Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain Vom 28. September 1973

FritzlarLKNGlG HEFritzlarLKNGlG HELaw28.09.1973

Stand:letzte berücksichtigte Änderung: geändert durch Artikel 11 des Gesetzes vom 26. Oktober 1976 (GVBl. I S. 428, 431)

ERSTER ABSCHNITT Neugliederung auf der Gemeindeebene

§ 1 - Gemeinde Gilserberg

Die Gemeinden Gilserberg, Moischeid, Schönstein und Sebbeterode werden zu einer Gemeinde mit dem Namen "Gilserberg" zusammengeschlossen.

§ 2 - Gemeinde Willingshausen

Die Gemeinden Antrefftal, Leimbach, Loshausen, Ransbach, Steina und Wasenberg werden zu einer Gemeinde mit dem Namen "Willingshausen" zusammengeschlossen.

§ 3 - Gemeinde Schrecksbach

Die Gemeinden Röllshausen und Salmshausen werden in die Gemeinde Schrecksbach eingegliedert.

§ 4 - Gemeinde Ottrau

In die Gemeinde Ottrau werden eingegliedert aus der Stadt Alsfeld im Vogelsbergkreis die Flurstücke:

Gemarkung Berfa

Flur 10 Nr. 2, 5 bis 7

Flur 12 Nr. 2, 37/3, 43/3, 4, 5, 7, 9, 28/10, 49/10, 50/10, 53/10 und 29/11

Flur 13 Nr. 1 bis 3, 5 und 6

Gemarkung Immichenhain

Flur 22 Nr. 46 und 47.

§ 5 - Stadt Neukirchen

(1) Die Gemeinde Seigertshausen wird in die Stadt Neukirchen eingegliedert.

(2) In die Stadt Neukirchen werden weiter eingegliedert:

aus der Gemeinde Ottrau die Flurstücke:

Gemarkung Kleinropperhausen Flur 2 Nr. 1 und 13;

aus der Gemeinde Olberode das Flurstück:

Gemarkung Olberode Flur 2 Nr. 1.

§ 6 - Gemeinde Oberaula

(1) Die Gemeinden Friedigerode - mit Ausnahme der in § 7 Abs. 2 genannten Flurstücke -, Ibra, Oberaula, Olberode - mit Ausnahme des in § 5 Abs. 2 Nr. 2 genannten Flurstücks - und Wahlshausen werden zu einer Gemeinde mit dem Namen "Oberaula" zusammengeschlossen.

(2) In die Gemeinde Oberaula werden eingegliedert aus der Stadt Neukirchen die Flurstücke:

Gemarkung Olberode

Flur 2 Nr. 63/4 und 63/6.

§ 7 - Stadt Schwarzenborn

(1) Die Gemeinde Grebenhagen wird in die Stadt Schwarzenborn eingegliedert.

(2) In die Stadt Schwarzenborn werden weiter eingegliedert aus der Gemeinde Friedigerode die Flurstücke:

Gemarkung Friedigerode

Flur 1 Nr. 12 bis 17, 23 bis 45, 47, 49 bis 53, 55 bis 57, 94/0.59, 91/63, 92/63, 71, 72, 75, 80, 81, 88/83, 89/84, 85 und 93/0.85.

§ 8 - Gemeinde Frielendorf

(1) Die Gemeinden Allendorf, Frielendorf Grenzebach, Großropperhausen, Leuderode, Spieskappel und Verna werden zu einer Gemeinde mit dem Namen "Frielendorf" zusammengeschlossen.

(2) In die Gemeinde Frielendorf werden eingegliedert aus der Stadt Schwalmstadt die Flurstücke:

Gemarkung Leimsfeld

Flur 1 Nr. 21, 23 bis 26, 30/27 und 31/27

Flur 12 Nr. 2.

§ 9 - Gemeinde Jesberg

Die Gemeinden Densberg und Hundshausen werden in die Gemeinde Jesberg eingegliedert.

§ 10 - Gemeinde Neuental

Die Gemeinde Römersberg wird in die Gemeinde Neuental eingegliedert.

§ 11 - Stadt Borken (Hessen)

Die Gemeinden Arnsbach, Großenenglis, Kleinenglis, Nassenerfurth und Trockenerfurth werden in die Stadt Borken (Hessen) eingegliedert.

§ 12 - Gemeinde Knüllwald

Die Gemeinden Berndshausen, Niederbeisheim und Rengshausen werden in die Gemeinde Knüllwald eingegliedert.

§ 13 - Gemeinde Malsfeld

Die Gemeinden Beiseförth, Malsfeld, Mosheim, Ostheim und Sipperhausen werden zu einer Gemeinde mit dem Namen "Malsfeld" zusammengeschlossen.

§ 14 - Gemeinde Morschen

(1) Die Gemeinden Altmorschen mit Ausnahme der in § 24 genannten Flurstücke -, Heina, Konnefeld und Neumorschen werden zu einer Gemeinde mit dem Namen "Morschen" zusammengeschlossen.

(2) In die Gemeinde Morschen werden eingegliedert aus der Gemeinde Alheim im Landkreis Hersfeld-Rotenburg die Flurstücke:

Gemarkung Altmorschen

Flur 21.

§ 15 - Stadt Spangenberg

(1) Die Gemeinden Bischofferode, Landefeld und Weidelbach werden in die Stadt Spangenberg eingegliedert.

(2) In die Stadt Spangenberg werden weiter eingegliedert aus der Stadt Waldkappel im Landkreis Eschwege die Flurstücke:

Gemarkung Bischofferode

Flur 9 Nr. 1

Gemarkung Pfieffe

Flur 3 Nr. 5

Flur 4 Nr. 28

Flur 10.

§ 16 - Stadt Fritzlar

Die Stadt Züschen aus dem Landkreis Waldeck wird in die Stadt Fritzlar eingegliedert.

§ 17 - Gemeinde Wabern

Die Gemeinde Harle wird in die Gemeinde Wabern eingegliedert.

§ 18 - Stadt Felsberg

Die Stadt Felsberg und die Gemeinden Brunslar, Gensungen, Helmshausen, Hilgershausen und Rhünda werden zu einer Stadt mit dem Namen "Felsberg" zusammengeschlossen.

§ 19 - Stadt Melsungen

Die Gemeinde Schwarzenberg wird in die Stadt Melsungen eingegliedert.

§ 20 - Gemeinde Edermünde

Die Gemeinden Besse und Edermünde werden zu einer Gemeinde mit dem Namen "Edermünde" zusammengeschlossen.

§ 21 - Gemeinde Guxhagen

In die Gemeinde Guxhagen werden eingegliedert aus der Gemeinde Söhrewald im Landkreis Kassel die Flurstücke:

Gemarkung Wollrode

Flur 1 Nr. 203/177

Flur 8 Nr. 74, 147/134, 148/134, 151/134, 152/134, 155/134, 156/134 und 157/134

Gemarkung Wellerode

Flur 21 Nr. 68/1.

§ 22 - Gemeinde Söhrewald

In die Gemeinde Söhrewald im Landkreis Kassel werden eingegliedert aus der Gemeinde Guxhagen die Flurstücke:

Gemarkung Wellerode

Flur 18 Nr. 1 bis 3, 5, 25/6, 13, 14 und 31/16

Flur 19 Nr. 48/3, 49/3, 6/1, 8/1, 8/2, 9/1, 10/1, 11/2, 50/15, 55/15, 56/15 und 57/15

Flur 20 Nr. 32/1, 34/3, 36/4 und 12/1

Flur 21 Nr. 222/80, 223/80, 90/2, 90/3 und 225/123.

§ 23 - Stadt Baunatal

In die Stadt Baunatal im Landkreis Kassel werden eingegliedert aus der Gemeinde Edermünde die Flurstücke:

Gemarkung Grifte

Flur 1

Flur 2 Nr. 63 und 64.

§ 24 - Gemeinde Alheim

In die Gemeinde Alheim im Landkreis Hersfeld-Rotenburg werden eingegliedert aus der Gemeinde Altmorschen die Flurstücke:

Gemarkung Altmorschen

Flur 20 Nr. 2/2, 11/3, 17/7 und 14/8.

§ 25 - Stadt Alsfeld

In die Stadt Alsfeld im Vogelsbergkreis werden eingegliedert aus der Gemeinde Ottrau die Flurstücke:

Gemarkung Berfa

Flur 14 Nr. 1/1, 42/2, 43/2 und 44/2

Flur 15 Nr. 14/1 und 3.

§ 26 - Stadt Neustadt (Hessen)

Die Gemeinde Mengsberg sowie die Gemeinden Momberg und Speckswinkel aus dem Landkreis Marburg werden in die Stadt Neustadt (Hessen) im Landkreis Marburg eingegliedert.

ZWEITER ABSCHNITT Neugliederung auf der Kreisebene

§ 27 - Schwalm-Eder-Kreis

Der Landkreis Fritzlar-Homberg mit den Städten Borken (Hessen), Fritzlar, Gudensberg, Homberg (Efze), Niedenstein und den Gemeinden Edermünde, Jesberg, Knüllwald, Neuental, Wabern und Zwesten, der Landkreis Melsungen mit den Städten Felsberg, Melsungen, Spangenberg und den Gemeinden Guxhagen, Körle, Malsfeld, Morschen und der Landkreis Ziegenhain mit den Städten Neukirchen, Schwalmstadt, Schwarzenborn und den Gemeinden Frielendorf, Gilserberg, Oberaula, Ottrau, Schrecksbach und Willingshausen werden zu einem Landkreis mit dem Namen "Schwalm-Eder-Kreis" zusammengeschlossen. Sitz der Kreisverwaltung ist die Stadt Homberg (Efze).

DRITTER ABSCHNITT Überleitungsvorschriften

§ 28 - Rechtsnachfolge, Auseinandersetzung

Die neuen und die aufnehmenden Gemeinden sind Rechtsnachfolger der bisherigen Gemeinden. Der Schwalm-Eder-Kreis ist Rechtsnachfolger der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain. Im übrigen gelten für die aus Anlass der Neugliederung erforderlichen Auseinandersetzungen die Vorschriften des § 18 der Hessischen Gemeindeordnung und des § 15 der Hessischen Landkreisordnung.

§ 29 - Rechtsstellung der Beamten

Die Beamten der Landräte der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain als Behörden der Landesverwaltung gelten mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes als versetzt zum Landrat des Schwalm-Eder-Kreises als Behörde der Landesverwaltung.

§ 30 - Orts- und Kreisrecht

In den von der Neugliederung betroffenen Gemeinden und Landkreisen gilt das bisherige Orts- und Kreisrecht fort, bis es durch neues Recht ersetzt wird.

§ 31 - Nachwahlen

(1) Die Stadtverordnetenversammlungen der Städte Borken (Hessen), Felsberg, Fritzlar, Melsungen, Neukirchen, Schwarzenborn und Spangenberg sowie der Stadt Neustadt (Hessen) im Landkreis Marburg, die Gemeindevertretungen der Gemeinden Edermünde, Frielendorf, Gilserberg, Jesberg, Knüllwald, Malsfeld, Morschen, Neuental, Oberaula, Schrecksbach, Wabern, Willingshausen und der Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises werden für den Rest der Wahlzeit neu gewählt. Der Wahltag wird vom Minister des Innern bestimmt.

(2) Der Wohnsitz in den bisherigen Gemeinden und Landkreisen gilt als Wohnsitz in den neuen oder aufnehmenden Gemeinden und im Schwalm-Eder-Kreis.

(3) § 25 der Hessischen Landkreisordnung in der Fassung des § 37 Abs. 2 des Hessischen Kommunalwahlgesetzes vom 6. Juni 1972 (GVBl. I S. 141) findet Anwendung.

VIERTER ABSCHNITT Schlussbestimmungen

§ 32 - Änderung der Grenzen der Regierungsbezirke

§ 33 - Ausführungsvorschriften

Der Minister des Innern erläßt die zur Ausführung dieses Gesetzes erforderlichen Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften.

§ 34 - Inkrafttreten

Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 1974 in Kraft.

Setzen Sie Ihre Recherche in ChatGPT oder Claude fort

Verbinden Sie Omnilex, um den Rechtskorpus über Ihren KI-Assistenten zu durchsuchen.