Texte intégral
Verfassungsgerichtshof G21/95,G22/95,G44/95,G45/95,V23/95,V24/95,V49/95,V50/95
- Dokumenttyp: Entscheidungstext
- Entscheidungsdatum: 10.10.1995
Spruch
I. §2 Abs11 des Kärntner Gemeindeplanungsgesetzes 1982, Anlage zur Kundmachung der Landesregierung vom 13. April 1982, Zl. Verf- 212/1/1982, über die Wiederverlautbarung des Gemeindeplanungsgesetzes 1970, LGBl. für Kärnten Nr. 51/1982, war verfassungswidrig.
Der Landeshauptmann von Kärnten ist zur unverzüglichen Kundmachung dieses Ausspruches im Landesgesetzblatt verpflichtet.
II. Folgende Verordnungen werden als gesetzwidrig aufgehoben:
1. Verordnung des Gemeinderates der Gemeinde Maria Wörth vom 30. Oktober 1990, Zl. 610-2/G/J/1990, über die Festlegung von Aufschließungsgebieten, kundgemacht durch Anschlag an der Amtstafel des Gemeindeamtes der Gemeinde Maria Wörth in der Zeit vom 6. bis 20. November 1990;
2. Verordnung des Gemeinderates der Gemeinde Maria Wörth vom 30. März 1993, Zl. 153/H/J/1993, über die Festlegung von Aufschließungsgebieten, kundgemacht durch Anschlag an der Amtstafel des Gemeindeamtes der Gemeinde Maria Wörth in der Zeit vom 14. bis 29. April 1993;
3. Verordnung des Gemeinderates der Gemeinde Techelsberg am Wörthersee vom 9. Juli 1992, Zl. 639/1992, mit der innerhalb des Baulandes der Gemeinde Techelsberg am Wörthersee Aufschließungsgebiete festgelegt werden, kundgemacht durch Anschlag an der Amtstafel des Gemeindeamtes der Gemeinde Techelsberg am Wörthersee in der Zeit vom 24. Juli bis 1. September 1992.
Die Kärntner Landesregierung ist zur unverzüglichen Kundmachung dieser Aussprüche im Landesgesetzblatt verpflichtet.