OGH 15Ns59/23d

15Ns59/23dTribunal supérieur27 juin 2023

Texte intégral

OGH 15Ns59/23d

  • Dokumenttyp: Entscheidungstext
  • Entscheidungsdatum: 27.06.2023
  • ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2023:0150NS00059.23D.0627.000

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 27. Juni 2023 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Mag. Lendl als Vorsitzenden sowie die Hofrätinnen des Obersten Gerichtshofs Dr. MichelKwapinski und Dr. Mann in der Strafsache gegen * T* wegen des Vergehens der falschen Beweisaussage nach § 288 Abs 1 und Abs 4 StGB und einer weiteren strafbaren Handlung, AZ 63 Hv 68/23i des Landesgerichts für Strafsachen Wien, über die Anregung des genannten Gerichts auf Delegierung nach Anhörung der Generalprokuratur gemäß § 62 Abs 1 zweiter Satz OGHGeo 2019 den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der Anregung wird nicht gefolgt

Die Akten werden dem Oberlandesgericht Wien zurückgestellt.

Begründung

Gründe:

[1] Im Wohnort der Angeklagten im Sprengel eines anderen Gerichts liegt kein wichtiger Grund für eine Delegierung gemäß § 39 StPO. Eine Veränderung des gesetzlichen Richters (Art 83 Abs 2 BVG) ist nämlich nur ausnahmsweise zulässig (RISJustiz RS0053539).

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