Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. N° 11.
qual! il credito od il valore presumibile deI pegno ecceda
i fr.
2000, oeeorrera anzi ehe l'uffieio d'eseeuzione sappia
s,ubito dopo
l'iniziO' deI proeedimento se il debitore 0
l'eventuale terzo proprietario deI pegno sia un Germanieo
o
un Polacco, ovvero una persona equiparata (efr. cifra 2
phI sopra). Ove la nazionalita degl'interessati non dovesse
essere
nota con certezza, l'uffieio d'eseeuzione e fallimenti,
l'amministrazione
fallirilentare 0 il liquidatore nella pro-
eedura concordataria non potranno esimersi dall'espe-
rire le indagini ehe riterranno opportune allo scopo di
evitare delle trasgressioni ai surriferiti decreti deI Consiglio
federale. A tale fine,
occorrera segnatamente esigere, dagli
appartenenti alla Citta libera di Danzica, ai territori
orientali preeedentemente annessi all'Impero germanico,
alla Bassa
Stiria ed ai territori della Repubblica Cecoslo-
vacca gia soggetti a controllo tedeseo, la presentazione
delle
carte d'identita.
I eompiti ehe derivano agli uffiei d'esecuzione e
falli-
menti, agli amministratori fallimentari ed ai liquidatori
dai nuovi deereti deI Consiglio federale poterono essere
limitati, eon l'introduzione
di un valore minimo -relati-
vamente elevato -di fr. 2000, solo partendo dal presup-
posto ehe i detti uffiei, amministratori e liquidatori usino
tutta la loro diligenza al fine d'evitare ehe gl'interessati
abbiano
ad eludere i decreti in parola e la presente eireolare
con l'aoeorgimento della suddivisione deI credito, facendo
segnatamente capo a dei prestanome. Nei casi sospetti,
dovra percio essere. applicata la oircolare. Cosi pure,
ove
il ricavo di oggetti stimati ad un valore inferiore a
fr.
2000 ecceda tale importo, occorrera informarne l'Ufficio
svizzero
di compensazione.
Quest'ufficio
non puo naturalmente essere gravato delle
spese che risulteranno alle
autorita d'esecuzione dai loro
rapporti con esso. I disborsi e le tasse relativi vanno
sopportati dal debitore (ovvero dalla massa), riservato
l'eventuale obbligo d'anticipazione deI creditore.
Schuldbetreibungs und Konkursrecht. N° 12.
H. ENTSCHEIDUNGEN DER SCHULD-
BETREIBUNGS-UND KONKURSKAMMER
ARRnTS DE LA CHAMBRE DES POURSUlTES
ET DES FAILLITES
12. Entscheid vom 14. Februar 1945 i. S. Kunz-Suter.
Lchnpfändung, Ewistenzminimum (Art. 93 SchKG).
Kann der Schuldner Prämien für Versichenmg Angehöriger zum
Existenzminimum rechnen 7
Saisie de salaire. Minimum vital (art. 93 LP).
Doit-on considerer comme des depenses indispensables a I'entre-
tien du debiteur les primes qu'il paye pour assurer 1es membres
de la familie ?
Pignoramento del salario. Minimo d'esistenza (Mt. 93 LEF).
Il cosiddetto minimo d'esistenza garantito dall'art. 93 LEF EI
comprensivo anche dei premi d'assicurazione corrisposti dal
debitore per i membri della propria famiglia f
A. -Das Betreibungsamt und die untere Aufsichts-
behörde setzten das Existenzminimum des Schuldners und
seiner -aus Frau und zwei Kindern bestehenden -Fa-
milie auf monatlich Fr. 462.90 fest und lehnten daher die
Pfandung einer Quote des Fr. 460.-betragenden Monats-
lohnes ab. Im Existenzminimum ist inbegrifien ein Posten
von Fr. 36.40 für Unfall-und LebensversicheIVJlgsprä-
mien, der u. a. folgende Prämien umfasst:
Unfallversicherung für Frau lind zwei Knaben Fr. 3.20
drei Heftli-Unfallversicherungen für gleiche
Personen
............ . )) 2.40
drei Volks-Lebensversicherungen a Fr. 4. für
gleiche Personen . . . . . . . . .. 12.-
Zusammen. . Fr. 17.60
In Gutheissung des Rekurses des' Gläubigers hat die
obere Aufsichtsbehörde
von den Versicherungsprämien
die
Fr. 2.40 und die m1fte der Fr. 12.-gestrichen, das
Existenzminimum um diese Fr. 8.40 herabgesetzt und den
4 AS 71 III -1945
60 Schuldbetreibungs-und KonkUl'Sl'ooht. N° 12.
verbleibenden Überschuss pIändbar erklärt. Sie führt aus,
es gehe entschieden zu weit, wenn
der Schuldner seine
Angehörigen doppelt gegen Unfall versichere. Gegen die
drei Lebensversicherungen
für Frau und Kinder wäre an
sich nichts einzuwenden ; der Schuldner habe jedoch zwei
der Policen für Vorschüsse von je Fr. 150.-bei der Ver-
sicherungsgesellschaft
verpf""andet, behandle also die ein-
bezahlten Prämien als jederzeit greifbare Rücklagen.
Unter
diesen Umständen könne er nicht verlangen, dass ihm die
laufenden
Prämien voll auf den Notbedarf angerechnet
würden.
B. -Mit dem vorliegenden Rekurs beantragt der
Schuldner Aufhebung des Entscheides der Vorinstanz und
Ablehnung einer LohnpIändung.
Die
Sc1vuJiJ,betreibungs-und Konkurskamme:r
zieht
in Erwägung:
Die Vorinstanz erklärte als nicht angängig, dass der
Schuldner auf Rechnung des Existenzminimums Frau und
Kinder doppelt gegen Unfall versichere, nämlich neben
der gewöhnlichen Unfallversicherung-für monatliche Prä-
mien von zusammen Fr. 3.20 noch in Form der Abon-
nentenversicherung
für je a Rp. Dass indessen auf die
Anzahl
der Versicherungen an sich nichts ankommen kann,
erhellt ohne weiteres, sobald
man sich die Frage stellt, ob
die Prämien voll berücksichtigt
wffi'den müssten, wenn es
sich
für jede Person nur um eine einzige Versicherung,
aber mit um a Rp. höherer Prämie handeln würde. Es
ist nicht ersichtlich, wo mit Bezug auf die Höhe der Ver-
sicherung bezw.
der Prämie die Grenze des Notwendigen
und daher im Existenzminimum zu Berücksichtigenden zu
ziehen wäre. Dasselbe gilt für die Lebensversicherungen
für Frau und Kinder mit monatlichem Prämienaufwand
von je Fr. 4.-, ganz abgesehen von der V6rpIändung
zweier Policen zwecks Geldbeschaftung, sei es nun für
eigene Bedürfnisse, des Rekurrenten oder, wie dieser
behauptet, solche der versicherten Personen. Die Prämien
Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N° 13.
für die Lebensversicherung Angehöriger können grund-
sätzlich
nicht als notwendige, das Existenzmjnimum des
Schuldners erhöhende Zwangsausgaben anerkannt werden,
und diejenigen für die freiwillige Unfallversicherung jeden-
falls
dann nicht, wenn diese nicht durch besondere Um-
stände, etwa eine aussergewöhnliche UnfallgeIährdung der
versicherten Angehörigen, gerechtfertigt werden kann,
was vorliegend nicht geltend gemacht wird. Es sind mithin
in der Aufstellung des Existenzminimums des Rekurrenten
ausser den Fr. 8 40 auch die Fr. 3.20 und die restlichen
Fr. 6.-, also der ganze Posten von Fr. 17.60 zu streichen.
. . . . . . . .. . . . . . .
13. Auszug aus dem Entscheid vom 28. Februar 11)45 i. S. WteJd.
Plä:ndungsankündig'IJ/ßg 'Und -Vollzug, Präsenzpflieht des Scnuld
ners Art. 90 91 SchKG. Der Pfändungsbeamte soll beI der
zeitlichen Annetzung und bei der Durchfng des d
vollzugs so vorgehen, dass dem Schuldner Dleht unnotlg ZeIt-
verlust und Umstände entstehen.
AfJis de saw. E:ekution ae la saisie. Obligation du ,debiteur
d'assister als saisie, art. 90 et 91 LP. Le prepose )U 1 empl?ye
qui proeede ala saisie doit en fixer le m?ment et anr de m8.Dle
a faire pardre le moins de temps posslble au deblteur et a. lUl
epargner des desagrements inutiles. '
Awiso ßd esoouzione ael pignoratm6nto, obbligo dal !-ebit ?re di
assistere al pignoramento, art. 90 e 1 LnF. TI funno o ehe
prooede al pignoramento deve stabihrne 1 ora ed Ir? m odo
di evitare al debitore perdite di tempo e moleshe mutIli.
Der Betreibungsbeamte hatte die PIandung auf vor-
mittags) angekündigt
und forderte dann den Schuldn?r
am Anfang des Vormittags zum Mitkommen auf den m
einem
andern Dorfteil befindlichen Platz der Pfändung auf,
obgleich diese erst zu späterer Stunde stattfinden konnte.
Die Sck/uJil,betr.-u. Konkurskammer zieht in Erwägung:
-" . . . . .
. W de Reknrrnn ilie' der Pfändung
lediglich auf vormittags) nicht präzis genu,g war, so