BGE 41 III 104
BGE 41 III 104Bge25 mars 1914Ouvrir la source →
104 Entscheidungen der Schuldbetreibungs- survenue dans l'intervalle en ce qui conceme le droit de propriete, le conflit lie au moment du sequestre entre le tiers revendiquant et le creancier sequestrant ne doit pas l' etre une seconde fois au moment OU la saisie est pratiquee sur ces memes objets en vertu de rart. 278 LP. L'analogie qui existe entre ce cas et le conflit souleve en l' espece est evidente, puisque les operations de l' office avaient pour but de regulariser la main-mise provisoire resultant du sequestre en une main-mise defmitive en la forme. On doit donc envisager que si, lors de Ja saisie, le prepose avait voulu admettre la saisissabilite des objets sequestres pour des raisons qui n' existaient pas au moment des operations de sequestre, il aurait du le men- tiOlmer expressement et indiquer ainsi au debiteur qu'un nouveau litige se souleyait. Mais c'est precisement ce que l'office n'a pas voulu faire en l'espece puisque, des qu'il a eu connaissance de la decision de l' autorite inferieure de surveillance, le prepose a manifeste l'intention de rendre immMiatement au debiteur les objets declares insaisissables. Par ces moiifs, la Chambre des Poursuites et des FaiUites prononc.e: Le recours est ecarte. 21. Entsoheid vom 26. März 1915 i. S. Basler Xantcnalbank. Der D r i t t e, der für den Arrestschuldner Sachen im Gewahr- sam hat, zu deren Angabe er vom Betreibungsamt nicht aufgefordert worden ist, ist zur Beschwerde wegen ungenü- gender S p e z if i k a ti 0 n der Ar res t g e gen s t ä n d e im Arrestbefehl n ich t 1 e g i tim i er t. A. -Auf Begehren der Eheleute Meng-Eisenring, Meck-Eisenring und Fritz Eisenring-Siegrist erliess die Arrestbehörde von Basel-Stadt am 2. /4. Februar 1915 und Ko'nkurskammer. N° 21. 105 • drei Arrestbefehle gegen die in Gagny bei Paris wohn- hafte Frau Maria Christ-Eisenring für eine Forderung von 3395 Fr. 50 Cts. nebst Zins zu 5% seit 2. November 1898. In den Arrestbefehlen wurden als Arrestgegen- stände bezeichnet: « Wertpapiere und Guthaben der Schuldnerin deponiert bei der Basler Kantonalbank Basel (Aktien und Obligation im Depot auf den Namen E. und M. Christ) I). In Vollziehimg dieser Befehle wurden folgende Gegenstände mit Arrest belegt: « Wertpapiere und Guthaben bei der Basler Kantonalbank Basel (Ak- tien und Obligationen) in Depot auf den Namen E. und M. Christ (im Totalbetrage) I). B. -Ueber diese Beschlagnahme beschwerte sich die Rekurrtllti.n innen Frist bd der kantonalen Aufsichts- behörde. Sie machte gelttnd, sie könne die Arrestlegung nicht anerkennen, weil die Arresrbefehle, « soweit sie sich auf \Vertpapiere beziehen sollten », den gesetzlichen Vor- schriften lücht entsprächen. Nach der Praxis des Bundes- gerichts (vgl. AS 10 III N° 29 und 37) sei eine genaut: Spezifikation der Arrestgegenstände im ArrE.stbefehl notwendig; dieses Erfordernis sei im vorliegenden Falle durch die Bezeichnung « Guthaben und \Vertpapiere (Aktien und Obligationen) » nicht erfüllt worden. Durch Entscheid vom 4~ März 1915 hat die Aufsichtsbebörde die Beschwerde mit der Begründung abgewiesen, deI Arrestgegenstand sei durch die dem Wort « Wertpapiere » in Klammer hinzugefügte nähere Angabe « Aktien und Obligationen» genügend bestimmt bezeichnet worden. Für die gegenteilige Auffassung, die praktisch die Errei- chung des Arrestzweckes verunmöglichen würde, könne sich die Rekurrentin nicht auf die beiden in AS 40 III N° 29 und 37 abgedruckten Urteile des Bundesgerichts berufen, da es sich dort um bedeutend allgemeinere Be- zeichnungen des Arrestgegenstandes als in concreto ge- handelt habe. C. -Gegen diesen Entscheid hat die Rekurrentin die Beschwerde an das Bundesgericht ergriffen, mit dem An-
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Entscheidungen ·der Schuldbetreibungs-
trage um Aufhebung des Arrestes; eventuell verlangte •
sie, es sei festzustellen, dass sie nicht verpflichtet sei,
• zur Ermöglichung der erforderlichen Spezifikation und
Ausscheidung der Arrestobjekte dem Betreibungsamt
Angaben über sämtliche allenfalls bei
ihr deponierten
Wertpapiere der Arrestschuldnerin
zu machen. In der
Begründung dieser Begehren erklärte die Rekurrentin
unter anderm, dass sie seit dem 25. März 1914 weder
« Guthaben» noch « Aktien und Obligationen » in Depot
auf den Namen
E. und M. Christ besitze;
in Erwägung:
dass Dritte, am Verfahren nicht als Gläubiger oder
Schuldner direkt Beteiligte, zur Beschwerde
nur uDter
der Voraussetzung legitimiert sind, dass die fragliche
Verfügung rure rechtlich geschützten Interesst.n berühre
(Vgl.JAEGER, Komm. zu Art. 17
SchKG N. 2) ;
dass im vorliegenden Falle lediglich die Frage
stieitig
ist, ob die Arrestgegenstände im Arrestbefehl genügend
spezifiziert worden seien, da, im Gegensatz
zu dem in
AS 'O III N° 29 abgedruckten Falle, die Rekurrentin
zur Auskunftserteilung darüber, ob und welche Sachen
de Arrestschuldnerin sie in Verwahrung habe, vom Be-
treibungsaml nicht aufgefordert
-worden ist;
dass die Arrestierung aller bei der Rekurrentin auf
dea Namen E. und M. Christ deponierten Aktien und Obli-
gationen ohne nähere Bezeichnung derselben unf ohne
Angabe, bis zu welchem
Beüag sie arresiert werden,
zwar offenbar die Interessen der Arrestschuldneril1 ver-
letzt,
da dadurch zu Unrecht mehr Objekte beschlag-
nahmt werden, als zur Deckung der Arrestschuld erfor-
derlich
.,ind ;
dass aber die Rekurrentin kein rechtlich geschütztes
Interesse daran hat, dass eine solche Ueberdeckung nicht
stattfinde, sondern nur verlangen kann, dass ihr die
arrestierten
Objekte genau bezeichnet werden, was durch
die Arrestierung a
11 e r bei ihr liegenden Wertpapiere
und Konkurskammer • N0 22.
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von bestimmten Eigenschaften (Aktien und Obligatio-
nen) geschehen
ist ;
dass zudem die Verfügung der Arrestbehörde auch
deshalb keinerlei Interessen der Rekurrentin
berührt
weil diese in der Begründung ihrer Beschwerde an da
Bundesgericht ausdrücklich erklärt hat, seit dem 25.
März 1914 keine Aktien
und Obligationn mehr in Depot
auf den Namen E. und
M. Christ zu besitzen .
ds uner diesen Umstän?en die Beschwerde mangels
LegItImatIon der Rekurrentm abzuweisen ist;
erkannt:
Der Rekurs wird abgewiesen.
22.
Entscheid vom a5. Kirz 1915 i. S. GreCO.
Ar t. 242 Sc hK G: Er ist nicht anwendbar auf Sachen an
denen die Masse Pfandrecht zu Gunsten von M~sse
forderungen beansprucht, namentlich wenn nicht das Pfand-
recht als solches, sondern nur die Forderung bestritten wird. '
A. -Die Bankfirma Eduard Dukas & Oe in Basel
stand
mit dem Rekurrenten Greeo in Gt.schäftsverbin-
dung. Zur Sicherheit der Forderungen aus diesem Ges-
schäftsverkehr hatte sie sich vom Rekurrenten verschie-
dene ihm gehörendf' Wertschriften (einen StammanteiJ der
Schweizerischen Volksbank, eine Lebensversicherungs-
polize
und zwei Aktien der Societa Immobiliare Italo-
Svizzera) zu Faustpfand übergeben lassen. Als sie nachher
in Konkurs geriet, beanspruchte die Konkursverwaltung
gegenüber dem Rekurrenten als
Saldo aus dem fraglichen
Verkehr eine Forderung von 1637
Fr. 25 Cts. Der Rekur-
rent
bestritt diesen Anspruch, mit der Begründung, dass
eine Forderung gegen ihn nie entstanden sei
odt'r ihr doch
die Einrede des Spieles entgegenstehe. Aus diesen Grün-
den verneinte
er auch der Bestand des Pfandrechtes und
verlangte vom Konkursamt die unbeschwerte Heraus-
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