Commercial register; dissolution of a general partnership and takeover of the business by one partner; disputed transfer of assets and liabilities. Where the parties cannot agree on the moment at which the activo and passivo pass to the continuing partner, the register authority may not decide the substantive controversy on a unilateral application or over the objection of the other party. The dispute must first be submitted to the ordinary civil judge; only after the civil judgment can the corresponding entries be made. A time limit for seeking a provisional judicial order is unnecessary if the matter is already pending before the competent civil court (consid. 3).
Yerwaltungs. und Disziplinarroohtspflege. nombre d'annees et jusqu'en 1936, a amorti son immeuble G. au taux de,3 % calcuIe sur la valeur comptable. En 1936-1937 enc6re, le meme taux fut applique. Pendant le meme exercice, l'immeuble C., pour lequelles conditions etaient differentes, etait amorti au taux de 5 % calcuIe sur la valeur comptable. Cependant, ledit exercice avait laisse un benefice tres satisfaisant, puisque les actionnaires pervurent un dividende de 6 % et un superdividende de I %. Ni le rapport du conseil d'administration relatif a cet exercice, ni les rapports subsequents ne laissent entendre que cet amortissement ait eM insuffisant. Des lors, l'Administration federale, tenant compte egalement des coefficients appliques dans d'autres entre- prises industrielles (RO 63 I 87), etait fondoo a calculer aux taux prementionnes les amortissements admissibles pendant les trois exercices pris pour base de la taxation. Meme si l'on admettait que l'amortissement suppIemen- taire et unique de 100000 fr., autorise par le fisc cantonal en 1938, etait justifie par le besoin de compenser une cer- taine insuffisance des amortissements anterieurs, et que l'on tienne compte de cette somme dans la fixation de la valeur comptable des immeubles, il faudrait, pour arriver a cette valeur comptable par le moyen de l'amortissement constant, adopter un taux inferieur a 3 %. Or, il a eM demontre en cours d'instruction que, meme si l'on calcu- lait l'amortissement constant de l'immeuble G. a 3 % et celui de l'immeuble C. a 4 %, la taxation de la recourante ne serait pas diminuoo. Il n'y a aucune raison d'admettre, en l'espece, des taux encore plus eleves. Par ces motis, le Tribunal lliteral rejette le recours. Registersachen. N° 35.
H. REGISTERSACHEN REGISTRES 35. Auszug aus dem UrteH der J. ZivUabteHung vom 17. Juni 1941 i. S. Ast gegen Dr. Coppetti und Justizdirektlon des Kantons Zürich. Hat .delsregw,.. Sind bei Auflösung einer Kollektivgesellschaft u. Vbernahme des Geschäftes durch einen der Gesellschafter die Beteiligten uneinig darüber, in welchem Zeitpunkt Aktivnn und Passiven übergehen, so ist der Eintragung vorgängig eine richterliche Entscheidung über die Streitfrage herbei zuführen. Registre du commerce. Dissolution d'une societe en nom collectif avec reprise de l'affaire par l'un des associes. Lorsque les interesses ne peuvent s'accorder sur le moment auquel le transfert de l'actif et du passif a lieu, la question doit etre soumise au juge avant que l'inscription puisse etre requise. Registro di commercio: Scioglnento di una sonietA in .nom collettivo e assunzione dell'azlenda da parte dl uno deI som. Se gli interessati non possono mettersi d'accordo sul mnmento in cui avviene il trasferimento deIl'attivo edel passIVO, la questione dev'essere sottoposta al giudice prima che l'iscri- zione possa essere chiesta. A. -Dr. Emil Coppetti und Jakob Ast bildeten zu- sammen die im Handelsregister eingetragene Kollektiv- gesellschaft Coppetti Cie, Börsenagentur fi!r Waren in Zürich. Durch Urteil vom 25. November 1940 löste das Bundesgericht die Gesellschaft aus wichtigen Gründen mit Wirkung auf den 30. April 1940 auf und erklärte Ast berechtigt, das Geschäft unter Zugrundelegung des Bilanzwertes zu übernehmen und fortzusetzen. Ast machte von dem ihm eingeräumten Rechte durch Erklärung vom 29. November 1940 Gebrauch. Eine Einigung über die Abfindung von Dr. Coppetti ist bis jetzt nicht zustande- gekommen. In getrennten Eingaben meldeten beide Parteien beim Handelsregister die Auflösung der Gesellschaft zur Ein- tragung an, Dr. Coppetti mit dem Zusatz, dass die Liqui-
Verwaltungs. und Diaziplinarrechtspflege. dation von den wie bis anhin kollektiv zeichnungs- berechtigten Gesellschaftern durchgeführt werde, Ast mit dem Zusatz, dass die Firma nach übernahme der Aktiven und Passiven durch seine neue Einzelfirma erloschen sei. Gleichzeitig verlangte Ast die Eintragung seiner neuen Firma mit der Feststellung, dass diese Aktiven und Passi- ven der bisherigen Kollektivgesellschaft übernehme. D jeder Gesellschafter sich weigerte, die Anmeldung des andern hinsichtlich der Gesellschaft mitzuunterzeichnen, forderte das Handelsregisteramt am 15. Januar 1941 auf, die Auflösung der Gesellschaft mit folgendem Zusatz anzumelden: Das Geschäft wird vom Gesellschafter Jakob Ast unter der Einzelfirma Jakob Ast in Zürich fortgesetzt.
Ebenso wies das Amt die Anmeldung über die neue Einzelfirma Ast zurück mit der Begründung, dass nach SIEGWART, Kommentar, N. I zu Art. 580 und N. 28 zu Art. 545/47 OR, die Gesellschaft bis zur effektiven Abfindung des ausscheidenden Teilhabers Trägerin des Geschäftsvermögens bleibe; demgemäss könne lediglich eingetragen werden, dass die Firma Ast das Geschäft der aufgelösten Kollektivgesellschaft Coppetti . Cle fortsetze. In diesem Sinne wurde Ast zu einer neuen Anmeldung aufgefordert. Sowohl Ast wie Dr. Coppetti lehnten es ab, der Auf- forderung des Amtes Folge zu leisten. B. -Durch Entscheid vom 26. März 1941 schützte die kantonale Aufsichtsbehörde den Standpunkt des Handelsregisteramtes u. verpflichtete die beiden Gesell- schafter, die verlangten Anmeldungen einzureichen. O. -Gegen diesen Entscheid erhob Ast verwaltungs- gerichtliche Beschwerde beim Bundesgericht. Die Be8chwerde wird abgewiesen, aU8 folgenden Gründen: (3. -) Dem Beschwerdestreit liegt die materiellrechtliche Frage zu Grunde, wann bei Auflösung einer Kollektiv- Regiatersachen. N° 35. 247 gesellschaft und übernahme des Geschäftes durch einen der Gesellschafter Aktiven und Passiven an diesen über- gehen. Diese Frage sucht der Besohwerdeführer auf dem Wege über das Handelsregister und die Verwaltungs- gerichtsbeschwerde zu seinen Gunsten entscheiden zu lassen, in dem Sinne, dass Aktiven und Passiven bereits mit der Auflösung der G:esellschaft an ihn übergegangen seien. Der Zeitpunkt, auf welchen sich der übergang vollzieht, ist jedoch in Lehre und Praxis umstritten. Nach der einen Auffassung bleibt die Gesellschaft bis zur effektiven Abfindung des ausscheidenden Gesellschaf- ters Trägerin des Geschäftsvermögens (so WIEL.AND, Handelsrecht I S. 724/25, und SIEGWART, Kommentar, Nr. 28 zu Art. 580), während nach der andern Ansicht der ausscheidende Gesellschafter nur einen obligatorischen Abfindungsanspruch erhält, Aktiven und Passiven also ohne weiteres an den verbleibenden Gesellschafter über- gehen (so einzelne Gerichtsurteile, abgedruckt in der SJZ, VII S. 214, Nr. 64, und in der Schweiz. Zeitschrift für Beurkundungs-und Grundbuchrecht, 9 S. 161 und 10 S. 92, ferner FLAoHsMANN, Die Auswirkung von Vor- gängen bei der Gesellschaft auf die Vermögensverschiebung und deren grundbuchliche Behandlung, Zürcher Diss., S. 51). Bei dieser Unsicherheit über die materielle Rechts- lage kann keine Rede davon sein, dass im Handelsregister auf einseitiges Begehren einer Partei und gegen den Widerspruch der andern eine Eintragung in diesem oder jenem Sinne vorzunehmen sei. Die Parteien haben viel- mehr die Streitfrage auf dem Wege des Zivilprozesses durch den ordentlichen Richter entscheiden zu lassen, und erst auf dessen Urteilsspruch hin werden dann sowohl bei der Kollektivgesellschaft wie bei der neuen Einzelfirma entsprechende Eintragungen möglich sein. Man hätte sich fragen können, ob nicht bezüglich der neuen Einzelfirma, der gegenüber der Beschwerdebeklagte Dr. Coppetti als Dritter erscheint, gemäss Art. 32 Abs.
HRegV vorzugehen, dem Einsprechenden also eine
248 Verwaltungs. und Disziplinarrecht.spflege. Frist anzusetzen:, sei, um eine provisorische richterliche Verfügung zu erwirken. Wie sich aus den vom Beschwerde- beklagten eingereichten Akten ergibt, hat aber der Be- schwerdeführer beim Handelsgericht des Kantons Zürich bereits Klage erhoben mit dem Begehren, sich als Rechts- nachfolger, eventuell als Übernehmer der Firma Coppetti Oie bezeichnen zu dürfen, weil Aktiven und Passiven der Gesellschaft auf ihn übergegangen seien. Damit ist die erwähnte Streitfrage beim Richter anhängig gemacht, sodass sich eine Fristansetzung an den Beschwerde- beklagten erübrigt. 36. Urteil der I. Zivilabteilung vom 14. Juli 1941 i. S. Löwenbräu Zürich A.-G. gegen Direktion der' Justiz des Kantons Zürich. Aktiengesellschaft, Statutenänderung . . StimmrechtBaktien Art. 693 revOR, dIe unter der Herrschaft des aOR ausgegebnn worden sind, bleiben gültig, auch wenn sie den Anforderungen von Art. !l93 (Stimmr!;lchtsaktien) und Art. 692 Abs. 3 (Sanierungsaktlen) revOR lllcht entsprechen. Daher keine Pflicht der A. G., ihre Statuten in diesem Punkt dem neuen Recht anzupassen. Verhältnis von Art. 1-3 SchlTZGB zu Art. 2 UeBest. revOR. Societe anonyme, modi ication des statuts. ., Des acti0n8 a droit de vote priviUgie (art. 693 CO rev.) ,9Ul 0I.1t ete emises sous l'empire du CO anc. restant valabl mene sl.elles ne satisfont pas aux exigences de l'art. 69 (actlOns a drOIt de vote privilegie) et de l'art. 692 aI. 3 (ac.tl?llS dont la va!eur nominale a ew roouite au cours rl'un assamlssemen finnCler). La sociew anonyme n'est donc pas tenue, sur ce pomt, d.adap- ter ses statuts au nouveau droit. Rapport des arte 2 a 3 Tlt. fin. CC avec l'art. 2 Disp. trans. CO rev. Societa anonima. Modi icazion8 degli statuti. . Le azioni con diritto di voto privilegiato (art. 693 CO rnv) emesse allorche era in vigore iI vecchio CO, restano va!-ev?h anc se non sono conformi alle esigenze delI'art. 693 (aZl?n! c0Il: dmtto di voto privilegiano) e delI'art. 69 cp .. 3 (azlOlll, Il CUl al?re nominale e stato rldotto nel corso dl un rlsanamento finanzl.arlO): La societa anonima non e quindi obbligata ad adattax:e. I SUOI statuti, per quanto riguarda questo punto, al. nuovo diritto .. Relazione tra gli art. 2 e 3 tit. fin. CC e l'art. 2 dISp. trans CO rIV. A. -Die Löwenbräu Zürich A.-G. setzte anlässlich einer Sanierung im Jahre 1919 von 6160 auf den Inhaber Registersachen. No 36.
lautenden Prioritätsaktien zu je Fr. 250.-5160 Stück auf je Fr. 125.-herab. Sodann wurden durch Zusammen- legung von je 3 Aktien und Aufzahlung von Fr. 125.- 1720 Stück Aktien zu je Fr. 500.-geschaffen. Überdies wurden 980 Stück neue Aktien zu Fr. 500.-ausgegeben. Diese 2700 Stück Aktien von zusammen Fr. 1,350,000.- bildeten die Prioritätsaktien Serie A. Die restlichen 1000 Stück der früheren Aktien wurden von Fr. 250.-auf Fr. 75. -herabgesetzt und zu Prioritätsaktien Serie B gemacht. Im Stimmrecht wurden die beiden Serien von Aktien einander gleichgestellt, indem jede Aktie eine Stimme erhielt. B. -Am 20. Dezember 1940 revidierte die Löwen- bräu A.-G. ihre Statuten, um sie den Bestimmungen des rev. OR anzupassen. Auch nach den revidierten Statuten ist das Aktienkapital in 2700 Prioritätsaktien Serie A zu Fr. 500.-und 1000 Prioritätsaktien Serie B zu Fr. 75.- eingeteilt ( 2), und ebenso ist jeder Aktie wie bisher eine Stimme eingeräumt ( 3). C. -Das Handelsregisteramt des Kantons Zürich lehnte mit Verfügung vom 8. Januar 1941 die Eintragung der revidierten Statuten ab mit der Begründung, die in den 2 und 3 der Statuten getroffene Ordnung sei nicht vereinbar mit Art. 692 und 693 rev. OR, und verlangte, dass entweder den Aktien der Serie A ein grösseres Stimm- recht eingeräumt werde als den Aktien der Serie B, oder dass die Aktien der Serie BinNamenaktien umgewandelt werden. D. -Die Justizdirektion des Kantons Zürich wies die Beschwerde der Löwenbräu A.-G. gegen die Verfügung des Handelsregisteramtes am 19. März 1941 ab. E. -Hiegegen erhob die Löwenbräu A.-G. die vor- liegende verwaltungsgerichtliche Beschwerde an das Bun- desgericht mit dem Antrag, es seien die laut öffentlicher Urkunde in der Generalversammlung vom 20. Dezember 1940 angenommenen Statuten in das Handelsregister ein- zutragen.