Art. 93 SchKG; variable wage garnishment and equalization of temporary deficits: the enforcement office has discretion in fixing the subsistence minimum, a determination not reviewable by the Federal Court as a question of mere appropriateness. Where wages fluctuate and some periods fall below the existence minimum, the debtor is entitled to compensation from later surpluses either by an advance supplement to the minimum or by retention of surpluses with subsequent payout upon exact proof of the shortfall; the debtor need not wait until the end of the garnishment period (consid. 1-2).
Sohuldbetreibungs und Konkursreoht. No 13. si tant est que l'innce ait pu suspendre le dalai durant lequel elle avait a requerir la vente, elle a en tout cas cesse d'avoir cet effet a partir de ce mnment-Ia. Or, si l'on deduit 1e temps qui s'est ecoule depuis l'ouverture de l'action jusqu'alors, il reste que la requisition de vente est intervenue bien plus d'un an apres les notifications des commandements de payer. La creanciere n'etait donc plus en droit de se prevaloir de ses poursuites. O'est en vain qu'elle s'est avis6e de presenter une nouvelle demande de mainlevee le 3 fevrier 1942 et que celle-ci lui a ere accordee par le President du Tribunal de premiere instance le 10 juin suivant. Le juge de l'nainlevee n'a pas en principe a se prononcer sur la question de savoir si les delais des art. 116 et 154 LP sont expires ou non; tout au plus lui appartiendr.ait-il d'ecarter la demande prejudiciellement s'il est deja. constant que la poursuite est perimee. O'est au prepose a. trancher la question et il doit la soulever d'office, sans etre lie en quoi que ce soit par la decision du juge de mainlevee, puisque aussi bien aucun acte de poursuite ne peut etre accompli dans une poursuite qui en fait a cesse d'exister. Il n'est pas necessaire, dans ces conditions, de se prononcer sur les autres moyens de la plainte et du recours. La Okambre des poursuites et des !aiUitea 'J11'ononce : Le recours est admis. En consequence la plainte est admise en ce sens que les poursuites pour loyer intentees par !'intimae contre Haas, Neveux et OIe sont declarees nulles. Sohuldbetreibungs-und Konkursrooht. No 14.
Schuldbetreibungs und Konkursrecht. No 14. mUDlB anfocht. Dagegen nahm die Aufsichtsbehörde in Anlehnung an BGE 57 UI 76 Rücksicht auf den Fall dass der Lohn in gewissen ZahIungsperioden das Existenz: minimum gar nicht erreiche Sie ordnete an, dass das Betreibungsamt die gepiandeten Lohnüberschüsse bis zum Ende des Pfändungsjahres verwalte, um daraus dem Schuldner diejenigen Beträge ersetzen zu können, um welche der Lohn zeitweilig unter dem Existenzminimum geblieben sein werde. Mit dem vorliegenden Rekurs hält der Schuldner an seiner Beschwerde fest. Die Schuldbetreibungs-und Konkurskammer zieht in Erwägung :
56 Sohuldbetreibungs-und Konkursreoht. No 111. Pf"andungsdauer (BGE 68 III 156). Dem Schuldner ist also bei solch betreibungsamtlicher Verwaltung der mit V.orbehalt der AUsgleichung gepfändeten Lohnüberschüsse ganz allgemein das Recht zuzuerkennen, sich jederzeit beim Betreibungsamt über allfällig ungenügende, d. h. das Existenzminimum nicht erreichende Lohnergebnisse der Pfändungsdauer auszuweisen und die Auszahlung der betreffenden Beträge aus den Pfändungseingängen zu verlangen, sobald und soweit solche verfügbar sind. Dem'lUMiht erkennt die SckUblbetr.-u. Konk'Urskammer : Der Rekurs wird abgewiesen. 16. Entscheid vom o. luD 19-13 1. S. :U:cycr. Sc1wiftli.cke Angebote sind grundsätzlich auch in der Fakmi88tei- gerung zulässig. Analoge Anwendung von Art. 68 Aha. , VZG. En principe, lea offres eente8 sont egaJement admissibles en mati -e de vente aw: enehbes de cko8es mobiUeres. AppIication analo- gique de l'art. 58 W. 4 OR1. Le offerte Beritte sono, in linea di massima., ammissibili anche nell tJendita d.i mobili ai pubbliei incanti. AppIicazione per analogia dell'art. 58 cp. 4 RRF. A. -In einer Betreibung gegen den Nachlass der Witwe Katharina Meyer.;.Duss pfändete das Betreibungsamt Basel- Stadt am 6. November 1942 zwei Schuldbriefe von Fr. 1000.-bezw. 3000.-. Am 19. Februar 1943 schrieb der Erbe F. Meyer-Hüsler in Nebikon, der die Erbschaft in der Betreibung vertrat, dem Erbschaftsamt Basel-Stadt: Der Unterzeichnete bringt Ihnen zur Kenntnis, dass die aus der Erbschaft der Frau Witwe Meyer-Duss zur Ver- wertung gelangenden Werttitel nicht unter dem Nennwert Veräussert werden dürfen. Sollten di Titel bei Ihnen nicht zum Nennwert gelangen, so bürgt der Unterzeichnete für 'die Erlangung des Nennwertes, indem ich die Titel über- nehme. ). Das Erbschaftsamt leitete das Schreiben an das BetreibungSamt zur KenntnisnaJmie weiter. Dieses stellte Schuldbetreibungs-und Konkursreoht. N0 15. 57 am 4. März dem Absender als dem Vertreter der Erb- schaft eine Steigerungsanzeige zu. An der Steigerung vom 10. März, zu der sich F. Meyer-Hüsler nicht einfand, wur- den die Schuldbriefe zum Preise von insgesamt Fr. 300.- dem F. Meyer-Dommen zugeschlagen. B. -F. Meyer-Hüsler führte Beschwerde mit dem Antrag, das Betreibungsamt sei zu verhalten, ihn mit Fr. 925.-zu entschädigen, eventuell sei der Zuschlag der Schuldbriefe aufzuheben. Zur Begründung machte er gel- tend, das Betreibungsamt habe das von ihm auf den Ver- wertungstermin hin schriftlich eingereichte Angebot nicht berücksichtigt und ihn dadurch geschädigt. Das Betreibungsamt bestritt, dass der Beschwerdeführer, nachdem die Steigerung anberaumt gewesen sei, ein schriftliches Angebot in der Höhe von Fr. 4000.-gemacht habe. Übrigens seien nach den in Basel geltenden Gant- bedingungen solche Angebote nicht zu berücksichtigen, und ausserdem müsse der Zuschlagspreis bar bezahlt werden. O. -Den abweisenden Entscheid der kantonalen Auf- sichtsbehörde zog der Beschwerdeführer unter Festhalten an seinen Anträgen an das Bundesgericht weiter. Die SchUblbetreibungs-und Konkurskammer zieht in Erwägung: Art. 58 Abs. 4 der Verordnung über die Zwangsverwer- tung von Grundstücken, auf den die Art. 102 und 130 ver- weisen, bestimmt : Schriftliche Angebote sind bei Beginn der Steigerung den Teilnehmern bekanntzugeben und können unter den gleichen Bedingungen wie mündliche Angebote berücksichtigt werden. ) Für die Verwertung der beweglichen Sachen und der Forderungen besteht keine entsprechende Vorschrift. Diese unterschiedliche Regelung hängt indessen nicht mit irgendwelcher Eigenart der einen oder andern Steigerungsart zusammen. Im Gegenteil haben hier wie dort die weit vom Steigerungsort entfernt wohnenden Kaufliebhaber ein schutzwürdiges Interesse daran, dass ihre Teilnahme am Steigerungstermin durch