5Ob158/17x•OGH 5Ob158/17x
5Ob158/17xTribunal supérieur29 août 2017
Außerstreitiges Wohnrecht
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Dr. Hradil als Vorsitzenden sowie die Hofrätin Dr. Grohmann und die Hofräte Mag. Wurzer, Mag. Painsi und Dr. Steger als weitere Richter in der außerstreitigen Wohnrechtssache der Antragstellerinnen 1. A***** V*****, 2. I***** Z*****, 3. Mag. M***** S*****, 4. F***** P*****, alle vertreten durch Mag. Martin Brunnhauser, Mietervereinigung Österreichs, Reichsratstraße 15, 1010 Wien, gegen die Antragsgegnerin Dr. S***** K*****, vertreten durch Dr. Thomas Wiesinger, Rechtsanwalt in Wien, wegen § 37 Abs 1 Z 2 MRG iVm §§ 3, 6 MRG, über den außerordentlichen Revisionsrekurs der Antragsgegnerin gegen den Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 14. Juni 2017, GZ 38 R 355/16h-55, den
Beschluss
gefasst:
Der außerordentliche Revisionsrekurs wird mangels Vorliegens der Voraussetzungen des § 37 Abs 3 Z 16 MRG und § 62 Abs 1 AußStrG zurückgewiesen (§ 71 Abs 3 AußStrG).
Begründung:
Die Antragsgegnerin sieht die Zulässigkeit ihres Revisionsrekurses darin begründet, dass das Erstgericht im Zuge der Stoffsammlung gegen das Prinzip der Waffengleichheit verstoßen und das Rekursgericht diesen bereits in ihrem Rekurs gerügten groben Verfahrensmangel verkannt habe. Ein vom Rekursgericht verneinter Mangel des Verfahrens erster Instanz kann aber – auch im Verfahren außer Streitsachen – nicht mehr zum Gegenstand der Bekämpfung der rekursgerichtlichen Entscheidung gemacht werden (RISJustiz RS0050037).
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