BGE 46 III 5
BGE 46 III 5Bge6 avr. 1920Ouvrir la source →
4 Entscheidungen der Schuldbetreibungs-
Meme lorsque'l'appartement est loue au nom de la femme.
il est eense etreaussi celui du mari. Cela estevident quand.
.
en fait, les epd~ demeurent ensemble. Et en principe il
n'en est pas autrement lorsqu'ils. vivent separes. Ce.tte
cireonstancene detruit ,pas a elle seule la presomption
legale, et les tiers s(mt fondes a adettre que le mari a
libre
aeces a Ia deIIieure de sa femme, d'ou il suit qu'on
doit assimiler, an point de vue de l'art 91 al. 2 LP, aux
locaux du debiteur ceux qui sont occupes par,sa femme-
a moins, bien entendu, que lesepoux ne soient separes de
corps ou que
la femme l1'ait He autorisee par le juge a
avoir une demmire separee. 11 est vrai que, meme en
l'absenee d'un jugement de separation de corps ou d'une
autorisation jUdiciaire, Ia femmepeut, dans certains. cas
(art. 170 al. 1 CeS), se ereer une demeure separee (v. RO
41 I, p. 105 et suiv.,p. 302 et suiv., p. 305, p. 459 et
suiv.; 42 I p. 95 et suiv., p. 144 etsuiv. et. p. 377).
Mais l'offiee
n'a naturellement pas a rechercher si l'on
se trouve dans run de ces eas exceptionnels; 'la deeision
de ce point de droit ne rentre, pas dans sa compete?ce et
necessiterait des investigations dOll! les moyens 1111 font
defaut.
11 doit done s'en tenir a la regle generalesuivant
laquelle les locaux occupes' par' chaeun des e?ou sot
communs aux deux epoux, Ia separation de falt lllmpli-
quant pas separation de droit. Par consequnt, s~, dame
Sturm n'est pas separee de corps de Son man ou na pas
He autorisee par le juge a se creer un domicile personneI,
l'office de Geneve devra
proceder confonnement a l'art.
91 al. 2 LP et se faire ouvrirl'appartement au casbq. elle
lui en refuserait l'acces.
Quant aux biens qui devront' tre compris dans Ia
saisie -laquelle doit s' etendre en principe a tous les
objets
designes par la. creanciere. eomme appartenant au
debiteur (RO 42 III p.118; JAEGER, Note 7sur art. 91
on a deja vu que l'usufruit des apports de la femme. nest
pas saisissable eomme tel. Par eontre les prodwts .. d~
l'usufruit qui, des leur exigibiIite, devienllent propnete
und Konkurskammer. No 2
.)
du mari (art. 195 al. 3 CCS) peuvent etre SaISIS, mais
seuIement dans
la mesure fixee par l'art. 93 LP; de
meme, en ce qui concerne les revenus de la fortune propre
des enfants du premier mariage de dame Sturm, ils doi-
vent servir en premier lieu a l' entretien de ces enfants
et ne sont saisissables que pour le surplus ; l' office ne
pourra donc
pas saisir purement et simplement tout
rargent se trouvant en mains de dame Sturm, mais il
devra tenir compte de ce qui est necessaire a l'entretien
de eelle-ci etde ce qui doit elre affecte a l'entretien es
enfants du premier lit. La saisie portera en outre sur les
titre . au porteur et sur un pupitre dont la creanciere
pretend qu'ils sont la propriete du mari Sturm. 11 ya
sans dire que la question de savoir si cette allegation est
exacte pu si au contraire ces biens appartiennent a dame
Sturm personnellement ou ä ses enfants demeure com-
pletement reservee ct ne pourra eire resolue que suivant
la procedure de revendication des art. 106 et suiv. LP;
La Chambre des Poursuites et Failliles pronollce:
Le recours
est admis dans le sens des motifs.
2. Entscheid vom 26. AprillOaO i. S. l3etreibungsamt BefUgen.
GT z. SchKG vom 23. Dezember 1919. Art. 1, 10, 11. Notwen-
dige Portoauslagen. Dazu gehören nicht die aus dem in-
ternen Verkehr zwischen dem Betreibungsbeamten und dem
BetreÜningsgehülfen entstehenden'· Portoau;;lagen.
A. -Mit Eingabe vom 5. März 1920 beschwerte sich die·
Amtssehaffnerei Bern bei
der· kantonalen Aufsichtsbe-
hörde darüber, dass das BetreibungsamtSeftigen in Belp
in den Betreibungen Nr. 1328 und 1329 nicht nur die in
Art. 18-20 GT z. SchKG genannten Gebühren für Eintra-
gung,. Ausfe,rtigung und Zustellung des Zahlungsbefehls
r. Entscheidungen der Schuldbetreibungs· erhoben, sondern die Zahlung von weiteren 50 Rappen für die Uebermittlung des Zahlungsbefehls an den Betrei- bungsgehülfen und von diesem zurück an das Amt ver- langt habe, was gesetzwidrig sei. Durch Entscheid VOlIl 1. April hat die kantonale Auf- sichtsbehörde die Beschwerde gutgeheissen und das beschwerdebeklagte Amt angewiesen, der Amtsschaff- nerei die ihr in den Betreibungen Nr. 1328 und 1329 zu Unrecht angerechneten Porti für die Zusendung der Zahlungsbefehle vom Betreibungsamt an den Betrei- bungsgehülfen und von diesem zurück an das Amt zurück- zuerstatten. In den Erwägungen dieses Entscheides führt die kantonale Aufsichtsbehörde in Anlehnung an ein von ihr am 26. März über die Anwendung des neuen Tarifes erlassenes Kreisschreiberr aus: Der Wortlaut von Art. 11 GT, wonach den Amtsstellen alle notwendigen Porto- auslagen zu ersetzen seien, scheine zwar für die vom Amte vertretene Auffassung zu sprechen; allein der Tarif habe nur den Ersatz solcher Portoauslagen anordnen können, welche dem Amte im Verkehr gegen aussen erwachsen, während es den Kantonen obliege, für die Kosten des internen Verkehrs, d. h. des Verkehrs zwischen den Funk- tionären ein und desselben Amtes aufzukommen. Dies ergebe sich aus der den Kantonen bundesrechtlich über- bundenen Pflicht zur Organisation und Verwaltung der Betreibungs-und Konkursämter. Es würde dem im We- sen eines eidgenössischen Betreibungsgesetzes liegenden Prinzip der grundsätzlichen Gleichmässigkeit der Betrei- bungskosten in der ganzen Schweiz widersprechen, wenn je nach der kantonalen Verwaltungsorganisation die Porti des internen Verkehrs angerechnet werden dürften. B. -Gegen diesen, ihm am 8. April zugestellten Ent- scheid rekurriert das Betreibungsamt Seftigen am 12. April an das Bundesgericht mit dem Antrag, er sei auf- zuheben. Zur Begründung beruft sich das rekurrierende Amt auf ein von der .Justizdirektion des Kantons Bern am 13. Januar 1920 erlassenes Kreisschreiben, in dem die uod Konkurskammer. N° 2. 7 Betreibungs-und Konkursbeamten auf Art. 10 und 11 des neues Tarifes aufmerksam gemacht werden und in dem ausgeführt wird, dass diese beiden Artikel die Ver- rechnung der sämtlichen Auslagen, auch der Portoaus- lagen für die Sendungen an die Weibel und von diesen zurück an das Amt zuliessen. Der Staat werde von nun an derartige Auslagen nicht mehr ersetzen, vielmehr seien sie vom Gläubiger bezw. Schuldner zu tragen. Die Schuldbetreibungs-und Konkurskammer zieht in Erwägung: ~ 1. -Da der angefochtene Entscheid die persönlichen und materiellen Interessen des beschwerdeführenden Beamten berührt, ist dieser nach feststehender Praxis, die jetzt auch in Art. 15 Abs. 2 des neuen Gebührentarifs vom 23. Dezember 1919 sanktioniert ist, zum Rekurse aktiv legitimiert (Sep. 14 Nr. 6; 15 Nr. 98 ; AS 43 III Nr. 11). \ 2.-Der vom Rekurrenten in erster Linie erhobene Ein- wand, die kantonale Aufsichtsbehörde sei nicht berech- tigt gewesen, ihn zur Herausgabe der aus der Uebermitt- lung der Zahlungsbefehle an den Betreibungsgehülfen und von diesem an ihn zurück entstandenen Portoaus- lagen zu verhalten, weil die Amtsschaffnerei nicht Be- ;chwerde geführt, sondern lediglich an die kantonale Aufsichtsbehörde eine Einfrage gerichtet habe, ist nicht stichhaltig; einmal schon deswegen nicht, weil die Amts- schaffnerei -entgegen der Behauptung des Rekurrenten -in ihrer Eingabe vom 5. Mai ausdrücklich erklärt « es werde hiemit gegen diese vorschriftswidrige Praxis Be- schwerde geführt»; sodann aber auch aus dem weiteren Grunde nicht, weil die Aufsichtsbehörden kraft ihres Aufsichtsre~htes befugt sind, gegen die ihnen zur Kennt- nis gelangten Verletzungen des Tarifes einzuschreiten, ohne dass es einer Beschwerde des durch den tarifwidri- Ges. - Ausg. 37 I r. 26, 38 I r. !:IR.
Entscheidungen der Schuldbetreibungs-
gen Gebührenbezug Benachteiligten bedarf (J lEGER, Note 2
zu Art.
,I GT; ferner nun Art. 15 Abs. 1 des neuen Gebüh-
rentarifs vom 23. pezember 1919).
. 3. -In der Sache selbst ist den Ausführungen per
kantonalen Aufsichtsbehörde in ,allen Teilen beizutreten.
Wenn Art. 11 Abs.l GT z. SchKGbestimmt, dass dem
Amte die (( notwendigen» P9rtoauslagen ,zu ersetzen
seien, so können darunter
nur solche verstanden werden
die aus nach den' Vorschriften desBudesrchtes not:
wendigen Postsendungen entstehen, nicht aber solche
, -.-,
die lediglich aus der internen, eine ermehIte Inanspruch-
nahme der, Post verursachenden' Aemterorganisation
ein einzelnen Kantons ,erwachsen. Vielmehr .fallen diese,
nur nach ,dem kantonalen, nicht aber nach dem' eidge":'
nössischen Recht ~otwendigen Auslagen zq. Lasten des
Kantons, durch
dessen' Gesetzgebung sie veranlasst
werden.
Dies rhellt aus dem in Art. 1 und 10 GT auf-
gestellten Prinzipe des Ausschiusses aller sich nicht aus
dem Tarif ergebenden
GebühICen und Auslagenver-
gütungen. Danach dürfen nämiich die Aemter einerseits
nur für in Anwendung deS SchKG und' der dazu gehö-
rendenAusführungsbestimmungep
,vorgenommene' amt-
liche Verrichtungen Gebühren ~ und zwa nur die im
Tarife vorgesehenen -erheben und andrerseits nur für
olche Auslage, Ersatz,'beanspitichen, die infolge einer
lß Art. 1 bezelchneten amtlichen Verrichtung notwen-
digerweise entstehen. Bei den in Art. 1 erwähnten Aus-
führungsbestimmungen 'kann es sich aber, nur um solche
handeln,
,die dem 'eidgenössischen Recht angehören, weil
sonst die Einheitlichkeit des Gebührenbezuges in
Schuld-
betreibungs-und Konkurssachen im ganzen Gebiete der
Schweiz, die der,
neue, Tarif noch in vermehrtem Masse
geWährleisten win, als derjenige vom 1. Mai 1891, sich
nicht erreichen lassen würde. Dies führt aber zur
Abwei-
sung des Rekurses; denn dass die heute streitigen' Porto-
auslagen nicht aus einer der in Art. 1 erwähnten Kate-
gorie von amtlichen Verrichtungen entstanden sind.
und Konkurskammer. N" 3.
9
muss ohne weiteres daraus geschlossen werden, dass deren
Vergütung in keinem andern Kanton als im Kanton Bern
verlangt worden
ist" und' dass dies nur ' gestützt auf die
besondere Organisation der Aemter dieses Kantons
und
eine von der kantonalen Justiz direktion erlassene Wei-
sung geschah und geschehen konnte.
Demnach erkennldie Schuldbetreibungs-und
Konkurskammer :
, Der Rekurs wird abgewiesen.
3. Auszug aUI dem Entscheid vom a6. April 1920 i. S. Stuck!.
Die Kosten der Aufnahme des Konkursinventars gehören nicht
zu den Verwaltungs-und Verwertungskosten, sondern zu den
al1gemeinen Massekosten.
Nach den rechtskräftig gewor;denen Steigerungsbedin-
gungen in einer Konkurssteigerung
hatte der Erwerbet
«( nebst, der Gantsumme zu übernehmen und baar zu be-
zahlen:
a) die Verwaltungs-und Verwertung'Skosten; b) ... »
pas Konkursamt hat unter dem; Titel (( Verwaltungs-
und Verwertungskosten » vom Ersteigerer auch die Bezah-
lung, von
523 Fr. Kosten der Inventaraufnahme verlangt.
Auf Beschwerde des Ersteigerers hin
hat das BundeS-
gericht dies als unzulässig erklärt;
in Erwägung:
.,. Hat man sich danach im vorliegenden Falle mit
Bezug auf die vom Ersteigerer ohne Abrechn.ung
am
ZuschlagspI:eis zu übernehmenden Kosten an den Wort-
laut der Steigerungsbedingungen zu halten, so wie sie
rechtskräftig geworden sind, so können jedenfalls die
I n
ve n t u r k 0 s t enden Rekurrenten nicht über-
bunden werden, weil es sich dabei nicht um Kosten der
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