Italo Zaccheo e creditore verso Elvezio Maffioretti della
somma di fr. 5338,25 a dipendenza di mutui concessigli
durante gli anni 1929 e 1931.
Invitato a rimborsare questa somma, Elvezio Maffioretti,
con istromento rogato il 21 febbraio 1935, vendeva alla
propria moglie Eugenia Gallbronner tutta la sua proprieta
immobiliare posta in territorio di Minusio.
Qualehe
tempo dopo questa vendita, Italo Zaccheo
promoveva contro EIvezio Maffioretti due esecuzioni che
terminavano col rilascio di certificati provvisori di carenza
di beni per l'intero ammontare deI suddetto credito.
Con petizione 14 giugno 1935 Italo Zaccheo intentava
contro Eugenia Maffioretti azione revocatoria a' sensi
deg1i
art. 285/288 LEF.
Il Pretore di Locarno respingeva la petizione. Invece
la Camera civile deI Tribunale di appello l'accoglieva
con sentenza 24 novembre 1939.
Contro questa sentenza Eugenia Maffioretti ha presen-
tato al Tribunale federale tempestiva dichiarazione di
ricorso a' sensi degli art. 56 e seg. OGF.
Oonsiderando in diritto :
Come risulta dagli atti e in particolare dal giudizio
impugnato, il credito che Italo Zaccheo ha fatto valere
con l'azione revocatoria ammonta a fr. 5338,25. se la
convenuta avesse pagato questa somma, la lite sarebbe
diventata senza oggetto. Il valore litigioso della presente
causa non eccede adunque tale importo (RU 57 UI 105 ;
38 Ir 333).
Poiche in concreto il valore litigioso non raggiunge gli
ottomila franchi, la dichiarazione di appello doveva essere
accompagnata da una memoria scritta ehe. la motivasse
(art. 67 cp. 4 OGF). Questa memoria non e pero stata
presentata: Non si puo quindi esaminare l'appello nel
merito (RU 51 Ir 345).
Il Tribunale federale pronuncia :
Il ricorso e irricevibile.
- Auszug aus dem Urteil der I. Zivilabteiluug
vom 15. Mai 1940 i. S. Jeuuy gegen Gtibelin.
Tat-u. Rechtsfrage, Art. 81 OG. Darlehen oder Schenkung?
Die äussern Vorgänge und der innere Wille der Parteien sind
Tat-, die Zugehörigkeit zu dieser oder jener Vertragsart ist
Rechtsfrage.
Question de fau ou de droit? Art. 81 OJ. Pret de consommation
ou donation 7 Les evenernents exterieurs ainsi que 1a volonM
des parties sont du dornaine des faits, tandis que leur qualifi-
cation comme particu1ariMs de teIle ou teIle espooe de contrat
est du dornaine du droit.
Questione di fatto 0 di diritto (art. 81 OGF) ? Mutuo 0 donazione ?
Gli avvenimenti esteriori corne pure la volonta interiore delle
parti entrano neUa sfera dei fatti ; invece e questione di diritto
quella di sapere se questi fatti sono taU da far arnrnettere
l'esistenza di questa 0 di quella specie di contratto.
Vor Bundesgericht ist, wie schon vor Obergericht, nur
noch der Betrag von Fr. 4000.-streitig, den die Beklagte
ihrem Bräutigam als Darlehen zum Ankauf eines Autos
gegeben haben will.
Dass sie ihm diesen Geldbetrag tatsächlich hingegeben
hat, ist im vorinstanzlichen Urteil verbindlich festgestellt
(Art. 81 OG). Es kann sich also nur fragen, ob es sich
dabei um ein Darlehen, eine Schenkung oder eventuell
um ein anderes Rechtsgeschäft gehandelt hat. Das ist eine
Rechtsfrage, die
der Nachprüfung durch das Bundes-
gericht unterliegt.
Hievon ist aber -und das wird von
der Beklagten übersehen -die Feststellung der tat-
sächlichen Grundlagen zu trennen, die für die Bestimmung
des Rechtsverhältnisses massgebend sind. Dazu gehören
die abgegebenen gegenseitigen
Erklärungen, weitere mass-
gebende Äusserungen
und, als innerer Tatbestand, der
aus jenen äussern Vorgängen und den Umständen sich
ergebende Wille
der Parteien. Die Feststellung dieses
äussern und innern Tatbestandes ist Sache des Beweises
und der Beweiswürdigung und liegt in der ausschliesslichen
Kompetenz der kantonalen Instanzen (vgl. BGE 43 Ir
779; 45 Ir 437; 57 Ir 285; ferner aus der jüngsten
Erfindungsschutz. No 14.
Praxis 66 II '32). Erst wenn diese Feststellung vor-
genommen ist; kann an die Frage, welchem Vertrags-
typus der Sachverhalt zu unterstellen sei, herangetreten
werden.
Vgl.
auch Nr. 7 und 10. -Voir aussi nOS 7 et 10.
V. ERFINDUNGSSCHUTZ
BREVETS D'lNVENTION
14. Urteil der I. ZiVUabtellnng vom 27. Februar 1940
i. S. Hort gegen Ufficio Vendita ArtieoH Latta S. A.
Patentrecht, Legitimation zur Nichtigkeitsklage, Art. 16 PatG.
Legitimiert ist auch ein Verband, der nicht selbst Fabrikation
oder Handel treibt, aber die Wahrung der Interessen seiner
Mitglieder gegenüber ungerechtfertigten Patentanspruchen
bezweckt.
Brevets d'invention, qualit6 pour agir en annulation d'mi brevet,
art. 16 de Ja loi fooerale sur les brevets d'invention. A quaIit6
pour agir, l'association qui ne se livre ni a la fabrieation ni
au commerce, mais qui a pour but de proMger ses membres
contre les revendications (demandes de brevets) injustifiees.
Brevetti d'invenzione, qualitd per promovere azione di annullamento
di un brevettQ, art. 16 delIa legge federale sui brevetti d'inven-
zione. Ha quaIita per agire l'associazione ehe non si oceupa
ne di fabbricazione ne di eommereio, ma si prefigge la prote-
zione dei suoi membri contro rivendicazioni ingiustifieate.
3. -Der Beklagte bestreitet die Aktivlegitimation des
klagenden Verbandes, mit der Begründung, dieser befasse
sich
weder mit der Fabrikation, noch mit dem Handel
von Konservendosen, sondern lediglich mit Fragen der
Markt-und Preisregulierung ; es fehle ihm daher das
nach Art. 16 Schlussabsatz PatG erforderliche Interesse.
Dieser Einwand ist mit der Vorinstanz abzuweisen.
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichts
Erfindungsschutz. N° 14. 63
wird die Berechtigung zur Patentnichtigkeitsklage nicht
nur durch rechtliche, sondern auch bloss tatsächliche,
neben direkten auch durch bloss indirekte Interessen
verliehen (BGE 61 II 379 und dort erwähnte Entscheide);
auf diesem weitgefassten Interessebegriff aufbauend, hat
das Bundesgericht sodann auch solche Personenverbände
als legitimiert erklärt, bei denen sich das Interesse an
der Vernichtung eines Patentes nicht unmittelbar in
ihrer eigenen wirtschaftlichen Tätigkeit verwirklicht, die
es sich
aber zur Aufgabe gesetzt haben, für die ihnen
angeschlossenen Interessenten die wirtschaftliche Bewe-
gungsfreiheit gegenüber
ungerechtfertigten Patentanspru-
chen zu wahren (nicht publiziertes Urteil vom 23. Novem-
ber 1937 i. S. Verband der Schweiz. Carrosserie-Industrie
gegen
Arquint). Es versteht sich nun von selbst, dass
unter diesem Gesichtspunkt nicht nur Personenverbände
in Betracht fallen; die gleichen Grundsätze müssen viel-
mehr auch zur Anwendung kommen auf Zusammen-
schlüsse in der Form von Kapitalgesellschaften. Mass-
gebend ist allein, ob ein solcher Zusammenschluss u. a.
auch die Wahrung der wirtschaftlichen Bewegungsfreiheit
der Mitglieder im erwähnten Sinne anstrebe. Diese Vor-
aussetzung
ist bei der Klägerin erfüllt. Art. 1 lit. i des
Regolamento Interno bezeichnet als zum Zwecke der
Gesellschaft gehörig occuparsi a vantaggio comune delle
Fabbriche di tutte le questioni di indole generale e parti-
colare che possono comunque interessare il commercio
degli articoli oggetto della Convenzione, promuovendo,
aderendo e sostenendo efficaci azioni dirette allo scopo .
Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, ist die Frage,
ob das schweizerische Patent des Beklagten gültig sei
oder nicht, von grösster Bedeutung für die Fabrikation
und den Handel mit Konservendosen, welche unbestrit-
tenermassen zu den Konventionsartikeln gehören, weil das
durch ein Patent einer einzelnen Fabrik reservierte Mono-
pol
auf ein bestimmtes Produkt für die übrigen Mitbe-
werber einen gewichtigen Nachteil im Konkurrenzkampf