Registered enforcement notices to a debtor holding a post office box; service by registered mail is deemed completed when the postal notice of arrival is placed in the box before counter closing and the addressee can still retrieve the item that day. The decisive factor is the practical possibility of same-day collection; otherwise the debtor could, by non-collection, arbitrarily delay or defeat service of enforcement documents.
170 Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. N° 41. S'il en est ainsi en matiere d'action revocatoire, il faut admettre aussi que, dans le cas d'une alienation, non pas . simplement revocable, mais radicalement nulle en vertu da l'art. 204,la masse a la faculre de reaIiser les immeubles sans etre obligee de faire proceder prealablement a une rectification du registre foncier. TI faut cependant que l'acquereur consente a la realisa- tion par l'administration de la faillite ou que celle-ci obtienne un jugement contre lui, lorsque, comme en l'espece, on n'est pas en presence d'un transfert de pro- priere opere apres la publication de la faillite (pareil transfert serait inopposable a la masse en toute hypo- these; cf. JAEGER n. 7 sur art. 204). La transfert etant intervenu a'vant la publication de la faillite, quoique posre- rieurement a l'ouverture de celle-ci, il peut etre oppose a la masse, si l'acquereur est de bonne foi, et I'acquereur ne peut etre depossede par l'administration de la faillite que s'il y consent ou si un jugement .l'y contraint. La Ohambre des PO'Ursuite8 et des Faillite8 prononce : La recours est rejere dans le sens des motifs du present amt. 41. Auszug aus dem Entscheid vom U. Dezember 1929 i. S. Albiez. Z u s tell u n g von Betreibungsurkunden durch die Post an Schuldner, die ein Pos t f ach innehaben. Notification d'a.ctes de poursuite par la poste a un debiteur qui a une CaBe postale. Notificazioni di atti esecutivi per mezzo deUa posta ad un debitore che possede uns. eaaella postak. . Hat ein Schuldner zur Inempfangnahme von Brief- sendungen ein Postfach inne, so hat die Zustellung eines vom Betreibungsamt ausgehenden, eingeschriebenen Briefes als an dem Tage erfolgt zu gelten, an welchem die Anzeige vom Eingang des Briefes von der Post in das Fach gelegt wird, vorausgesetzt, dass dies vor Schalterschluss ge- schieht und der Empfänger damit die Möglichkeit erhält, Sohuldbet.reibungs. und Konkursrecht (Zivilabteilungen . N0 42. 171 den Brief noch am betreffenden Tage abzuheben. Wollte man das nicht annehmen, so hätte es der Schuldner in der Hand, die Zustellung von Betreibungsurkunden, die durch die Post befördert werden, nach Belieben hinaus- zuzögern oder ganz zu verhindern, indem er solche Brief- sendungen einfach uneingelöst liesse .. II. URTEILE DER ZIVILABTEILUNGEN ARR:mTS DES SECTIONS CIVILES 42. Auszug a.us dem Urteil 4er lL Zivila.bteUung vom 24. Oktoker 1929 i. S. Zulauf-IIerrmann gegen Beiniger. Zur Anfechtungsklage nach Art. 285 Ziff. 1 SchKG ist nicht nur der ursprüngliche sondern auch jeder spätere Verlustscheingläubiger legitimiert. L'aetion f' vocatoif'e da l'arl. 285, eh. 1, LP appartient non seule- ment au crea.ncier primordial, mais atout creancier posterieur porteur de l'acte de defaut de biens. L'ozione rioocatoria prevista dall'arl. 285 ep. 1 LEF spetta non solo a1 creditore primitivo ma anche ad ogni creditore ulteriore, possessore dell'attestato di care di beni. AU8 dLm Tatbestand : Die Klägerin, Witwe Rosina Zulauf-Herrmann, haftete solidarisch mit Witwe Emma Käser-Friedli aus einer Bürgschaft. Der Gläubiger führte gegen Witwe Käser Betreibung durch, wobei fast die gesamte Forderung ungedeckt blieb. Vom Gläubiger belangt, bezahlte die Klägerin den ganzen noch ausstehenden Betrag. Darauf- hin händigte ihr der Gläubiger den Verlustschein gegen Witwe Käser aus. Auf Grund des Verlustscheins focht Witwe Zulauf ein von Witwe Käser mit dem Beklagten, Fritz Heiniger, abgeschlossenes Kaufgeschäft an. Der Beklagte bestritt u. a. ihre Klagelegitimation mit der Begründung, zur Anstellung der Klage nach Art. 285 Ziff. I SchKG sei nur der Gläubiger' berechtigt, der den Verlustschein ausgestellt erhnten habe und nicht auch derjenige, auf den die For-
172 Schuldbetreibunga-und Konkursrecht (Zivilabteilungen). N0 42. derung erst später übergegangen sei. Diese Einrede wurde von allen drei Instanzen abgewiesen. vom Bundesgericht aUS folgenden Erwägungen: Der Beklagte kann seine Auslegung von Art. 285 Zifi. 1 SchKG zur Not auf den deutschen und italienischen Gesetzestext stützen. Diese Auslegung ist indessen schon mit dem französischen Wortlaut unvereinbar, der das Anfechtungsrecht ausdrücklich jedem Verlustscheingläu- biger ( atout creancier porteur d'un acte de dMaut de biens ) zuspricht. Vor allem widerstreitet sie aber dem gesetzgeberischen Grund, aus dem die Anfechtungsklage gewährt ist. Durch die Anfechtungsklage nach Art. 285 Ziff. 1 SchKG soll Vermögen, dessen sich der Schuldner durch gewisse Rechtshandlungen entäussert hat, der Zwangs- vollstreckung für Verlustscheinforderungen wieder zu- gänglich gemacht werden. Das Anfechtungsrecht kommt dem Gläubiger also nicht aus Gründen zu, die in seiner Person liegen, sondern ausschliesslich um der durch die Betreibung nicht gedeckten Forderung willen (privilegium causae; vgl. OSER jSCHÖNENBERGER, Komm. OR Art. 170 N. 2). Hieraus folgt, dass es nicht als höchst persön- liches Recht an den Gläubiger gebunden ist, auf dessen Namen der Verlustschein ausgestellt wurde. Es ist viel- mehr wie andere Vorzugsrechte, die durch die Betreibung erworben werden, an sich fähig, bei einem Gläubiger- wechsel mit der Forderung überzugehen, sei es auf dem Wege der Einzel-oder Gesamtnachfolge, der rechts- geschäftlichen übertragung oder der gesetzlichen Subro- gation. Steht das aber fest, so unterliegt keinem Zweifel, dass sich der übergang im vorliegenden Falle auch tat- sächlich vollzogen hat. Mit der Tilgung der Bürgschafts- schuld durch die Klägerin sind alle Rechte der Gläubi- gerin, also auch das Anfechtungsrecht gegen den Beklag- ten, von Gesetzes wegen auf die Klägerin übergegangen (Art. 505 OR; vgl. auch JAEOER, Komm. Art. 88 N. 5). Schu!dbetreibungs-und KonkursrechL PoursDiLe et Faillite. ENTSCHEIDUNGEN DER SCHULDBETREmUNGS- UND KONKURSKAMMLR ARRETS DE LA CHAMBRE DES POURSUITES ET DES t'AILInITES. 43. Entscheid '10m 27. NOYember 1929 i. S. Müller. Pro v iso r i s c heR e c h t. s ö f f nun g. R e c t s mit tel gegen Entscheide, durch welche die provi- sOnlSche .Rechtsöffnung erteilt ist, hin der n die pr 0- v ISO r I s c h e P f ä n dun g n ich t, gleichviel, ob mnen aufschiebende Wirkung zukomme oder nicht lmd ob diese auf Gesetz oder auf besonderer Verfügung der Rechtsmittelinstanz beruhe. Dagegen lässt das Rechtsmittel, soferne es kraft Gesetzes oder besonderer Verfiiglmg auf s chi e ben d e Wir k u n g hat, die provisorische Pfändlmg n ich t zu einer d e f in i- t i v e n werden. .11iain-levee pr0vi8Qire. Lee moyens souleves a l'encontre d'uu pronollce du mainlevee provisoire n'e;m,pwltent pa8 la 8aüne provisoire. Pell iInporto a cet egard qu'i1s aient Oll non un effet suspensif, ot peu importe egaJement qua cet effet del'onle de la loi ou (Pune oecision speciale de l'iustance competente pour eu cOl1uaitre. En revanche oe tels moye:ns, lorsqu'ils out uu effet 8uspen:s-ij eil vertu de la loi Oll d me decision s J13cialo, mottollt obstacle a ce que la saisie provisoire se transforme en Raisio dijinieivc. Rigetto provvisorio dell'opposizion( I rimedi iuridici interposti contro una sentenza di rigetto prOvvL"Iorio di una opposizlone, non possono impedire il pignoramento provvisorio Niche se per AS 55 III -1929