OGH 4Ob26/95(4Ob27/95)
- Dokumenttyp: Entscheidungstext
- Entscheidungsdatum: 28.08.1995
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof.Dr.Gamerith als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Kodek, Dr.Niederreiter, Dr.Redl und Dr.Griß als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Dr.Leonhard H*****, vertreten durch Dr.Erwin Markl, Rechtsanwalt in Innsbruck, wider die beklagte Partei S***** GmbH, ***** vertreten durch Dr.Hansjörg Schweinester und Dr.Paul Delazer, Rechtsanwälte in Innsbruck, wegen Unterlassung und Entschädigung (Streitwert im Provisorialverfahren S 480.000,-), im Verfahren über den Revisionsrekurs der klagenden Partei gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Rekursgericht vom 14.November 1994, GZ 3 R 103, 200/94-22, womit der Beschluß des Landesgerichtes Innsbruck vom 14.September 1994, GZ 12 Cg 87/94-18, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Auf Antrag der beklagten Partei wird der Kostenausspruch des Beschlusses vom 25.April 1995, 4 Ob 26, 27/95 (= 10 Cg 105/95x-29 des Landesgerichtes Innsbruck) dahin berichtigt, daß die klagende Partei schuldig ist, der beklagten Partei die mit S 53.220,60 (statt S 25.236,90) bestimmten, auf den abweisenden Teil entfallenden Kosten des Provisorialverfahrens aller drei Instanzen (darin S 8.870,10 statt nur S 4.206,15 Umsatzsteuer) binnen 14 Tagen zu ersetzen.
Der Kläger ist weiters schuldig, der beklagten Partei die mit S 279,12 bestimmten Kosten des Berichtigungsantrages (darin S 46,52 Umsatzsteuer) binnen 14 Tagen zu ersetzen.
Begründung
Begründung:
Da die Beklagte - wie im Beschluß vom 25.April 1995, 4 Ob 26, 27/95 ausgeführt - im Provisorialverfahren letztlich zur Hälfte durchgedrungen ist, hat ihr der Kläger die Hälfte der Kosten zu ersetzen. Diese belaufen sich für das Verfahren erster Instanz auf S 68.661,-, für das Rekursverfahren auf S 17.170,20 und für das Revisionsrekursverfahren auf S 20.610,-, insgesamt somit auf S 106.441,20. Der Beklagten stehen somit bei richtiger Rechnung Kosten in der Höhe von S 53.220,60 (darin Umsatzsteuer S 8.870,10) zu.
Da die Kostenentscheidung im Beschluß vom 25.April 1995, 4 Ob 26, 27/95, auf einem offenbaren Irrtum beruhte, war sie entsprechend zu berichtigen (§ 419 ZPO).
Der Ausspruch über die Kosten des Berichtigungsantrages gründet sich auf §§ 78, 402 Abs 4 EO, 41, 50 Abs 1, § 52 ZPO iVm § 11 RATG.