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BGE 38 I 331 ΓÇó Standing of debt enforcement office against supervisory instruction
BGE 38 I 331Recueil officiel du Tribunal fédéral (ATF) / Volume I19 déc. 1910Inadmissible
The debt enforcement office of Seftigen challenged a cantonal supervisory instruction directing several offices to enter pre-1912 retention-of-title arrangements on cattle in the public register. The Federal Tribunal held that the instruction was not an appealable disposition under Art. 17 SchKG and that the office lacked the personal interest required to complain against the supervisory authority. The appeal was therefore dismissed as inadmissible.
Art. 17, 19 SchKG; appealability of a cantonal supervisory instruction and standing of a debt enforcement office. A supervisory instruction addressed to debt enforcement offices, which merely directs precautionary administrative action and does not finally determine the legal validity of the underlying rights, is not a disposition subject to complaint. Debt enforcement officers are entitled to challenge supervisory measures only when their own personal and material interests are directly affected; absent such interest, the complaint is inadmissible. The Federal Tribunal will also deny entry where the measure is not definitively conclusive on the substantive question, but only anticipates possible registration pending judicial determination (consid. 1-2).
SchKG auf dem Beschwerdeweg weitergezogen werden kann (vergl. BGE Sep. Ausg. 12 S. 99 ). Sodann würde es dem Betrei bungsbeamten am nötigen persönlichen Interesse fehlen, um die ihm von der kantonalen Aufsichtsbehörde erteilte Weisung mittelst Beschwerde anzufechten. Nach feststehender Praxis sind die Betrei bungsbeamten zur Beschwerdeführung gegen die kantonalen Auf sichtsbehörden nur legitimiert, wenn und soweit ihre persönlichen und materiellen Interessen auf dem Spiele stehen (vergl. Jaeger, Komm., Anm. 2 zu Art. 17 und die dortigen Zitate). Nun wird aber die persönliche Rechtsstellung des Rekurrenten durch die angefochtene Maßnahme in keiner Weise berührt. Ferner wäre zu sagen, daß die Weisung die Frage der Rechtsgültigkeit der vor 1912 begründeten Eigentumsvorbehalte an Vieh nicht definitiv be urteilt, sondern nur die Eintragung für den Fall, als der allein zuständige Richter die Rechtsgültigkeit davon abhängig machen sollte, vorsorglich ermöglichen will und daß insofern die Weisung auch materiell nicht anfechtbar erscheint. Demnach hat die Schuldbetreibungs und Konkurskammer erkannt: Auf den Rekurs wird nicht eingetreten.