BGE 55 III 53
BGE 55 III 53Bge28 juin 1929Ouvrir la source →
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Schuldbetreibungs-und Konkursrecht. N0 13.
2. -n va de soi qu'en generalIes delais qu'une mesure
de poursuite fait courir pour le debiteur, le creancier,
ou pour un tiers, sont interrompus quand cette mesure
est attaquee par la voie de la plainte et que la plainte est
declar6e suspensive.
n en doit etre de meme pour ce qui concerne le delai
d'opposition, lorsqu'une plainte en annulation du com-
mandement de payer est declaree suspen.:;ive par l'auto-
rite de surveillance, en application de l'art. 36 LP. En
pareil cas, le commandement de payer ne saurait deployer
ses effets avant que la plainte n'ait ete ecartee. Or, le
premier effet du commandement de payer etant d'im-
poser au debiteur, qui entend contester la dette. l'obliga-
tion de faire opposition, dans le delai de 10 jours, ou de
5 jours dans la poursuite de change, il faut admettre que
la dllcision provisionnelle de suspension ajourne cette
obligation toutes les fois que le delai n'est pas expire.
Contrairement a ce que soutient le recourant, il n'y a pas
lieu de contraindre le debiteur qui conteste la validite du
commandement de payer et a obtenu une ordonnance de
suspension, a. former opposition dans le delai de plainte,
a toutes bonnes fins, pour l'obliger a marquer d'embIee
son intention de contester aussi la dette. Ce n'est que
dans le cas Oll Ia plainte est llcartee et Oll Ie commande-
ment de payer est reconnu valable a la forme que le debi-
teur a interet, s'il s'estime poursuivi a. tort, a. faire usage
du moyen de l'opposition. Auss'i est-ilIogique de dllcider,
comme l'a fait en l'espece l'instance cantonale, que le
delai d'opposition est interrompu par la decision provi-
sionnelle et ne commence a courir que du jour Oll cette
dllcision est rapportee.
C'est en vain que le recourant invoque la jurisprudence
d'apres la quelle le delai d'opposition n'est pas interrompu
par le depot d'une plainte contre le mode de poursuite
ou le for de cette derniere (Archives V n° 85 ; RO 22
n° 111). Cette solution ne prejuge aucunement celle de la.
question litigieuse, qui est de savoir si une decision de
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suspension, prise &ur plainte contre le commandement de
payer,a pour effet d'interrompre le delai d'opposition.
De ce qui precoo.e, il resulte que l'instance cantonale
a sainement juge en admettant que I'opposition du debi-
teur de Birazel avait ete formee dans le· delai legal, soit
dans les cinq jours a. compter de la notification de la dllci-
Bion du 6 mai 1929, rapportant l'ordonnance de suspension
du 24 avril.
La Okambre des Poursuites· et des Faillites 'JYI'ononce:
Le recours est rejete.
14. Auszug a.us dem Entscheid. vom 26. Juni 1929
i. S. von Rodich.
SchKG. Art .. 88 Abs. 2. -Die Frist für die Stellung des Pfän-
dungsbegehrens wird um die Dauer des Aberkenungsprozesses
verlängert. (Änderung der Rechtsprechung.)
Art. 88 al. 2 LP. -Le delai pour requerir la. saisie est prolonge
de 1a. duree du proces en liberation de dette. (Modification
de 1a. jurisprudence.)
Art. 88 capooerSQ 2 LEF. -Il termine per chiedere il pignoraroento
e pro1ungato delIs durata delI'azioe di disconoscimento deI
debito. (Cambiamento di giurisprudea).
A. -In der Arrestprosequierungsbetreibung der
Creditanstalt in Luzem vom 25. April 1927 erhob die
(nicht
der Konkursbetreibung unterworfene) Rekurrentin
a.uf die provisorische Rechtsöffnung hin am 17. August
1927 rechtzeitig Aberkennungsklage, welche dann durch
Urteil des Bundesgerichtes vom 21. September 1928
abgewiesen wurde.
Als die Gläubigerin anfangs April
1929 das Fortsetzungsbegehren stellte,
führte die Rekur-
rentin Beschwerde mit der Begründung, die Betreibung
sei längst erloschen, weil nicht vor Ablauf eines Jahres
seit der Zustellung des Zahlungsbefehles provisorische
Pfändung verlangt worden sei.
54 Schuldbetreibungs· und Konkursrecht. N° 14. B. -Durch Entscheid vom 31. Mai 1929 hat die Schuld- betreibungs-und Konkurskommission des Obergerichts des Kantons Luzern die Beschwerde abgewiesen. O. -Diesen Entscheid hat die Rekurrentin an das Bundesgericht weitergezogen. Die 8chuldbetreibungs-und Konkurskammer zieht in Erwägung: Der angefochtene Entscheid setzt sich in Widerspruch mit den -von der Rekurrentin freilich nicht angerufenen und von der Vorinstanz nicht diskutierten -Präjudizien in BGE 29 I S.354 (= Sep.-Ausg. 6 S.190) und 46 III S. 15. Allein die erneute Prüfung führt dazu, diese Präjudizien -das zweitangeführte immerhin nur, soweit es sich auf die Betreibung auf Pfändung, nicht auf Kon- kurs bezieht -aufzugeben und im Sinne der Vorinstanz zu entscheiden. Art. 88 Abs. 2 und 166 Abs. 2 SchKG lauten übereinstimmend: « Dieses Recht (dort: das Pfändungsbegehren, hier: das Konkursbegehren zu stellen) erlischt mit Ablauf eines Jahres seit der Zustellung des Zahlungsbefehls. Ist ein Rechtsvorschlag erfolgt, so fällt die Zeit zwischen der Anhebung und der gerichtlichen Erledigung der Klage nicht in Berechnung.» Nach der bisherigen Rechtsprechung soll eine derartige Fristver- längerung durch Aberkennungsklage nur herbeige- führt werden, wenn die Betreibun~ durch Konkursandrohung bzw. Konkurs begehren , nicht auch, wenn sie durch Pfändung fortzusetzen ist, weil nämlich letzterenfalls ein Bedürfnis hiezu nicht bestehe, da der Gläubiger ungeachtet des Schwebens des Aberkennungsprozesses die proviso- rische Pfändung verlangen kann, die dann durch Abweisung der Aberkennungsklage ohne weiteres in definitive Pfändung umgewandelt wird (Art. 83 Abs. 1 SchKG). Diese Unterscheidung läuft darauf hinaus, dass der Gläubiger sein Recht auf provisorische Pfändung ausüben mus s, um dem Auslaufen seiner Betreibung während des Schwebens des Aberkennungsprozesses entgegenzutre- Schuldbetl'eibungs. und Konkursrecht. No 15. 55 ten. Nun wird ihm dieses Recht aber doch nur zu dem Zweck eingeräumt, um den Schuldner in der Verfügung über sein Vermögen zu hindern und bezw. mit dessen übrigen Gläubigern (durch Teilnahme an deren Pfändung) in Konkurrenz zu treten. Glaubt er, einer solchen Sicherung entraten zu können -was gerade bei vorausgegangenem Arrest auf keinerlei Bedenken stossen kann -, so soll es ihm freistehen, dies zu tun, ohne sich deswegen nach ganz anderer Richtung einem Nachteil auszusetzen. Einerseits werden dadurch Kosten erspart, die sich jedenfalls als unnütz erweisen, wenn die Aberkennungs- klage zugesprochen wird, möglicherweise auch, wenn sie abgewiesen wird, und anderseits soll der betriebene Aberkennungskläger nicht geradezu zwangsläufig der Pfändung für eine behauptete Forderung ausgesetzt werden, von der sich noch herausstellen kann, dass sie in Wahrheit gar nicht besteht. Dieses Ziel wird erreicht, sobald Art. 88 Abs. 2 SchKG in gleicher Weise ausgelegt wird, wie der wörtlich gleichlautende Art. 166 Abs. 2 SchKG in BGE 46 !Ir S. 15 ausgelegt worden ist und aus den dort angegebenen Gründen notwendigerweise ausge- legt werden muss. Demnach erkennt die Bckuldbetr.-und Konku'rskammer: Der Rekurs wird abgewiesen. 15. Entscheid vom 28. Juni 1929 i. S. lIumbel. Die Vorschrift des Art. 12 VZG hat zur Voraussetzung, dass die Zugehörqualität der bezügl. Gegenstände an sich feststeht und nicht bestritten ist. Bestreitet der betreibende Gläubiger diese. so hat der Betreibungsbeamte in analoger Anwendung der Grundsätze des Art. 10 VZG, wenn der betr. Gläubiger die Unrichtigkeit des Eintrages glaubhaft macht, die Pfändung vorzunehmen, dann aber unverzüglich von Amtes wegen das Widerspruchsverfahren gamäss Art. 109 SchKG einzuleiten. -Unter «glaubhaft machen» iRt die Anführung von. Um- AS 55 III -1929
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