Art. 125 Abs. 2, 155 Abs. 1, 156 SchKG; Art. 97 Abs. 1 SchKG; Art. 26 VO vom 24. Januar 1941; auction notice and valuation in realization of pledged movables: the enforcement office abuses federal law if it deviates from a promised form and extent of public notice to the debtor, thereby depriving him of a timely complaint against insufficient publicity. The office’s discretion in fixing the method of publication does not permit disregard of a specific undertaking. The abolition of the second auction by the temporary ordinance and the corresponding modification of Art. 126 Abs. 1 SchKG do not abolish the duty to value pledged items, since valuation may still influence bidders and safeguard proper realization (consid. 2-3).
Sohuldbetreibun Wld Konkursrecht. N° 4. geB, rien ne justifiait o:u ne faisait simplement prevoir la double mise a. prix (RO 54 III 96). L'Autorite cantonrue. met toutefois en doute la qualite pour . a.gir du plaignant ; elle voudrait la faire d6pendre de l'inscription de la servitude au registre foncier ---ins- cription qui, dans le cas particuIier, avait ete operee en 1927 et aura.it da nouveau ete radiee en 1935. Mais cette maniere de voir est erronoo ; il suffit que le droit ait et6 porte a. l'etat des charges et qu'il n'ait ete conteste par aucun interesse. Au reste, la question de l'existence de la servitude, et notamment da la portee d'une radiation posterleure ne peut etre tranchoo par les autorites da sur- veillance, mais seulement par les tribunaux dans le ca.dre de la procoo.ure d'epuration de l'etat des charges. Il y a lieu des lors de proceder a. de ouvelles encheres sans revenir sur l'inscription de la servitude a. l'etat des charges meme si cette mention devait reposer sur un extrait de registre inexact. Mais, auparavant, I'Office devra prendre une d6cision' sur le rang respectif des droits reels en presence et ouvrir, le cas 6chea.nt, la procoo.ure d'epu- ration de l'etat des charges, dont l'issue d6cidera si la dou- ble mise a. prix est justifioo. - Par ces motifs, le Tribunal fuUral prononce : Le recours est admis et les encheres sont annulees, I'Office des poursuites de Porrentruy etant inviM a. com- pIeter 1'6tat des charges dans le sens indique par les motifs et a procooer a. de nouvelles encheres. 4. Auszug aus dem Entscheid vom 2. März 1944 i. S. Kupper. Aufhebung des Zuacklags beweglicher Sachet .
Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N° 4. Mit der gegenwärtigen, nach Abweisung durch die kantonalen Aufsichtsbehörden an das Bundesgericht wei- tergezogenen Beschwerde verlangt der Rekurrent die Aufhebung der Zuschläge und die Anordnung einer neuen Steigerung. Wie er auf Anfrage hin präzisiert hat, betrifft die Weiterziehung einzig den Zuschlag der zwei Schuldbriefe von je Fr. 2000.-. Das Bundesgericht hat diesen Zuschlag aufgehoben und das Betreibungsamt angewiesen, die beiden Titel erneut zu versteigern. .A U8 den Erwägungen :
ihm als angemessen erscheinenden Art zu verlangen und die allfälligen Mehrkosten mit Hilfe Dritter aufzubringen, was ihm nun verunmöglicht wurde. Das Betreibungsamt kann sich somit auch nicht darauf berufen, durch die Beschränkung der Auskündung Kosten erspart zu haben. Ebensowenig lässt sich sein Vorgehen mit der Rücksicht- nahme auf die Schuldbriefschuldner rechtfertigen, die übrigens nicht als an der in der Betreibung gegen den Schuldbriefeigentümer stattfindenden Versteigerung der Schuldbriefe im Sinne von Art. 125 Abs. 2 SchKB betei- ligt angesehen werden können . 3. -Das Betreibungsamt hat ausserdem entgegen Art. 97 Abs. 1 SchKG, worauf Art. 155 Abs. 1 verweist, die Schätzung der Pfandgegenstände unterlassen. Freilich hat die Schätzung zufolge der Unterdrückung der zweiten Steigerung durch Art. 26 der Verordnung über vorüber- gehende Milderungen der Zwangsvollstreckung vom 24. Januar 1941 die in Art. 126 Abs. 1 SchKG vorgesehene Bedeutung verloren. Damit ist sie aber in Fällen wie dem vorliegenden nicht überflüssig geworden. Denn wohl enthielt die Steigerungspublikation vom 14. Dezember 1943 gewisse Angaben über die Liegenschaft, auf der die fraglichen Schuldbriefe errichtet sind; durch die Schätzung hätten aber allfallige Interessenten, die mit den Verhältnissen der Liegenschaft und insbesondere des Grundpfandschuldners nicht vertraut waren, . weiteren Aufschluss erhalten können, der sie möglicherweise zum Mitbieten veranlasst hätte. Die Erklärung des Rekurrenten am Vortag der Steigerung, sein Bruder werde erscheinen und so hoch wie möglich bieten, hat das Betreibungsamt nicht berechtigt, von der vorgeschriebenen Schätzung abzusehen, zumal da beim Fehlen eines schriftlinhen Angebotes immer noch mit dem AusbleibeIi des. Bruders gerechnet werden musste. 2 AS 70 III -1944