Texte intégral
OGH 8Ob19/94
- Dokumenttyp: Entscheidungstext
- Entscheidungsdatum: 30.06.1994
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Huber als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Maier, Dr.Petrag, Dr.Rohrer und Dr.Adamovic in der Konkurssache A***** Gesellschaft mbH, ***** (S 56/93 des Landesgerichtes Salzburg), infolge Revisionsrekurses der Gemeinschuldnerin A***** Gesellschaft mbH, ***** vertreten durch Dr.Roland Reichl und Dr.Wolfgang Zankl, Rechtsanwälte in Salzburg gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Linz vom 12.April 1994, GZ 2 R 77, 80/94-89, womit der Beschluß des Landesgerichtes Salzburg vom 14. Jänner 1994, GZ S 56/93-73, bestätigt wurde, folgenden
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Der außerordentliche Revisionsrekurs der Gemeinschuldnerin wird zurückgewiesen.
Begründung
Begründung:
Mit Beschluß vom 14.1.1994 hat das Erstgericht in den verbundenen Konkurssachen der Gemeinschuldnerinnen A***** GmbH (S 56/93 des Landesgerichtes Salzburg) und der "FGesmbH (S 58/93 des Landesgerichtes Salzburg) die kridamäßige Versteigerung der den Gemeinschudnerinnen gehörenden Wohnungseigentumsanteile der Liegenschaften EZ ***** und ***** des Grundbuch N bewilligt.
Den dagegen erhobenen Rekursen der Gemeinschuldnerinnen hat das Rekursgericht nicht Folge gegeben und ausgesprochen, der Revisionsrekurs sei jedenfalls unzulässig (§ 171 KO iVm § 528 Abs 2 Z 2 ZPO).
In ihrem gegen diesen Beschluß erhobenen Rekurs setzt sich die Gemeinschuldnerin über die angeführten Gesetzesbestimmungen, nach denen der Revisionsrekurs gegen den bestätigenden rekursgerichtlichen Beschluß jedenfalls unzulässig ist, hinweg und ficht den Beschluß des Rekursgerichtes so an, als wäre lediglich der ordentliche Revisionsrekurs nicht zulässig (§ 528 Abs 3 ZPO).
Ihr Rechtsmittel war daher zurückzuweisen.