Texte intégral
OGH 3Ob182/01p
- Dokumenttyp: Entscheidungstext
- Entscheidungsdatum: 29.08.2001
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Angst als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Graf, Dr. Pimmer, Dr. Zechner und Dr. Sailer als weitere Richter in der Exekutionssache der betreibenden Partei Christine P*****, vertreten durch Widter, Mayrhauser, Wolf Rechtsanwälte OEG in Wien, wider die verpflichtete Partei Verlassenschaft nach Josef P*****, vertreten durch die erbserklärte Erbin Michaela P*****, diese vertreten durch Dr. Susanne Pertl, Rechtsanwältin in Wien, wegen 648.000 S sA, infolge Revisionsrekurses des Einschreiters "Dir. Josef P*****, vertreten durch seine Schwester Gertrude F*****", diese vertreten durch Dr. Stefan Bruckschwaiger, Rechtsanwalt in Wien, gegen den Beschluss des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 21. Mai 2001, GZ 46 R 298/01s bis 46 R 301/01g-171, womit die Rekurse der Einschreiter "1. Gertrude F*****, 2. Ing. Gebhard F***** und 3. Verlassenschaft nach Dir. Josef P*****, vertreten durch die vom Erblasser bevollmächtigte erbl. Schwester Gertrude F*****" gegen die Beschlüsse des Bezirksgerichtes Fünfhaus vom 2. März 2001 und 14. März 2001, GZ 19 E 1605/97b-144 und 152, zurückgewiesen und die Beschlüsse des Bezirksgerichtes Fünfhaus vom 14. März 2001 und 15. März 2001, GZ 19 E 1605/97g-151 und 154, bestätigt wurden, folgenden
Beschluss
gefasst:
Spruch
Der Revisionsrekurs wird zurückgewiesen.
Begründung
Begründung:
Die Unzulässigkeit eines Revisionsrekurses gegen voll bestätigende Rekursentscheidungen folgt aus § 528 Abs 2 Z 2 ZPO (§ 78 EO).
Die Zurückweisung der Rekurse gegen die erstinstanzlichen Beschlüsse ON 144 und ON 152 wegen abgesonderter Unanfechtbarkeit eines Verbesserungsauftrages (§ 84 Abs 1 ZPO [§ 78 EO]) bzw mangels Rekurslegitimation wirft keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 528 Abs 1 ZPO (§ 78 EO) auf.