AB 2021 N 2487•Sport- und Kulturvereine. Anheben der Umsatzgrenze für die Befreiung von der Mehrwertsteuerpflicht
Sport- und Kulturvereine. Anheben der Umsatzgrenze für die Befreiung von der Mehrwertsteuerpflicht
AB 2021 N 2487ch-parlament09.12.2021
Sport- und Kulturvereine. Anheben der Umsatzgrenze für die Befreiung von der Mehrwertsteuerpflicht
Candinas Martin (Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP., Graubünden)
Bundesgesetz über die Mehrwertsteuer
Loi fédérale régissant la taxe sur la valeur ajoutée
Art. 10 Abs. 2 Bst. c
Antrag der Mehrheit
Festhalten
Antrag der Minderheit
(Feller, Aeschi Thomas, Buffat, Burgherr, Dettling, Gössi, Landolt, Martullo, Matter Thomas, Schneeberger)
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 10 al. 2 let. c
Proposition de la majorité
Maintenir
Proposition de la minorité
(Feller, Aeschi Thomas, Buffat, Burgherr, Dettling, Gössi, Landolt, Martullo, Matter Thomas, Schneeberger)
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Feller Olivier (FDP-Liberale Fraktion, Waadt)
La minorité de la commission, que j'ai le plaisir de représenter, vous propose de faire passer le seuil d'assujettissement à la TVA des associations sportives et culturelles sans but lucratif et gérées bénévolement ainsi que des institutions d'utilité publique de 150 000 à 300 000 francs. Alors que la majorité de la commission souhaite limiter l'augmentation à 200 000 francs.
Notre conseil n'a jusqu'à présent jamais été saisi d'une proposition visant à faire passer le seuil d'assujettissement à 300 000 francs, la Commission de l'économie et des redevances s'étant mise d'accord sur une augmentation à 200 000 francs. Alors pourquoi une minorité de la commission vous propose-t-elle aujourd'hui d'opter pour 300 000 francs? Parce que le Conseil des Etats, il y a deux jours, a décidé par 31 voix contre 0, donc à l'unanimité, d'opter pour 300 000 francs. Le Conseil des Etats montre ainsi qu'il reconnaît l'importance de l'engagement bénévole dans les domaines sportif, culturel et social, ce qui mérite toute notre attention.
Aujourd'hui, il y a 828 associations sportives, culturelles et sociales gérées bénévolement qui sont assujetties à la TVA. Si vous optez pour 200 000 francs, vous libéreriez 106 associations des tâches administratives liées à l'établissement d'un décompte de TVA. Si vous optez pour 300 000 francs, vous libéreriez 281 associations de ces tâches administratives, soit 34 pour cent. Dans le premier cas, 200 000 francs, 13 pour cent des associations seraient libérées de cette tâche; dans le deuxième cas, 300 000 francs, 34 pour cent des associations seraient libérées des tâches liées à la TVA.
Donc, l'impact concret sur toute une série d'organisations gérées bénévolement et qui contribuent à la cohésion de la société et à l'intégration et à la formation des jeunes est non négligeable.
Si le passage de 200 000 à 300 000 francs a des incidences concrètement utiles sur le terrain, il ne produira guère d'effets sur les finances de la Confédération. Avec un seuil fixé à 200 000 francs, la perte de recettes fiscales est estimée à environ 1 million de francs. Avec 300 000 francs, la perte de recettes fiscales est estimée à environ 3 millions de francs. Cela n'est pas significatif dans un budget de plus de 75 milliards de francs.
La principale préoccupation de la majorité de la commission semble porter sur le risque de distorsion de concurrence. Pour la minorité de la commission, ce risque est faible, mince, voire en réalité nul. La buvette d'un club de football qui, lors des matchs, propose quelques boissons et des sandwichs, peut-être également des ramequins chauffés, ne peut objectivement pas être considérée comme faussant de la concurrence aux dépens des bars et des restaurants. De même qu'une fanfare qui organise une fois par année une soirée de soutien ne peut pas être tenue pour responsable d'une quelconque distorsion de concurrence, et cela d'autant moins si la fanfare mandate le service traiteur d'un restaurateur membre de Gastrosuisse dans le cadre de la soirée de soutien.
Pour tous ces motifs, au nom de la minorité de la commission, je vous invite à opter pour une augmentation du seuil d'assujettissement à 300 000 francs.
Kälin Irène (Grüne Fraktion, Aargau)
Präsidentin (Kälin Irène, Präsidentin): Die FDP-Liberale Fraktion unterstützt den Antrag der Minderheit Feller.
Burgherr Thomas (Fraktion der Schweizerischen Volkspartei, Aargau)
Es geht um die Differenz beim Bundesgesetz über die Mehrwertsteuer im Rahmen der parlamentarischen Initiative 17.448, "Sport- und Kulturvereine. Anhebung der Umsatzgrenze für die Befreiung von der Mehrwertsteuer". Die grosse Mehrheit der SVP-Fraktion schliesst sich dabei dem Ständerat an, der die Grenze bei 300 000 Franken festlegen möchte. Damit können rund 160 Vereine entlastet werden, das sind mehr als doppelt so viele wie mit der ursprünglich vorgesehenen Anhebung der Umsatzgrenze. Für die Bundeskasse geht es lediglich um 3 Millionen Franken Mindereinnahmen. Für die betroffenen Vereine ist das viel Geld; für die Bundesfinanzen ist das vernachlässigbar.
Die Vorlage fand bereits in der Vernehmlassung breite Zustimmung, ausser bei Gastrosuisse, welche das Konkurrenzverhältnis zu den eigenen Betrieben ins Feld führte. Die Zustimmung verwundert nicht. Es geht um die Wertschätzung des Engagements bei ehrenamtlich geführten und nicht gewinnorientierten Vereinen, vor allem Sport- und Kulturvereinen, sowie bei gemeinnützigen Institutionen.
Dieses Entgegenkommen ist eine sehr gute Investition. In unserer Gesellschaft übernehmen die diversen Vereine, bei welchen die Mitglieder in der Regel ehrenamtlich arbeiten, eine sehr wichtige Aufgabe. Dieses grosse Engagement soll heute bei unserer Entscheidungsfindung im Vordergrund stehen. Es geht darum, diese Vereine zu entlasten, nicht nur finanziell, sondern auch administrativ. Für die Mehrwertsteuerabrechnung braucht es oft auch Personal und externe Hilfe. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Wenn wir diesen Vereinen hier entgegenkommen, setzt das Ressourcen für ihre eigentlichen Aufgaben frei. Das fördert das Milizsystem und die Ehrenamtlichkeit, und für einmal geben wir nicht mehr Geld aus für eine Förderung, sondern nehmen weniger weg, was eine Entlastung der Gesellschaft bedeutet. Das ist der richtige Weg. Das ist ein freiheitlicher und liberaler Weg der Förderung und Unterstützung, den wir meiner Meinung nach vermehrt gehen sollten.
Deshalb findet eine klare Mehrheit der SVP-Fraktion auch, dass die Grenze noch höher als bei der geplanten Variante liegen darf. So macht auch diese Revision mehr Sinn, weil wir ansonsten den ganzen Aufwand nur wegen einer kleinen Erhöhung um 50 000 Franken auf uns genommen haben. Mit der Erhöhung auf 300 000 Franken signalisieren wir allen freiwillig und ehrenamtlich Tätigen, dass wir das Engagement, das Herzblut und die Leidenschaft sehen und den Nutzen für die gesamte Gesellschaft wertschätzen.
Ich bitte Sie, dem Ständerat zu folgen, der diese Entlastung in der Vorlage einstimmig angenommen hat.
Ritter Markus (Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP., St. Gallen)
Die Mitte-Fraktion wird hier die Mehrheit unterstützen. Heute ist es so, dass wir in der Schweiz für Unternehmen eine Mehrwertsteuer-Freigrenze von 100 000 Franken Umsatz haben. Ehrenamtlich geführte, nicht gewinnstrebige Sport- und Kulturvereine sowie gemeinnützige Institutionen sind heute bereits von der Mehrwertsteuerpflicht befreit, wenn sie im In- und Ausland weniger als 150 000 Franken Umsatz aus Leistungen erzielen. Mitgliederbeiträge sind dabei nicht inbegriffen, das heisst, sie können gesondert erfasst werden und unterstehen selbstverständlich nicht der Mehrwertsteuerpflicht.
Der Nationalrat hat am 22. September dieses Jahres beschlossen, diesen Freibetrag von 150 000 Franken auf 200 000 Franken anzuheben, dies mit 170 zu 15 Stimmen bei 3 Enthaltungen. SVP und FDP sind jetzt bei der Minderheit, die eine Freigrenze von 300 000 Franken beantragt. Sie haben aber damals auch für 200 000 Franken gestimmt.
Warum setzt sich die Mitte-Fraktion hier für die Mehrheit und das Festhalten an der Grenze von 200 000 Franken ein? Auch wir schätzen die Leistungen der Sport- und Kulturvereine als hoch ein. Es ist aber so, dass wir mit dieser Anhebung auf 300 000 Franken eine starke Wettbewerbsverzerrung gegenüber Restaurants und Betrieben schaffen, die der Mehrwertsteuerpflicht unterstellt sind und die ihre Leistungen ordentlich anbieten. Hier sind wir eben auch gefordert, nicht nur die Interessen der Vereine zu gewichten, sondern auch die gewerblichen Interessen und die Interessen von Gastrosuisse. Sie haben dazu auch ein Schreiben erhalten, in dem wir gebeten werden, eine massvolle Lösung für die Anhebung der Mehrwertsteuer-Freigrenze zu finden. Deshalb werden wir den Weg des Nationalrates weitergehen und an diesen 200 000 Franken festhalten. Den Vereinen werden wir eine deutlich höhere Grenze anbieten, unter der sie von der Mehrwertsteuerpflicht befreit sind. Wir wollen aber keine ungleich langen Spiesse und keine starke Wettbewerbsverzerrung in Bezug auf das Gastgewerbe schaffen.
Deshalb bitten wir auch Sie, bei der letzten noch offenen Differenz der Mehrheit zu folgen.
Kälin Irène (Grüne Fraktion, Aargau)
Präsidentin (Kälin Irène, Präsidentin): Die grüne Fraktion und die sozialdemokratische Fraktion unterstützen den Antrag der Mehrheit.
Maurer Ueli (Zürich)
Es ist kein so schwerwiegendes Geschäft, allerdings beschäftigt es uns schon mehr als vier Jahre lang. Der Bundesrat hat seinerzeit die parlamentarische Initiative abgelehnt, mit dem Hinweis auf den Sinn und Zweck des Mehrwertsteuergesetzes. Dessen Sinn und Zweck ist, dass keine ungleichen Wettbewerbsbedingungen durch Vergünstigungen geschaffen werden sollen.
In dieser Frage haben Sie politisch zu entscheiden. Auf der einen Seite steht der Anspruch der Initiative, Sport- und Kulturvereine finanziell zu entlasten, wenn sie noch eine Gastwirtschaft oder so etwas haben, bzw. die Bürokratie in diesem Bereich abzubauen. Auf der anderen Seite geht es darum, für alle Restaurationsbetriebe gleich lange Spiesse zu schaffen. Faktisch geht es Ende Jahr um 106 solche Sportvereine, die Sie mehr entlasten könnten, und um Einnahmen von etwa einer Million Franken. Das Geschäft ist also nicht so bedeutend. Sie haben politisch zwischen Sport und Gewerbe zu entscheiden, würde ich sagen.
Der Bundesrat ist nach wie vor der Meinung, dass wir den Grundsatz des Gesetzes betreffend das Gewerbe einhalten sollten, aber in Anbetracht der hohen Zustimmung im Ständerat weiss ich nicht, ob es sich lohnt, noch lange Differenzen zu bereinigen. Das müssen Sie entscheiden!
Schneeberger Daniela (FDP-Liberale Fraktion, Basel-Landschaft)
Wir befinden uns im Moment in der Differenzbereinigung des Entwurfes, der zur Umsetzung der parlamentarischen Initiative Feller ausgearbeitet wurde. Kurz noch einmal ein Rückblick: Ehrenamtlich geführte, nicht gewinnstrebige Sport- und Kulturvereine sowie gemeinnützige Institutionen sind von der Mehrwertsteuerpflicht befreit, wenn sie im In- und Ausland weniger als 150 000 Franken Umsatz pro Jahr aus Leistungen erzielen, die nicht von der Mehrwertsteuer ausgenommen sind. Das ist das geltende Recht. Für alle anderen Unternehmen gilt die Umsatzgrenze von 100 000 Franken. Die Umsatzgrenzen sind keine Freibeträge. Werden sie erreicht, unterliegen sämtliche Leistungen der Mehrwertsteuer und nicht bloss derjenige Anteil, der über die massgebende Umsatzgrenze hinausgeht. Das ist die Ausgangslage bei dieser parlamentarischen Initiative Feller.
Nun hat die Erfahrung gezeigt, dass die gegenwärtige Umsatzgrenze von 150 000 Franken für die Befreiung von der Mehrwertsteuerpflicht für ehrenamtlich geführte, nicht gewinnstrebige Sport- und Kulturvereine sowie gemeinnützige Institutionen relativ schnell überschritten wird. Deshalb hat Ihre WAK in Ausführung dieser parlamentarischen Initiative damals mit 22 zu 2 Stimmen bei 0 Enthaltungen eine Erhöhung der Umsatzgrenze von 150 000 auf 200 000 Franken beschlossen, also eine Erhöhung um 50 000 Franken. Der Nationalrat ist dann in der Herbstsession 2021 mit 169 zu 14 Stimmen bei 4 Enthaltungen darauf eingetreten und hat dieser Gesetzesänderung mit 170 zu 15 Stimmen bei 3 Enthaltungen zugestimmt.
Der Ständerat hat nun am 7. Dezember 2021 diese Gesetzesvorlage beraten und ist nach seinen Abwägungen zum Schluss gekommen, die Umsatzgrenze auf 300 000 Franken zu erhöhen; dies einstimmig, mit 31 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltung.
Die Mehrheit unserer Kommission ist nach wie vor der Ansicht, dass an den 200 000 Franken festgehalten werden soll. Sie ist der Meinung, dass vor allem die Gastronomie unter Wettbewerbsverzerrungen leidet, und sieht ein Konkurrenzverhältnis und eine Ungleichbehandlung gegenüber den Betrieben und Unternehmen, die ab einer Umsatzgrenze von 100 000 Franken der Mehrwertsteuerpflicht unterstellt sind. Sie gewichtet dieses Argument höher als die Minderheit, die in der höheren Umsatzgrenze von 300 000 Franken vor allem eine Stärkung des ehrenamtlichen Engagements sieht und der Meinung ist, dass die Wettbewerbsverzerrung überschätzt wird.
Die Mehrheit Ihrer Kommission bittet Sie - der Entscheid fiel mit 14 zu 11 Stimmen bei 0 Enthaltungen -, an der nationalrätlichen Fassung, also an der Umsatzgrenze von 200 000 Franken, festzuhalten.
Bendahan Samuel (Sozialdemokratische Fraktion, Waadt)
Le point qui reste à discuter est assez simple: notre conseil ainsi que le Conseil des Etats ont accepté la logique d'une élévation de la limite à partir de laquelle certaines organisations sportives à but non lucratif doivent être assujetties à la TVA. Il faut être extrêmement clair: il ne s'agit pas d'un projet fiscal à proprement parler. Ce n'est pas la baisse des coûts qui est centrale, mais l'allègement administratif. Toutefois, à partir d'un certain niveau, il faut bien admettre que cet allègement, c'est-à-dire l'exonération de la TVA, peut poser des problèmes de distorsion de concurrence. Et c'est bien là que se situe le débat.
La minorité de la commission a estimé que si l'on n'augmentait le seuil d'assujettissement qu'à 200 000 francs, cela ne profiterait qu'à très peu d'organisations et qu'il ne valait pas la peine de modifier la loi pour aussi peu de bénéficiaires. D'où sa proposition de l'élever à 300 000 francs.
Pour la majorité de la commission, l'élément prépondérant est ailleurs. La majorité de la commission reconnaît que l'élévation du seuil d'assujettissement pour ces organisations est une bonne chose. Mais il faut bien comprendre un phénomène: lorsqu'on parle de 200 000 francs, ce ne sont pas en réalité 200 000 francs, mais beaucoup plus. Car les organisations dont on parle ne sont déjà pas assujetties à 100 pour cent à la TVA. En effet, il existe des prestations qui sont soumises à la TVA et d'autres qui ne le sont pas. Or, on ne parle ici que des prestations imposables.
Autrement dit, si l'on augmente le seuil de 150 000 à 200 000 francs, en réalité on parle d'une augmentation du chiffre d'affaires global de ces organisations qui est bien plus élevée, en raison des nombreuses autres prestations qui sont déjà exonérées. Ainsi, la taille des organisations non assujetties augmenterait beaucoup plus que l'élévation de 50 000 francs du seuil d'assujettissement. C'est pour cela qu'il y a déjà 106 organisations qui sont concernées.
En passant à 300 000 francs, on augmenterait de façon très importante la taille des organisations non assujetties. Ce point est extrêmement important, parce que le but du projet est de créer un allègement administratif pour les organisations qui n'ont objectivement pas les moyens, ni les ressources, pour s'occuper du décompte de TVA.
Par contre, la contrepartie de cet allègement serait une augmentation de la concurrence à l'égard d'autres prestataires qui travaillent dans le même secteur d'activité. D'où la position par exemple des restaurateurs qui disent que, finalement, ils comprennent très bien l'augmentation du seuil d'assujettissement parce que de véritables structures bénévoles, composées de simples amateurs, n'ont pas les moyens de faire le travail administratif qu'exige le décompte de la TVA. Mais si l'on passe à 300 000 francs, cela change. Les structures des clubs sont bien plus développées. De plus, 300 000 francs ne représentent qu'une petite partie du chiffre d'affaires. Les organisations concernées ont les capacités suffisantes pour pouvoir faire le travail administratif, qui d'ailleurs n'est pas énorme, qu'exigent les décomptes de TVA. De ce point de vue, il ne serait plus très logique de créer une distorsion de concurrence entre les buvettes, exploitées par exemple par des clubs sportifs, et des concurrents du secteur privé qui eux n'ont pas ce seuil d'exonération.
C'est pour cela que la majorité de la commission propose un compromis. Ce dernier prévoit une légère augmentation du seuil d'assujettissement. Cela permettrait aux organisations sportives qui n'ont vraiment pas les moyens administratifs d'effectuer le décompte de TVA de ne pas le faire. En revanche, de façon à ne pas créer une trop grande distorsion de concurrence, celles qui ont les moyens de faire leur décompte vu leur chiffre d'affaires ne devraient pas être exonérées. Si l'on passait à 300 000 francs, la différence entre le seuil actuel et le nouveau seuil serait un peu trop grande, selon la majorité de la commission. Il faut être clair: il s'agit d'un compromis entre, d'un côté, les besoins des clubs sportifs bénévoles et, de l'autre, les autres acteurs de l'économie que l'on doit aussi soutenir et qui ne comprendraient pas une distorsion de concurrence trop grande.
Par conséquent, par 14 voix contre 11, la commission vous propose le seuil d'assujettissement de 200 000 francs plutôt que le seuil de 300 000 francs et vous invite à la suivre.
Page Pierre-André (Fraktion der Schweizerischen Volkspartei, Freiburg)
Monsieur le rapporteur de la commission, j'aimerais vous poser une question de compréhension. Vous avez parlé uniquement des associations sportives. Mais il s'agit bien également des associations culturelles, n'est-ce pas?
Bendahan Samuel (Sozialdemokratische Fraktion, Waadt)
Absolument, Monsieur Page, vous avez totalement raison. J'ai cru avoir mentionné au début qu'il s'agissait notamment d'organisations sportives, puisque c'est de là que vient l'idée. Mais il s'agit de toute organisation qui est organisée selon la structure décrite dans l'initiative parlementaire. Cela concerne quelques organisations culturelles. Sur les 106 associations concernées, la majorité ou en tout cas la plus grande partie sont des organisations sportives, mais il y a aussi des organisations culturelles et d'autres organisations qui sont elles aussi visées par la modification de la loi.
Abstimmung
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit ... 106 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit ... 78 Stimmen
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