BGE 71 I 348
BGE 71 I 348Bge24 mai 1943Ouvrir la source →
oder ihren Witwen ausrichtet, sind als Gewinnungs- kosten Iiach Art. 5 Abs. I KGStB anzusehen, sofern sie eine Nachzahiung und Ergänzung des bis dahin aufgewendeten Lohns, ein zusätzliches Entgelt für vorher geleistete Arbeit darstellen. Sie sind abzuziehen als Unkosten des Geschäfts- jahres, in dem sie bezahlt werden, obwohl die dadurch
MO Verwaltungs-und Disziplinarrechtspflege. entlöhnte Arbeit zur Erzielung des Ertrages nicht dieses, sondern früherer Jahre beigetragen hat (nicht veröffent- lichte Entscheide des Bundesgerichtes vom 10. Juli 1944 i. S Uniformenfabrik E. Dick A.-G. und LS. Strumpffär- berei A.-G.). Betriebsinhaber und unbeschränkt haftende Teilhaber von Kollektiv-und Kommanditgesellschaften sind aber den Angestellten des Unternehmens in dieser Beziehung nicht'gleichgestellt. Ihre Gehälter und Löhne werden nach der ausdrücklichen Bestimmung in Art. 5, Abs. 1, Satz 2 KGStB nicht den Gewinnungskosten zugerechnet, son- dern als steuerpflichtiger Gewinn behandelt. Nichts anderes kann gelten für Renten, welche als Fortsetzung solcher Gehälter und Löhne deren bisherigen Bezügern (oder ihren Witwen) nach dem Eintritt in den Ruhestand bezahlt werden. Ebensowenig können Ruhegehälter dieser Art, welche den Berechtigten bei einer übertragung der Aktiven und Passiven des Unternehmens weiterhin zugesichert werden, vom Übernehmer als Gewinnungskosten zum Abzug gebracht werden. Vielmehr wird es sich in der Regel um eine zusätzliche Leistung des Übernehmers als Gegenwert für mitübernommene Werte handeln, die in der Übernahmebilanz nicht zum Ausdruck kommen, z.B. stille Reserven oder Goodwill. Die einzelnen Jahresrenten sind dann aufgeschobene Zahlungen zur Tilgung des vollen übernahmepreises. Solche Aufwendungen werden nicht gemacht für die Gewinnung des Ertrages der einzelnen Geschäftsjahre, sondern für die Beschaffung (Übernahme) einer Ertragsquelle. Sie stellen nicht Gewinnungs-, sondern Anlagekosten dar. Ihr Abzug als Wohlfahrtsaufwendung nach Art. 5, Abs. 3 KGStB könnte höchstens dann in Frage kommen, wenn sie nachweisbar nicht eine Gegenleistung für übernommene Aktiven wären, sondern ausschliesslich auf dem Wunsch des Erwerbers beruhten, einen Vorgänger oder seine Witwe vor Not zu bewahren. 13undesrechtliche Abgaben. N° 54. 351 54. Arrt du 12 julliet 1945 dans Ia cause Compagnle d'assuran- ces La Providence-Incendie contre Geneve. lmp8t pour la de/ense .nationale. Taxation de l'agence d'une com- pagnie d'sssurances fran98-ise. Art. 3 de la Convention franco- suisse conclue le 13 octobre 1937 en vue d'ßviter la double imposition en matiere d'impöts directs, Protocole final ad art. 3 de ladite convention. Wehr8teuer : Berechnung des in der Schweiz steuerbaren Einkom- mens und Vermögens einer französischen Versicherungsunter- nehmung, die in der Schweiz Prämien einzieht und Risiken übernimmt. Art. 3, § 3 des Doppelbesteuerungsabkommens mit Frankreich und § 1, Abs. 4, und § 4, Abs. 2 des Schlussproto- kolls zu Art. 3. Imp08ta per la di,/eaa nazWnak: Tsssazione dell'agenzia d'una compagnia francese d'sssicurazioni. Art. 3 della Convenzione franco-svizzera conclusa il 13 ottobre 1937 per evitare i cssi di doppia imposta ; protocollo finale ad art. 3 di questa con- venzione. A. -Pour la premiere periode de l'impöt pour la defense nationale, les autorites genevoises ont taxe l'agence de Geneve de la Compagnie d'assurance La Providence Incen- die, a Paris (la Compagnie), eonformement a l'art. 52 eh. 2 AIN. Elles ont caleule tout d'abord la somme que devrait payer la Compagnie si la totalite de son entreprise etait imposable en Suisse et elles ont fixe le montant de l'impöt a 0,41 % de eette somme, en appliquant la proportion entre le montant des primes per9ues en Suisse et le moptant total des primes per9ues par l'entreprise entiere. Ce mode de repartition se trouve indique au paragraphe 4 aL 2 i. f. du Protocole final ad art. 3 de la Convention conclue le 13 octobre 1937 entre la Confecleration suisse et la Repu- blique fran9aise en vu,e d'eviter les doubles impositions en matiere d'impöts directs (la Convention). La Compagnie forma une reelamation, le 24 mai 1943, en demandant a etre entierement exoneree de l'impöt pour Ia defense nationale. Elle invoquait la Convention et alle- guait que, son agenee de Geneve ayant une eomptabilite reguliere, le paragraphe 4 du Protocole final ad art. 3 ne Iui etait pas applicable et que, cette comptabilite faisant ressortir, non pas un benefice, mais une perte pour la
Accès programmatique
Accès API et MCP avec filtres par type de source, région, tribunal, domaine juridique, article, citation, langue et date.