davon abweicht (nicht veröfientlichte Urteile des Bundes-
gerichts vom 20. Dezember 1929 i; S. JagdgeseIlschaft
Gränichen
S. 12/13 und vom 18. März 1946 i. S.Huguenin
A.-G. S. 11 ; OTTO MAYER. Verwaltungsrecht, Bd. I S: 80,
FLEINER, Institutionen S. 139/40). Sofern sie die Bestim-
mungen der Verordnung für ungenügend hält, hat sie
diese selbst abzuändern
und darf sich nicht in Einzelfällen
darüber hinwegsetzen.
Vgl. auch Nr. 12. -Voir aussi n° 12.
.
H. -STIMMRECHT, KANTONALE WAHLEN
UND ABSTIMMUNGEN
DROIT DE VOTE, ELEeTIONS ET VOTATIONS
CANTONALES
7. Urteil vom 22. Januar 1MB i. S BiihJer gegen Kanton
Zürich.
Beschwerde betreffend kantonale Wahlen und A bBtimmungen .
. Be8cnwerdejrist ( t. 85 lit. , 86 Ahs. 1. und 89 Aha. 1 oa -
Em Stnberechtlgter,. der sIch, durch die Formulierung der
Ahatnnmnfrne (hier: VerbIndung'zweier Gesetze in einer
Vorlage) Im Stnnmrecht verletzt fühlt, muss den die Abstim-
. mungsfrage festlegenden Hoheitsakt anfechten und kann nicht.
mehr im Ansc?Iuss an die AhatimmungIJeschwerde führen.
Recoura. concernant les elections et 'VOtaticmB cantonales; delai de
recour8
(art .. 85, Jetyre a, 86 -w. 1 et 89 W. 1 OJ).
Un electeur qm sestIme Iese dans son droit de vote par Ja fa90n
dont. la question s?umise au peuple est formulee (en l'espece,
reUlllon
de deux 10IS dans un seul texte Iegislatif) doit attaquer
'acte qui arrete l'objet de la votation et ne peut plus former
recours une fois celle-ci intervenue.
Ric0!a in materia di elezioni 6 ootazioni cantonali " termine per
.
NCOrt'ere (art. 85, lett. a ; 86 cp. 1 e 89 ch. 1 OGF).
Un elettore ehe si ritiene leso nel suo diritto di voto a motivo
el modo in cui e formulata Ja questione sottoposta al.popolo
(m ncreto, riunione di due Ieggi in un solo testo legislativo)
deve n;npune l'atto ehe fissa l'oggetto delIa votazione e non
pub PIU rlcorr.ere dopo la votazione.
Stimmrecht, kantonale WJI,hlen und Abstimmung . N" 1,
A. -Am 10 Juli 1947 legte der Regierungsrat des
Kantons Zürich dem
Kantonsrat den Entwurf eines
Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über dieAlters
und Hinterlassenenversicherung vor. Bei der Beratung
im Kantonsrat wurde vorgeschlagen, zur Beschafiung der
Mittel für den Kantonsbeitrag an die AHV die Erbschafts-
und Schenkungssteuer zu erhöhen und die deshalb .not-
wendigen Anderungen des Er'Pschafts-und Schenkungs-
steuergesetzes dem Einführungsgesetz
zur AHV beizu
fügen. Der Kantonsrat stimmte diesem Vorschlag am
15. Juli 1947 zu und genehmigte das Gesetz über die
Einführung des Bundesgesetzes über die
Altets-und
Hinterlassenversicherung und die Abänderung des Gesetzes
über die Erbschafts-
und Schenkungssteuer . in der
Sitzung vom 28. Juli. Da.rauf setzte der Regierungsrat
am 31. Juli die Volksabstimmung auf den 28. September
fest
und veröfientlichte diese Anordnung nebst . dem
Gesetzestext und einem Bericht dazu im kantonalen
Amtsblatt vom
l5. August.
Die
VolksabstimmUng vom 28 .. September ergab für
das Gesetz 73,739 ja und 46,103 nein. Durch Beschluss
vom
6. Oktober erklärte der Kantonsrat das Gesetz als
vom Volke angenommen .. -Dieser Erwahrungsbeschluss
wurde
mit dem Abstimmungsergebnis im kantorialen
Amtsblatt vom 7. Oktober veröffentlicht.
B. -Am 6. November 1947 hat Nationalrat Dr. R.
Bühler in Winterthur gestützt auf Art. 85 OG staatsrecht-
liche Besohwerde erhoben: mit dem Antrag:
Das zfucheri lche Gesetz über. die Einführung. des Bundes-
gesetzes über die Alters und Hinterlassenenversleherung und
die Abänderung des Gesetzes über die Ernschafts- d en
kungssteuer sei aufzuheben, dieVolksahatnnmung uber dieses
Gesetz
vom 28. September 1 47 ungültig zu ßrnären und der
Kanton Zürich anzuweisen, eme neue Volksabntlmmung
ordnen, in welcher der Gesetzes-Entwurf den Stnnmberechtlgten
in zwei getrennten Vorlagen, EinfüllrwIgsgesetz zum Bundes-
gesetz über die AHV einerseits und derung des F?rbschafts-
und SchenkungSsteuergesetzes anderseIts v ?rgelegt. Wll"
Eventuell seien nur die Bestimmungen uOOr die .tUlneng
des Gesetzes über die Erbschafts-und Schenkungssteuer, nämlIch
15, 16 und 17 des angefochtenen Gesetzes aufzuheben .
Staatsreoht.
Der Beschwerdeführer erklärt, die Beschwerde richte
sich dagegen, dass bei der Abstimmung zwei Gesetze
verkoppelt worden seien. Die Verkoppelung sei aus-.
schliesslich aus abstimmungstaktischen Erwägungen er-
folgt UJid entbehre jeder sachlichen Begründung. Da dem
Bürger über zwei völlig verschiedene Gesetze nur eine
. Frage vorgelegt worden sei, habe er nur entweder beide
Gesetze
annehmen oder beide Gesetze verwerfen können.
. Dadurch sei der Stimmberechtigte in der freien Ausübung
des Stimmrechts beschränkt worden und der Volkswille
. nicht richtig zum Ausdruck gekommen. Die Verkoppelung
verstosse gegen
Art. 4 und 5 BV sowie gegen Art. 1 und
30 KV. Der Beschwerdeführer sei zur Beschwerde legiti-
miert einerseits als Bürger, dessen Stimmrecht durch die
unzulässige Verkoppelung zweier Gesetzesvorlagen beein-
trächtigt worden sei, anderseits als Bürger, der von den
timmungen über die Erbschafts-und Schenkungs-
steuer betroffen werde.
O. -Der Kantonsrat beantragt, auf die Besohwerde
nicht einzutreten, eventuell sie abzuweisen. Zur Begrün-
dung des Antrags auf Niohteintreten. wird geltend ge-
macht, der kantonale Instanzenzug sei nicht ersohöpft,
da das Ergebnis der Volksabstimmung innert 4 Tagen
durch Besohwerde beim Kantonsrat hätte angefochten
werden können.
Ferner rhebe sich die Frage, ob die
Beschwerde
nicht sohon gegen den Kantonsratsbesohluss
vom 28. Juli 1947 hätte erhoben werden sollen, denn
duroh diesen Besohluss sei das Einführungsgesetz zur
AHV mit der Novelle zum Erbsohafts-und Schenkungs-
steuergesetz verbunden und damit die vom Beschwerde-
führer beanstandete Fragestellung an die Stimmberech-
tigten festgelegt worden.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung :
- -Mit der Besohwerde wird, wie aus Antrag und
Begründung klar hervorgeht, nicht geltend gemacht, das
angefochtene Gesetz enthalte verfassungswidrige Bestim-
Stimmrecht, kantonale Wahlen und Abstimmungen. N0 7. jll
mungen, sondern es wird lediglich gerügt, dass ü.bnr die
beiden Teile des Gesetzes nicht getrennt abgestImmt
wurde. Es handelt sich somit, auch soweit Art. 4 V
angerufen wird, um eine Abstimmungsbeschwerde 1m
Sinne von Art. 85lit. a OG. Das ergibt sich auch daraUS,
dass der Besohwerdeführer sich ausdrücklich auf diese
Vorschrift
stützt und seine Legitimation in erster Linie
aus dem Stimmrecht herleitet. Er behauptet freilich, er
werde auch als Steuerzahler durch das angefochtene
Gesetz betroffen.
Als solcher ist er aber wohl kaum legiti-
miert sich wegen angeblicher Mängel im Abstimmungs
verfahren zu beschweren,. (vgI. BGE 59 I 121). Wie dem
auch sei so ändert die Berufung des BeschwerQ.eführers
auf sein Eigenschaft . als Steuerzahler jedenfalls nichts
daran dass es sich um eine Abstimmungsbeschwerde
nach Art. 85lit. a OG handelt. Ebenso ist in diesem Zusam-
menhang ohne Bedeutung, dass der. Beschwerdeführer
eventuell lediglich
die Aufhebung der im angefochtenen
Gesetz enthaltenen neuen Bestimmungen des Erbschafts:
und Schenkungssteuergesetzes beantragt, denn. damit
wird nicht verlangt, dass diese Bestimmungen als Inhalt-
lich verfassungswidrig aufzuheben senen; vielmehr geht
das Eventualbegehren gleich wie das Hauptbegehren der
Beschwerde dahin, dass über diese Steuerbestimmungen
getrennt abgestimmt werde. .. . .
2 -Die
beanstandete Beschränkung In der freIen
Aunübung des Stimmrechts durch gebnc.h unzuläsnge
Vereinigung zweier Gesetze in einer eInheltnchen Abstilll
mungsvorlage ist das Ergebnis aer Beschlusse des n
tonsrats vom 15. und 28. Juli 1947, durch welche dieser
dem Einführungsgesetz zur AHV Bestimmungen über die
Änderung des Erbschafts-und Schenkungssnuergesetzes
beigefügt und das Gesetz endgültig genehmigt hat. Das
Bundesgericht hat die Frage, ob in einem solchen Falle
die staatsrechtliche Beschwerde noch im chluss an
die Volksabstimmung erhoben werden könne, bisher offen
geiassen (nicht veröffentlichtes Urteil vom 22. Dezember
Staatsiecht.
1926 i. S. Stuber ; Urteil vom 12. Juni 1931 i. S. Deutsch
BGE
57 T 184 H. , nicht veröffentlichte Erw. 1). Die
Frage ist zu . verneinen. Die Schlussabstimmung des
Kantonsrats über das angefochtene Gesetz war ein ver-
bindlicher staatlicher
Hoheitsakt, durch den über die den
Stimmberechtigten zu untenbreitende Frage endgültig
und damit im Sinne von Art. 86 Abs. 1 OGleJ;ztinstanzlich
entschieden wurde. Die. Stimmberechtigten hatten zur
Formulierung der Abstimmungsfrage nioht mehr Stellung.
zu nelunen, sondern sich lediglich über deren Bejahung
oder VerneinUng zu äussern. Sofern jene Formulierung
die freie
Ausübung des Stimmreqhts beeinträohtigt haben
Ollte, wie der Beschwerdeführer behauptet, so wäre dies
der Fall gewesen ohne Rücksicht auf den Ausgang der
Volksabstimmung. In.f()lgedessen konnte wegen solcher
Beeinträchtigung
nur der Beschluss des Kantonsrates und
nicht mehr das von den Stimmbereohtigten angenommene
Gesetz angefQohten werden. Diese Lösup.g ist auch sachlich
gerechtfertigt.
Es wäre stossend, wenn ein Stimmberech-
tigter, der sich durch die Formulierung der Abstimmungs-
frage
. oder andere, der Abstimm.ung vorausgehende und
sie betreffende Annrdnungen (vgl. BGE 49 I 328/9) in
seinem Stimmrecht verletzt fühlt, mit der Geltendmachung
des ,Mangels bis nach del" Volksabstimmung zuwarten
könnte; vielmehr erscheint es geboten, sofort gegen
dieSe Anordnung Beschwerde zu führen, damit der Mangel
womöglich noch vor der AbStimmung' behoben werden
ka.n.n und diese nicht wiederholt zu werden braucht (vgl.
BGE 69 I 16, wo aus älinlichen Erwägungen entschieden
wurde,
der Entscheid über die Zusammensetzung des
Gerichts
-'-Abweisung eines Rekusationsbegehrens
müsse
direkt und könne nicht mehr mit dem Endurteil
über die Sache angefochten werden). . .
Die vom Beschwerdeführer beanstandete Formulierung
der Abstimmungsfrage ist den Stimmberechtigten zuerst
durch die Veröffentliohung des Gesetzes und des Ab-
stimmurigsdatums im kantonalen Amtsblatt vom 15.
J
Niederlassungsfreiheit. N° 8.
Au.gust 1947 und dann durohdie gemäss Art. 30 letzter
Absatz der Kantonsverfassung spätestens am 29. August
erfolgte Zustellung der AbstimmungsvQrlage kundgemacht
worden.
An welchem dieser beiden Daten die Frist zur
staatsreohtlichen Beschwerde zu laufen begann, kann
offen bleiben, da die vorliegende, erst am 6. November
1947 eingereichte Beschwerde
auf jeden Fall verspätet ist.
Demnach erkennt das Bundesgericht :
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
III. NIEDERLASSUNGSFREIliEIT
LIBERTE D'ETABLISSEMENT
8. Arrnt du' 22 janvier 1948 dans la cause Python contra
. Conseil d'Etat du eanton da Geneve.
Liberre d'etabliBlJement ; Mt. 45 Ost. Le mot exooptionnellement
figurant a l'alinea 2 signifie que le principe de la. liberte d'eta-
blissement promulge a l'alinea 1 souffre eXception lorsque
l'interesse est prive de ses droits civiques, et non pas que la
privation des droits civiques ne permette de refuser ou de
retirer l'etablissement qu'a titre exceptionnel, autrement dit
dans des eonditions. particulieres.
NiederlaiJsungs/reiJbßit; Art. 45 BV. Das Wort ( ausnahmsweise )
in Abs. 2 besagt lediglich, dass Verweigerung und Entzug der
Niederlassung Ausnahmen von dem in Abs. 1 aufgestellten
Grundsatz der Niederlässungsfreiheit seien, nieht aber, dass
die Niederlassung den in den bfugerliehe:q Rechten und Ehren
Eingestellten nur in Ausnahmefällen, alS.o wenn .ganz besondere
Verhältnisse es rechtfertigen, verweigert oder entzogen werden
könne.
Liberta di domic 1io (Mt. 45 OF). La parola eecezionalmente
ehe rieorre nel secondo capoverso signifiea che il principio
della liberta di domicilio sancito dal primo eapoverso patisce
eccezioni 'allorehe l'interessato e privato dei suoi diritti civiei
e
non gia ehe la privazione dei diritti eivici permetta di rifiutare
.0 revocare il domicilio soltanto a titolo eccezionale, ossia se
si verificano partieolari condizioni.
A. -Alexis-Julien Python, originaire d'Arconciel
(Fribourg),
a eM expulse du territoire genevois par arrete .
du Departement de justice et police du canton de Geneve
du II octobre 1947. Catte decision a eM confirmoo par
le Conseil d'Etat du meme canton le 6 decembre 1947
pour les motifs suivants : ( Considerant que, par jugement
du 8 mai 1947, le recourant a ete condamne a dix-huit
mois de reclusion et a trois ans de privation .des droits
civiques pour attentat a la pudeur sur des enfants ; que
dans ces conditions la mesure d'expulsion prise par le
Departement de justice et police est fondee tant en fait
qu'en droit ; vu l'art. 45 al. 2 de la Constitution federale.
B. -Python a interjete contre l'arreM .du Conseil
d'Etat un recours de droit public aux termes duquel il
conclut a l'annulation de cette decision.
Oonsiderant en droit :
L'argumentation du 'recourant se ramene a 'pretendre
qu'll ne suffit pas, pour permettre a l'autoriM cantonale
d'ordonner l'expulsion d'un citoyen suisse, que ce dernier
soit
prive de ses droits civiques, mais qu'il fnut en outre
ainsi qu'il ressort du mot exceptionnellement dont
se sert l'art. 45 al. 2 Cst. -que cette mesure puisse trou-
ver sa justification dans les circonstan,ces particulleres
du cas, teIles qua la nature du delit qui a motive la pri
vation des droits civiques ou la gravite de la faute, et,
selon lui, cette condition n'etait pas realisee en l'espeoo.
cette these a deja eM refutee a plusieurs reprises par
le Tribunal federal. Ainsi qu'Qn f'a dit,en effet, le mot
( exceptionnnIlement qui introduit le second alinea de
l'art. 45 Cst. ne signifie pas que la privation des droits
civiques
n permette qu'exceptionnellement de retirer ou
refuser le droit de s'etablir dans un canton, mais veut
dire simplement que le principe de la liberte d'etablisse-
ment promulgue au premier alinea de l'art. 45 sou:ffre
exception dans le cas du second alinea, c'est-a-dire pro-
cisement dans le cas on I'interesse est prive de ses droits
civiques
(cf. arret Kölliker contre Vaud du 19 janvier
1942, non publie, ainsi que les arrets qui y sont cites).
I
I
I
i
i
,
I
4-
!
I.
I
Nie i lrlassungsfreiheit. N° 9.
Du moment par consequent que le recourant etait prive
de ses droits civiques au moment de son expulsion -ce
qu'il
ne conteste pas , la decision du Conseil d'Etat
n'est pas critiquable et elle demeurera justifiee aussi
longtemps que le
recourant n'aura pas recouvre l'exercice
de ces droits.
Le Tribunal fbUral prononce:
Le recours est rejeM.
9. Urteil vom 24. März 1948 i. S. Kanton Aargan gegen
Kanton AppenzeU A/Rh.
Art. 45 BV, 374 SeGB, 83 lit. bOG.
Zuständigkeit des Bundesgerichts zur. Bnhandlung -yon gen
betr. Heimschaffung von Personen, die fur Kosten emer gencht
lich verfügten Massnahme im Sinne des StGBnicht aufkommen
können (Erw. 1); . .. .
Kostentragungspllicht des Kantons fur a1;men sener
Gerichte in Anwendung des StGB ; :UnzulasSlgkelt der enn
schaffung eines ausserkantonalen Kindes, wenn der HeImat-
kanton die ttbernahme des Vollzuges nicht zusichert (Erw.
3 und 4);
. ,.
Art. 45 Ost., 374 OP et 83 litt. b OJ.
Competence du Tribunal federal pour statue:r: sur des demandes
relatives au rapatriement de personnes 9Ul ne peuvent payer
las frais d'une mesure ordonnee par le Juge en vertu du CP
(consid. 1) ;
Le canton est tenu de supporter les frais d'une teIle mesure ordon-
nee par ses tribunaux ; il n'a pas le droit de renyoyer un enfant
originaire d'un autre canton, parce que ce denner' ne se charge
pas de l'execution ( lonsid. 3 et 4). .
Art. 45 OF, 3740P e 83 lett. b OGF. .
Competenza deI Tribunale federale per stJl,tmre su domande
concernenti il rimpatrio di persone cl;te on. ponno pagare
le spese d'una misura ordinata da! glUdice m Vlrtu deI CP
(consid. 1). . . .
TI Cantone e tenuto a Soppo!tare le spe ' a Slffanta mls.ura
ordinata dai suoi tribunah ; non ha Il, Wrltto de rnnpatnare
un fanciullo attinente d'un altro Cantone pel fatto ehe questo
non vuol sopportare dette spase (consid. 3 e 4).
A. -Mit Beschluss vom 5. September 1947 hat das.
Jugendgericht des Kantons Appenzell AjRh. den 1934
geborenen
Knaben Rene der Eheleute Weber-Knöpfier