Die Verordnung regelt die Ablegung des Eides und des Gelübdes.
Art. 2 Eid
Der Vorsprecher oder die Vorsprecherin verliest die folgende Eidesformel: «Sie schwören, die Rechte und Freiheiten des Volkes zu achten, die Verfassung und die Gesetze zu befolgen und die Pflichten Ihres Amtes gewissenhaft zu erfüllen.»
Wer den Eid ablegt, spricht nach dem Verlesen der Eidesformel mit den erhobenen Schwurfingern der rechten Hand: «Das alles schwöre ich, so wahr mir Gott helfe.»
Art. 3 Gelübde
Der Vorsprecher oder die Vorsprecherin verliest die folgende Gelübdeformel: «Sie geloben, die Rechte und Freiheiten des Volkes zu achten, die Verfassung und die Gesetze zu befolgen und die Pflichten Ihres Amtes gewissenhaft zu erfüllen.»
Wer das Gelübde ablegt, spricht nach dem Verlesen der Gelübdeformel: «Das alles gelobe ich.»
Art. 4 Aufhebung eines Erlasses
Das Dekret betreffend die Abänderung der Amtseide vom 16. März 1920 wird aufgehoben.
Art. 5 Inkrafttreten
Die Verordnung tritt gleichzeitig mit der Änderung des Grossratsgesetzes vom 28. April 2008 in Kraft. Sie ist zu veröffentlichen.