulla responsabllith eivile delle imprese di strade ferrate e di piroseaft
e delle .poste (28 marzo 1905).
LF sulla tassa d'esenzione dal servizio mJIitare (28 giugno 1878).
LF sull'utilizzazione delle forze idrauliehe (22 dieembre 1916).
LF sull'organiZZl!Zione giudiziaria (16 dieembre 1943).
Organizzazione militare deDa Coniederazione Svizzera (LF del 12 apr1le
1907).
Ordinanza ehe mitlga temporaneamente le disposizioni sull'esecuzione
forzata (24 gennaio 1941). '
Ordinanza sul registro di commercio (7 giugno 1937).
Ordinanza sul servlzio dello stato civiie (18 maggio 1928).
LF di procedura civile (4 dicembre 1947).
LF sulla proeedura penale (1.5 glugno 1934).
Regolamento d'eseeuzione della legge federale sulle dogane deI I ottobre
1925 (10 lugIio 1926).
Ordinanza d'esecuzione della legge federale deI 15 marzo 1932 sulla
circolazione degli autoveicoli e dei velocipedl (25 novembre 1932).
Regolamento per l'applieazione delIa legge federale sill lavoro nelle
fabbriche (3 ottobre 1919).
Regolamento per il regIstro fondiario (22 febbraio 1910).
Regolamento d'esecuzIone della legge federale sulla tassa d'esenzione
dal servizio militare (26 giugno 1934).
LF sull'ordinamento dei fuuzionari federali (30 giugno 1927).
Tariffa allplicabile alla legge federale sull'esecuzione e sul falllmento
(13 aprile 1948).
A. SchuIdIletreihungs-DDd lonkursrecht.
Poursulte et Faillite.
ENTSCHEIDUNGEN DER SCHULDBETREmUNGS-
UND KONKURSKAMMER
ARR:mTS DE LA CHAMBRE DES POURSUITES
ET DES FAILLITES
- Auszug ans dem Eutscheid vom 17. Januar 1949 LS. Buckli.
Die Betreibung einer im Handelsregister eingetragenen. Ehefrau;
ohne dass der Ehemann zugleich betrieben wird, geht auf Kon-
kurs, beschränkt auf das Sondergut.
Lorsque Ia poursuite est dirigee contre une femme mariee inscrite,
au regist;re du comn:erce et que le mari 'a pas eM egalru;nent
poursuiVl, Ja poursmte ne peut etre contmuee que par VOle da
failIite, la faiIIite etant toutefois en pareiI cas restreinte aux
biens reserves.
L'esecuzione diretta contro la moglie iscritta nel reg:istro di com-
mercio dev'essere proseguita, qualora il marito non sia stato
pure escuaso, soltanto per via. di fallimento, il quale A perO'
limitato ai beni riserva.ti.
Aus dem Tatbestand:
A. -Gegen die im Handelsregister eingetragene Re-
kurrentin wurde, ohne Zustellung eines Zahlungsbefehls
an den Ehemann, Betreibung angehoben und auf Konkurs
fortgesetzt.
B. -Mit ihrer Beschwerde in beiden kantonalen Instan-
zen abgewiesen, hält die Schuldnerin daran mit dem vor-
liegenden Rekurs gegen den oberinstanzlichen Entscheid'
vom 25. November 1948 fest.
AS 74 III -1949
Sohuldbetreibungs. und K . N0 1.
Die 8ch'lildbetreibunga-tl/1U1, Konkursl 1,mmer
zieht in Erwägung:
..... In .der Lehre ist umstritten, ob bei Güterverbin-
dung (wie sie hier nach den eigenen Angaben der Rekur-
rentin besteht) eine Sondergutsbetreibung tet8 auf Pfän-
dung oder bei Eintrag der betriebenen Ehefrau im. Ha,n-
delsregister auf Konkurs fortzusetzen sei. Jenes entspricht
der Ansicht der Familienrechtskommentare (GMÜB, zu
Art. 192 ZGB 7 b 1,lD.d zu Art. 208 N. 12; EGG1ilB, zu
Art. 208 N. 12) und anderer Autoren (ScRWEIZ1!lB, 'ZSR
NF 47 S. 104 a ; GÖSOHKE, ZbJV 49 S. 677 oben; SuLs1ilB,
SJZ 36 S. 5). Zur Begründung wird im wesentlichen vor-
gebracht,
der .. Konkurs müsste notwendig das gesamte
Vermögen der betriebenen Ehefrau, auch das eingebrachte;
erfassen, sofern wenigstens auch Vollschulden eingegeben
werden.
Um die Ehefrau in Konkurs zu treiben, müsste
man daher den Ehemann (mit-) betreiben . Um jener Kon-
sequenz willen dürfe eine Sondergutsbetreibung
nicht zum
Konkurse
führen. Die gegenteilige Ansicht wird neuer-
dings namentlich von STAUn'ER (zu Art. 15 der Schluss-
und Übergangsbestimmungen des OR N. 131) vertreten:
Von der Vorschrift, dass ein im Handelsregister Eingetra-
gener
auf Konkurs zu betreiben sei, lasse sich für Sonder-
gutsbetreibungen keine Ausnahme machen. Wegen der
besondern Verhältnisse insbesondere bei der im Handels-
register eingetragenen Handels-oder Gewerbefrau sei dabei
ein auf das Sondergut beschränkter Konkurs durchzufüh-
ren. Auch andere
Autoren denken an einen solchen Son-
dergutskonkurs
(HELD, SJZ 27 S. 306 vor In). Verschie-
dene dagegen sprechen sich zwar für den Konkurs auch im
Falle der Sondergutsbetreibung aus, halten aber dafür, der
Konkurs sei unter allen Umständen auf das eingebrachte
Gut auszudehnen, sofern sich auf die Konkurspublikation
nicht nur Sondergutsgläubiger melden; so RÜTTEN1ilB,
Die Rechtsstellung der verheirateten Berufs-und Gewerbe-
au 178/9 ; P ANOHAUD, Le regime matrimonial et la pour-
I
t
suite pour dettes 99/100; CUTTAT, De l'inßuence des
r6gimes matrimoniaux sur la poursuite 200 ff.
Indessen ist der von der Vorinstanz in Anlehnung an
STAUFFEB a.a.O. angenommenen Lösung der Vorzug zu
geben.
Der Handelsregistereintrag muss die Konkursbe-
treibung nach Art. 39 SchKG auch für Sondergutssehulden
zur Folge haben. Dass der Konkurs notwendigerweise auch
das eingebrachte Frauengut umfassen müsse, sofern sich
(neben Sondergutsgläubigern) Vollgutsgläubiger melden,
trifft nicht zu. Vielmehr lässt sich der Konkurs auch sol-
ehenfalls
auf das Sondergut beschränken, so gut wie wenn
nur Sondergutsansprachen vorliegen. Im letztern Fall ist
die Ausdehnung des Konkurses auf eingebrachtes Frauen-
vermögen von vornherein ausgeschlossen, da die Haftung
zivilrechtlich nach Art. 208 ZGB auf das Sondergut be-
schränkt ist. Das bedingt die Ausscheidung des einge-
brachten Frauengutes. Die damit verbundenen Schwierig-
keiten rechtfertigen es nicht, die SOndergutsbetreibung
trotz des Handelsregistereintrages in das Pfändungsver-
fahren zu
verweisen. Dadurch würde einzelnen Gläubigern
ermöglicht,
das Sondergut zum Nachteil anderer, nament-
lich solcher mit noch nicht f"älligen Forderungen, auszu-
höhlen,
was die Vorschrift des Art. 39 SchKG eben ver
meiden will.
Sind
neben Sondergutsgläubigern andere vorhanden, so
lässt sich die Ausscheidung des Eingebrachten in gleicher
Weise vornehmen. Diese
andern Gläubiger nehmen am
Sondergutskonkurse neben den Sondergutsgläubigern teil.
Der Zugriff auf das in diesem Konkurse nicht zu liquidie-
rende eingebrachte
Gut bleibt ihnen vorbehalten. Aus
ihrem
. nicht auf die Sondergutshaftung beschränkten
Recht mögen sich allerdings im Sondergutskonkurse noch
besondere Schwierigkeiten ergeben, die
in einem das
gesamte Frauengut erfassenden Konkurse leichter ge-
meistert werden könnten. Aber es geht nicht an, um
gewisser Vorteile willen an eine blosse Sondergutsbetrei-
bung; die
nicht auch gegen den Ehemann gerichtet war,
'. ,
..... Kook alli; L
' cl I urChIuhrung eint'!S tkOnkurses
Venn4Sgen der Schuldnerm zu knüpfen.
'Die Ordnung der Art. 207 und 208 ZGB sowie der von-
sfa.'eckunntliohen Vorscnn von Art. 68 oma SchKG
bringen übrigeM auch in einem Pfändungsverfahren be-
sondere Verhältnisse mit sich. Die aus dem Bestehen, zweier
Gläubigerkategorien mit verschiedenem Haftungsbereich
sich ergebenden Konsequenzen miissen hingenommen wer ...
den. ObrigeDB lässt sich meistens der Sondergutskonkurs
alsbald
zufoIge einer in das gesamte Frauenvermögen
gehenden weitem Betreibung zu einem Gesamtkonkurs
erweitern. Auch ist der Schuldnerin (jedenfalls mit Zu-
stimmung des Ehemannes) unbenommen, ihrerseits um
der Vereinfachung der Verhältnisse willen durch Insolvenz-
erklärung einen Gesamtkonkurs herbeizuführen.
Demnach erkennt die Schuldbetr.-u. Konhurskammer: °
'Der Rekurs wird abgewiesen.
2. Arrnt du 11 amI UN9 dans Ia cause Dolomey et Fivat .
An. 92 eh. 1 LP.
. La. roulotte .qui sert d'habitation au debiteur n'est pas insaisis-
sabJe. -Delai pour exciper de l'insaisissabiliM d'un objet. °
An. 92 Zif!. 1 8cAK G.
Ein dem Schuldner nur h als Wohnung dienender Zigeuner
wagen ist nicht pli.ndbar. -Frist zur Oeltendmachung der
UnPfärulbarkeit.' . ,
An. 92, eijra 1 LJ!JF.
Un earro zmgareSco, ehe serve soltauto ncora come abitazione
d?l 4 tore .non e impignorabile. -Termine per invoca.re
l'lmptgnorabihtA. '
La 14 juin 1948, l'Office des poursuites de Lausane a
saisi, entre autres objets, deux roulottes au prejudice da:
Bolomey et da Fivat. La proces-verbal de la saisie leur a ete notifie le .25 juin. L'office ayant dOOide le 16 novembnt
qua las roulottes seraient vendues aux encheres le 30 du
mnme mnis, les debiteurs ont porte plainte le 22, en invo-
"
. J.
Sohuldbetreibungs. und Konkursreoht. N-3.
-quant leur insaisissabilite. Las autoriteS vaudoises ont
ecarte la plainte prejudiciellement pour causa de tardi-
vete.
Las debiteurs recourent au Tribunal federal.
Oonsiderant an droit :
- -La debiteur qui entend opposer l'art. 92 a une
saisie doit le faire dans les dix jours de J.a, oommunication
du proces-verbal de saisie (RO 71 Irr 148). Las. reoourants
n'ont pas observe ce d6lai. Sans d01i.te des raisons d'huma-
nite et de decence commandent-elles, malgre Ja tardivete
de la plainte, d'annuler une saisie qui porte une' atteinte
flagrante et considerable au minimum vital et risque de
placer le debiteur dans une situation absolument into-
Ierable(meme arret). Tel n'est pas le cas en l'espece.
- -La these des recourants n'est d'ailIeurs pas fondee.
N'exer98-D-t
plus le metier de forains, ils utilisent les rou-
lottes comme habitation. Elles leur seraient d'autant plus
indispensables, ont-ils expose dans la procedure cantonaJe,
que regne la penurie da logements. Mais une habitation,
si modeste soit-elle, n'est pas insaisissable (arret du 13 mai
1948 dans la oause Steiner). Certes nul na peut etre priv6
du coucher necessaire (m. 92 oh. 1 LP). Toutefois on
n'antend par J.8, que 1e lit et la literie. En laissant au debi-
teur la possibilite d'assurer son existence et cene da sa
famille, la loi Iie luia pas confere le droit de vjvre sous
son propre-toit, ne s'agit.-il que d'une baraque ou d'una
roulotte.
Par ces motifs, le Tribunal fideral
rejette le recours.
- AnsZUIJ ans dem Entseheid vom 11. Mai IM9
i. S. KilHas.
Pfänclbarkeit einer zur Patentierung angemeldeten Erfindung.
Eine solche Erfindung stellt ein übertragbares Vermögensrecht
dar.