BGE 66 II 105
BGE 66 II 105Bge8 mai 1940Ouvrir la source →
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Erbrecht. N0 24.
combinaison u CO (qui se refere d'ailleurs au droit can-
tonal) et du CC ne peut que donner lieu a toutes sortes
d'incertitudes.:
Partant de considerations analogues, le
Tribunal federal a par exemple juge que, dans l'hypothese
de l'art. 500 CC, la signature ne pouvait etre remplacee
par une marque 16galisee, puisque l'art. 502 prevoit le
cas
ou le testateur ne signe pas (RO 45 II 135). L'arret
Hager s'est mis dans une certaine contradiction avec
cette jurisprudence. Toutefois, meme dans le systeme de
cet amt, c'est l'art. 502 et non l'art. 500 qui fait regle
pour le disposant qui ne peut ni lire ni ecrire, ou ne peut
faire l'un ou l'autre (cf. p. 13 in fine et consid. 2), sauf
que le procede employe doit etre compleM par les forma-
liMs
de l'article 15 CO. Mais, pour ce qui est de l'attes-
tation authentique, elle se confondra pratiquement avec
le
procede en question, soit avec la seconde des formes
prevues
pour les dispositions de derniere volonM. Quant
o.l'apposition de la marque legalisee, elle viendrait s'ajouter
0. cette forme; mais cette adjonction n'a pas de sens,
puisque
de toute fa90n l'art. 502 doit etre observe et qu'il
satisfait
dejo. aux conditions de l'art. 15 CO. Ainsi, en
definitive, la jurisprudence de l'arret Hager revient, en
matiere da pacte successoral, 0. reserver la seconde variante
du testament public aux personnes tout 0. fait incapables
de signer. Mais si ce procede presente pour ces personnes
toutes les garanties, on ne voit pas pourquoi celles-ci ces-
seraient d'etre suffisantes lorsque le disposant aurait a la
rigueur pu signer.
Pour echapper 0. ces contradictions nullement impliquees
par une interpretation raisonnable du texte legal, il faut
admettre que le disposant par pacte successoral a le
choix,
tout comme le testateur, entre les deux formes
prevues
par les art. 500 et ss ce et qu'il peut donc recourir
0. la seconde meme s'il est en mesure de signer. Que si
un pacte successoral dresse en la forme de l'art. 502
portait en outre une marque Iegalisee, il s'agirait d'une
surcharge inutile qui n'entrainerait pas nulliM.
Sachenrecht. N° 25.
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En l'espece, le pacte suecessoral conelu par les epoux
Jeanneret-Gris est valable, car il est conforme a l'art. 502
CC, SallS qu'on doive reehercher si Jeanneret n'etait
reellement pas en mesure de signer, ni si l'attestation
authentique etait suffisante au regard de l'art. 15 CO
pris isolement. On n'a pas 0. examiner non plus si, dans
le cas ou le pacte aurait 13M vicie dans la forme, il n'en
serait pas moins devenu inattaquable du fait que, de
son vivant, dame
Jeanneret l'aurait reconnu et execute
en s'en pr6valant pour h6riter de son mari.
Par ces motijs, le Tribunal fed6ral
rejette le recours et confirme l'arret attaque.
III. SACHENRECHT
DROITS REELS
25. UrteU der n. Zivilabteilunu vom 16. lIaI 1940
i. S. Knise gegen Capra & Bonati.
BaWPlandrecht, vorläufige Eintragung (Art. 839 und 961 ZGB,
Art. 22 der Grundbuchverordnung).
1 Der Richter kann ohne damit Bundesrecht zu verletzen:
.-..:.. binnen der Frist 'des Art. 839
11
ZGB eine vorläufige Ein.
tragung des Pfandrechts auf unbestimmte Zeit gewähren
unter der Bedingung, dass die. Klage a Anerkennung des
Pfandanspruchs bereits hängig sei oder bmnen angemessener,
von ihm bestimmter Frist angehoben werde ;
_
binnen der Frist des Art. 83!}l1 ZGB die Erneuerung einer
bereits erfolgten und dann gelöschte~ vorufigen .Eintragung
bewilligen, sofern der Pfandanspruch mzWlSChen DIcht rechts.
kräftig erledigt worden ist ; .
_ die dem Berechtigten zur Anhebung der Klage gesetzte Frist
(Art. 961 am Ende) nach seinem Ermess erst?-"OOken ...
2. Nach Beendigung des Hauptprozes bleIbt dIe vorlaufige
Eintragung bestehen, sofern der RIChter deren Ersetzung
durch endgültige Eintragung weder selbst anordnet noch em
Berechtigten Frist zur Anmeldung setzt und der Berechtlgte
auch nicht von sicb aus die endgültige Eintragung nachsucht.
Vorbehalten bleibt das Recht des Grundeigentümers. gage·
106 Sachenrecht. N° 25. benenfalls nach Massgabe des Prozessergebnisses beim Grund- buchamte die Berichtigung oder Löschung einer stehen geblie- benen vorläufigen Eintragung zu verlangen. HypothRque des e'ntrepreneura, inacription proviBoire (art. 839 et 961 ce, art. 22 ORF).
ordinare, prima ehe sia spirato il termine dell'art. 839 cp. 2 ce, l'iscrizione provvisoria deI diritto di pegno per un tempo indeterminato, purche l'azione volta a far riconoseere questo diritto di pegno silO gio. pendente 0, almeno, sia promossa entro un termine adeguato che i1 giudice fissera; -ordinare, entro il termine den'art. 839 cp. 2 ce, la reinscrizione deI diritto di pegno ehe era giS. stato iscritto provvisoriamente e poi eancellato, in quanto che, nel frattempo, 110 controversia relativa 10 questo diritto non sia stata decisa. da una sentenza diventata definitiva; -prorogare liberamente il termine assegnato all'interessato per promovere causa. 2. Terminato il processo prineipale, l'iscrizione provvisoria sussiste ; tuttavia essa e sostituita da un' iscrizione definitiva quando i1 giudice disponga. in tale senso, 0 assegni alI'interes- sato un termine per far iscrivere il proprio diritto 0 l'inte- ressato stesso, di propria iniziativa, domandi l'iscrizione defi- nitiva. Il proprietario del fondo conserva, secondo il risultato deI pro- cesso, il diritto di far rettificare 0 cancellare l'iscrizione prov- visoria. A. -Die Klägerin hat für die ·Beklagten Bauarbeiten ausgeführt. Am 5. August 1937 erlangte sie eine richter- liche Bewilligung der vorläufigen Eintragung eines Bau- Sachenrecht. N0 25. 107 pfandrechtes für Fr. 6,931.55. Der Richter setzte ihr zugleich eine vom Eintritt der Rechtskraft der Verfügung laufende Frist von zwei Monaten zur Anhebung des ordentlichen Rechtsstreites, {( andernfalls die vorläufige Eintragung gelöscht würde». Die Verfügung wurde den Parteien und dem Grundbuchamt am 9. August eröffnet, Am 9. Oktober verlängerte der Richter die Klagefrist um einen weitem Monat und eröffnete dies in gleicher Weise. Die Klage auf Feststellung der Forderung mit Zinsen und auf Einräumung des Rechtes auf endgültige Eintra- gung des Baupfandrechtes wurde am 9. November 1937 eingereicht. E. -Mit Urteil vom 16. Februar 1940 hat das Ober- gericht des Kantons Luzem der Klägerin eine Forderung von Fr. 6,247.45 mit 5% Zins von Fr. 4,212.45 und 4% Zins von Fr. 2,035.-jeseit dem 2. August 1937 zuge- sprochen und sie berechtigt erklärt, hiefür endgültig ein Baupfandrecht eintragen zu lassen. G. -Die Beklagten halten mit der vorliegenden Beru- fung am Antrag auf Abweisung der Klage fest. Daa Bundesgericht zieht in Erwägung :
108 Sachenrecht. N° 25. Die Beklagten wenden ein, die Verlängerung der Klage- frist durch den Richter widerspreche dem Charakter einer Verwirkungsfrist; die vorläufige Eintragung habe daher mit dem unbenutzten Ablauf der zwei Monate ihre Wir- kung verloren. Dem ist nicht beizupflichten. Das ZGB sieht in Art. 961 am Ende die Ansetzung einer Klagefrist durch den Richter vor, ohne deren Dauer ein für allemal zu bestimmen (anders als etwa Art. 107 Abs. 1 SchKG, wonach die vom Betreibungsamt anzusetzende Frist zur Anhebung der Widerspruchsklage unabänderlich zehn Tage zu betragen hat). Der Richter hat also die Frist nach seinem Ermessen zu bestimmen. Daher steht das Bundesrecht auch der nachträglichen Verlängerung der Frist durch den Richter (hier gemäss § 79 der luzernischen ZPO) nicht entgegen. Durch solche Fristerstreckung wird dem Verwirkungscharakter der Frist nicht Abbruch getan, sondern nur der Endpunkt der Frist hinausgeschoben. Wenn Art. 961 Abs. 3 ZGB den Richter verpflichtet, bei Bewilligung der Vormerkung deren Wirkung zeitlich und sachlich genau festzustellen, so heisst das nicht, es müsse auch für den Fall der Prozessanhebung ein bestimm- ter Endtermin festgesetzt werden. Vielmehr genügt es, den Fortbestand der bewilligten Eintragung an die Bedin- gung zu knüpfen, dass der Hauptprozess binnen bestimmter (allenfalls zu verlängernder) Frist angehoben werde. Ist der Hauptprozess bei Bewilligung der vorläufigen Eintra- gung bereits hängig, so braucht gar keine Wirkungsdauer festgesetzt zu werden. Eine andere Frage ist, ob das Pfandrecht nach Beendi- gung des Hauptprozesses binnen bestimmter Frist zur endgültigen Eintragung angemeldet werden müsse. Fehlt es an richterlicher Fristbestimmung hiefür und ordnet der Richter die endgültige Eintragung auch nicht selbst an, so mag der Berechtigte sie zu beliebiger Zeit beim Grundbuchamt nachsuchen; bis dahin besteht solchen- falls die vorläufige Eintragung weiter, wofern der Beklagte nicht deren Löschung für denjenigen Betrag erwirkt, Obligationerirecht. No 26. 109 der allenfalls durch das Urteil nicht geschützt worden ist. 2. -Eine weitere Einwendung der Beklagten geht dahin, die vorläufige Eintragung habe am 5./9. August 1937 gar nicht mehr gültig vorgenommen werden können, nachdem die Klägerin bereits früher eine vorläufige Eintragung erlangt und dann in deren Löschung einge- willigt hatte. Allein das Bundesrecht verbietet die Wieder- holung solcher Eintragungen nicht, sofern die letzte noch binnen der Frist des Art. 839 Abs. 2 ZGB erfolgt. 3. -(Höhe der durch das Pfandrecht zu sichernden Forderung). Demnach erkennt das Bundesgericht : Die Berufung wird abgewiesen und das Urteil des Obergerichtes des Kantons Luzern vom 16. Februar 1940 bestätigt. IV.OBLIGATIONENRECHT DROIT DES OBLIGATIONS 26. Urteil der I. Zivilabteilung vom 8. Mai 1940 i. S. Michel gegen Erben Ackermann. Werkhattung, Art. 58 OR. Geringfügige Vertiefungen im Boden- belag einer Privatwohnung sind keine Werkmängel. Responsabilite du proprwtaire pour les de/auts de l'ouvrage, art. 58 CO. De legers enfoncements qui se sont produits dans le sol d'un appartement particulier ne constituent pas des dMauts de l'ouvrage. Responsabilitii del proprietario di un'opera (art. 58 CO). Leggere incavature deI pavimf'nto di un appartamento privato non sono difetti dell'opera. A. -Der Beklagte Michel ist Eigentümer des Hauses Scheuchzerstrasse 164 in Zürich 6. Anfangs 1935 vermietete er die Parterrewohnung mit Ladenlokal an Amold Acker-
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