Texte intégral
OGH 3Ob155/97h
- Dokumenttyp: Entscheidungstext
- Entscheidungsdatum: 21.05.1997
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Hofmann als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Graf, Dr.Pimmer, Dr.Zechner und Dr.Sailer als Richter in der Rechtssache der betreibenden Partei Bank A***** AG, ***** vertreten durch Dr.Wolfgang Putz und Dr.Andreas Rischka, Rechtsanwälte in Wien, wider die verpflichtete Partei F***** GmbH, ***** vertreten durch den Geschäftsführer Dr.Gerhard Weiser, Rechtsanwalt in Wien, wegen S 4,539.220,38 s.A. infolge Revisionsrekurses der verpflichteten Partei gegen den Beschluß des Landesgerichtes Klagenfurt als Rekursgerichtes vom 5.Februar 1997, GZ 3 R 22/97p-99, womit der Beschluß des Bezirksgerichtes Spittal an der Drau vom 16.Dezember 1996, GZ 6 E 4/95a-88 bestätigt wurde, folgenden
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der Revisionsrekurs wird zurückgewiesen.
Begründung
Begründung:
Mit ihrem (fälschlich als außerordentlichen bezeichneten) Rekurs bekämpft die Verpflichtete die Entscheidung des Rekursgerichtes, mit welcher ihrem Rekurs gegen die Abweisung eines Antrages auf neuerliche Zustellung des Beschlusses über die Zuschlagserteilung nicht Folge gegeben wurde.
Der Revisionsrekurs ist, wie sich bereits aus dem zutreffenden Ausspruch des Rekursgerichtes ergibt, gemäß § 78 EO iVm § 528 Abs 2 Z 2 ZPO jedenfalls unzulässig, weil weder ein Ausnahmefall nach dieser Gesetzesstelle noch einer nach der EO vorliegt (vgl Kodek in Rechberger ZPO § 528 Rz 3 und 4).