BGE 63 III 77
BGE 63 III 77Bge31 août 1937Ouvrir la source →
76 Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. No 21.
d'un cofIre, all en ignorait le contenu et n'avait pas la.
possibiliM de l'ouvrir sans 1e consentement du locataire,
l'autorite supeneure a estime qua l'office aurait du se
bomer a constater l'impossibiliM Oll il se trouvait de pro-
ceder au sequestre.
G. -Dame Barret et Sieur Ferrand ont recouru contre
cette decision a la Chambre des Poursuites et des Faillites
du Tribunal federal en concluant a 1a reforme de la. decision
de l'autorite superieure dans 1e sens du rejet de 180 p1ainte.
« Tout ce qu'on demande, disent-lls, c'est que l'office des
poursuites soit
autorise a proceder , a ses frais (et II ofIre
tOUteS garanties pour cela) a. l'ouverture du safe et a. l'in-
ventaire de son contenu. »
Oonsidirant en droit :
La recours tend uniquement a faire prononcer que 180
SocieM de Banque Suisse est tenne de toIerer l'ouverture
forcoo du coffre-fort loUl a Dame Nelson. Ces conclusions
echappent an pouvoir des autorites de poursuite. S'll est
exact, en effet, qu'en cas de seqnestre portant sur des
titres ou valeurs deposes au nom du debiteur chez un
tiers, ce dernier est en principe tenu, tout comme 1e debi-
teur, de renseigner l'office sur l'existence et 180 consistance
du depöt et de luipermettre eventuellement d'en faire
l'inventaire,
II est non moins vrai qu'll a fallu egalement
reconnaitre que si le tiers refuse de fournir les renseigne-
ments demandes, l'office ne· dispose d'aucun moyen de
contrainte pour forcer le tiers de .satisfaire a cetteobliga.-
tion (RO 51 IU p. 40 et 56 UI p. 48). La sommation fa.ite
par l'office a. 180 SocieM de Banque Suisse le 15 mai 1937
ne pouvait donc etre suivie d'effet.
La Ohambre des pour8'Uite8 et des laiUite8 prononce :
Le recours ast rejete.
Schuldbetreibungs. und Konkursreeltt. No 22.
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22. Entscheid vom a7. August 1937 i. S. Minck.
Gruppenversicherung von Angestellten:
Inwieweit ist das D e. c k u n g s kap i tal, das ein e n t las -
sen e r Angestellter nach seiner Wahl (anstatt der Police)
erhält, unp f ä n d h a r, wenn er ar h e i t s u n f ä h i g
wird?
AS8Urance collective d'employes:
Dans quelle mesure le capital de couverture qu'un employe con-
gedie roit a sa demande (au Heu de 111. police) est.-il insaisis-
sable au cas Oll ledit employe devient incapahle de travailler ?
ASsWUTazione collettiva d'impiegati:
In quale misura il capitale di copertura, ehe un impiegato licen-
ziato riceveasuarichiesta (invece della polizza), e impignorahile
qualora quest'impiegato diventi incapace al lavoro ?
Der Rekurrent war Angestellter der Lonza A.-G. und
bezahlte laufend Beiträge an die Kosten der Versicherung
ihrer Angestellten. Als er im Sommer 1936 entlassen
wurde,
traf auf ihn Art. 16 litt. c des bezüglichen Regle-
ments zu, der lautet: « Wenn im Zeitpunkt des Dienst-
austrittes die aus dem Dienst der Loliza ausscheidende
Person versichert war und ausserdem 15 oder mehr au-
rechenbare Dienstjahre zurückgelegt hatte, wird dieser die
ganze Versicherungspolice unverändert zu Eigentum aus-
gehändigt oder auf Wunsch des Ausscheidenden das in
seiner Police aufgesammelte, von der Rentenanstalt be-
rechnete volle
Deckungskapital». Während die Police
eine jährliche Alters-und Invalidenrente von Fr. 1944.-
verbriefte, optierte der Rekurrent für das Deckungskapital
von Fr. 14,344.85.
Mit der vorliegenden Beschwerde macht der Rekurrent
gegenüber einer Betreibung des Rekursgegners für Fr.
2190.10 nebst Akzessorien die Unpfandbarkeit jener
Summe geltend, wobei er sich als gänzlich arbeitsunfähig
bezeichnet.
Die
kantonale Aufsichtsbehörde hat am 5. August 1937
die· Beschwerde abgewiesen.
Diesen
Entscheid hat der· Rekurrent an das Bundes-
gericht weitergezogen
78 Schuldbetreibllngs-und Konkursrecht. No 22_ Die Schuldbetreibunga-und Konkurskammer zieht in Erwägung: Der Rekurrent ruft Art. 93 SchKG an, um die gänzliche Unpfändbarkeit zu rechtfertigen, die in der Tat keines- falls aus Art. '92 Ziff. 9 oder 10 SchKG hergeleitet werden könnte. Insoweit Art. 92 SchKG vorschreibt, dass Alters- pensionen und Renten von Versicherungs-und Alters- kassen nur soweit gepfändet werden können, als sie nicht nach dem Ermessen des Betreibungsbeamten dem Schuld- ner und seiner Familie unumgänglich notwendig sind, kann sich der Rekurrent nicht mehr darauf berufen, nach- dem er seinen -bedingten -Rentenanspruch ausdrück- lich ausgeschlagen und ihm ein präsentes Kapital vorge- zogen hat; eine derartige ausdehnende Auslegung ist nicht zulässig. Höchstens insoweit da.s dem Rekurrenten ge- bührende Deckungskapital aus seinen eigenen Beiträgen (( aufgesammelt» und diese aus seinem Arbeitslohn ge- leistet worden sind, trifft Art. 93 SchKG zu (BGE 53 m 74, 60III 228 Erw. 2). Wie gross diese waren und in welchem Verhältnis sie zu den Beiträgen der Lonza stunden, steht dahin. Zudem würden sie nur die oberste Grenze der Unpfändbarkeit bilden, deren Umfang im übrigen nach dem Ermessen des Betreibungsbeamten bestimmt wird. Wegen unangemessen niedriger Festsetzung der unpf"and- baren Lohnquote können aber die bezüglichen Beschwerde- entscheide der kantonalen Aufsichtsbehörden nicht an das Bundesgericht weitergezogen werden (Art. 19 im Gegensatz zu Art. 17/8 SchKG). Infolgedessen muss es bei der ange- fochtenen Entscheidung das Bewenden haben, wonach die Unpfändbarkeit nicht für mehr als den Unterscheid zwi- schen dem ganzen Deckungskapital und der Betreibungs- summe nebst Akzessorien zugestanden wird, der immerhin noch rund Fr. 12,000.-ausmacht und dem Rekurrenten und seiner Ehefrau auf ein paar Jahre hinaus das Exi- stenzminimum sichert, während in dem erstangeführten Präjudiz zwei Monate als das Maximum bezeichnet Wllr- Schuldbetreibungs-und Konkursreeht. No 23. 79 'den. Ob sich dies bei der seitherigen Versteifung des Arbeitsmarktes, zumal für nicht mehr junge Arbeitskräfte, aufrechterhalten lasse, wird freilich in Frage gezogen wer- den dürfen, und insbesondere im Falle der ArbeitsunIahig- keit (dauernder .oder auch bloss vorübergehender) über- haupt kaum zutreffen. Allein wo letztere auf psychische Gründe zurückzuführen ist, wie beim Rekurrenten, wäre es doch allzugefahrlich, dem in so 'weitgehender Weise Rechnung zu tragen, Wie dieser wünscht (vgl. BGE 53 m 77). Demnach erkennt die SchttMlbetr.-u. KQnkurakammer : Der Rekurs wird abgewiesen. 23. Entscheid vom 31. August 1937 i. S. Xonkuraamt lern.
Vendita a trattative private nella pri>cedura d'esecuzione. Un buono di cassa non quotato non e una carta-valore che abbia
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