0.812.121.02•Übereinkommen über psychotrope Stoffe
0.812.121.02Multilateral International Treaty21.07.1996
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}Abgeschlossen in Wien am 21. Februar 1971
Von der Bundesversammlung genehmigt am 21. März 19951
Schweizerische Beitrittsurkunde hinterlegt am 22. April 1996
Inkrafttreten für die Schweiz am 21. Juli 1996
(Stand am 27. Juli 2018)
Präambel
Die Vertragsparteien
In der Sorge um die körperliche und sittliche Gesundheit der Menschheit;
besorgt über das volksgesundheitliche und das soziale Problem, die sich aus dem Missbrauch bestimmter psychotroper Stoffe ergeben;
entschlossen, den Missbrauch dieser Stoffe und den dadurch veranlassten unerlaubten Verkehr zu verhüten und zu bekämpfen;
in der Erwägung, dass strenge Massnahmen ergriffen werden müssen, um die Verwendung dieser Stoffe auf rechtlich zulässige Zwecke zu beschränken;
in der Erkenntnis, dass die Verwendung psychotroper Stoffe für medizinische und wissenschaftliche Zwecke unerlässlich ist und dass die Möglichkeit ihrer Beschaffung für derartige Zwecke nicht ungerechtfertigterweise eingeschränkt werden sollte;
in der Meinung, dass Massnahmen gegen den Missbrauch dieser Stoffe nur dann wirksam sein können, wenn sie aufeinander abgestimmt und weltweit sind;
in der Anerkennung der Zuständigkeit der Organisation der Vereinten Nationen auf dem Gebiete der Kontrolle psychotroper Substanzen und vom Wunsche geleitet, dass die in Betracht kommenden internationalen Organe ihre Tätigkeit im Rahmen dieser Organisation ausüben;
überzeugt, dass ein internationales Übereinkommen erforderlich ist, um diese Zwecke zu erreichen;
kommen wie folgt überein:
Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist oder sich zwingend aus dem Zusammenhang ergibt, haben die folgenden Ausdrücke in diesem Übereinkommen die nachstehend angegebene Bedeutung:
ii) einen oder mehrere in Einnahme‑Einheiten unterteilte psychotrope Stoffe.
g) Die Ausdrücke «Tabelle I», «Tabelle II», «Tabelle III» und «Tabelle IV» bezeichnen die entsprechend nummerierten, diesem Übereinkommen beigefügten Listen psychotroper Stoffe, die aufgrund von Artikel 2 jeweils abgeändert werden können.
h) Die Ausdrücke «Ausfuhr» und «Einfuhr» bezeichnen jeder in der ihm entsprechenden Bedeutung das tatsächliche Überführen psychotroper Stoffe von einem Staat in einen andern Staat.
i) Der Ausdruck «Herstellung» bezeichnet alle zur Erzeugung psychotroper Stoffe geeigneten Verfahren und umfasst sowohl das Reinigen psychotroper Stoffe als auch deren Umwandlung in andere psychotrope Stoffe. Dieser Ausdruck umfasst auch die Herstellung von Zubereitungen, die nicht aufgrund ärztlicher Verschreibung in Apotheken angefertigt werden.
j) Der Ausdruck «unerlaubter Verkehr» bezeichnet die gegen dieses Übereinkommen verstossende Herstellung psychotroper Stoffe oder den dagegen verstossenden Verkehr mit solchen.
k) Der Ausdruck «Region» bezeichnet jeden Teil eines Staates, der nach Artikel 28 für die Zwecke dieses Übereinkommens als gesonderte Einheit behandelt wird.
l) Der Ausdruck «Räumlichkeiten» bezeichnet Gebäude, Gebäudeteile sowie das zu diesen Gebäuden oder Gebäudeteilen gehörende Grundstück.
so übermittelt sie der Kommission eine Bewertung des Stoffes mit Angabe des Ausmasses oder der Gefahr eines Missbrauchs, der Schwere des volksgesundheitlichen und sozialen Problems sowie des Nutzens des Stoffes in der Therapie sowie der Empfehlungen über allfällige Kontrollmassnahmen, die aufgrund ihrer Bewertung des Stoffes angezeigt wären.
5. Unter Berücksichtigung der Mitteilung der Weltgesundheitsorganisation, deren Bewertungen in medizinischer und wissenschaftlicher Hinsicht massgebend sind, sowie unter Beachtung der von ihr als erheblich erachteten wirtschaftlichen, sozialen, rechtlichen, verwaltungstechnischen und sonstigen Umstände kann die Kommission den Stoff in Tabelle I, II, III oder IV aufnehmen. Die Kommission kann zusätzliche Angaben von der Weltgesundheitsorganisation oder von sonstigen geeigneten Stellen erbitten.
6. Bezieht sich eine Notifikation nach Absatz 1 auf einen bereits in einer der
Tabellen aufgeführten Stoff, so übermittelt die Weitgesundheitsorganisation der Kommission ihre neuen Feststellungen sowie eine allfällige nach Absatz 4 vorgenommene neue Bewertung des Stoffes und ihre allfälligen Empfehlungen über Kontrollmassnahmen, die sie aufgrund dieser Bewertung für angezeigt erachtet. Die Kommission kann unter Berücksichtigung der gemäss Absatz 5 von der Weltgesundheitsorganisation erhaltenen Mitteilung und unter Beachtung der in diesem Absatz genannten Umstände beschliessen, den Stoff von einer Tabelle in eine andere zu übertragen oder aus den Tabellen auszutragen.
7. Der Generalsekretär gibt jeden aufgrund dieses Artikels gefassten Beschluss der Kommission allen Mitgliedstaaten der Organisation der Vereinten Nationen, den Nichtmitgliedstaaten, die Vertragsparteien des vorliegenden Übereinkommens sind, der Weltgesundheitsorganisation und dem Organ bekannt. Für jede Vertragspartei tritt der Beschluss 180 Tage nach dem Datum dieser Mitteilung uneingeschränkt in Kraft, ausgenommen für die Vertragspartei, die innerhalb dieser Frist und hinsichtlich eines Beschlusses, nach dem ein Stoff in eine Tabelle aufgenommen wurde, den Generalsekretär schriftlich wissen lässt, dass sie wegen ausserordentlicher Umstände nicht in der Lage ist, alle auf die in der betreffenden Tabelle aufgeführten Stoffe anwendbaren Bestimmungen des Übereinkommens auf den fraglichen Stoff anzuwenden. In der Notifikation sind die Gründe für den aussergewöhnlichen Entscheid aufzuführen. Ungeachtet dieser Notifikation hat jede Vertragspartei zum mindesten die folgenden Kontrollmassnahmen anzuwenden.
ii) die Rezeptpflicht für Auslieferung oder Abgabe vorzuschreiben, entsprechend den nach Artikel 9 für die in Tabelle II aufgeführten Stoffe geltenden Bestimmungen;
iii) die in Artikel 12 vorgesehenen Verpflichtungen in Hinsicht auf die Ein- und Ausfuhr zu erfüllen, ausser gegenüber einer andern Vertragspartei, die ebenfalls eine Notifikation in Bezug auf den betreffenden Stoff an den Generalsekretär gerichtet hat;
iv) die in Artikel 13 für die in Tabelle II aufgeführten Stoffe vorgesehenen Verpflichtungen betreffend Verbot oder Beschränkung der Ein‑ und Ausfuhr zu erfüllen;
v) dem Organ statistische Berichte nach Artikel 16 Absatz 4 Buchstabe a vorzulegen;
vi) nach Artikel 22 Massnahmen zur Unterdrückung jeder Widerhandlung gegen die in Erfüllung der vorstehenden Verpflichtungen erlassenen Gesetze oder sonstigen Reglemente zu treffen.
b) Die Vertragspartei, die dem Generalsekretär einen Beschluss betreffend
einen zuvor nicht der Kontrolle unterstehenden in Tabelle Il aufgenommenen Stoff bekannt gegeben hat, hat hinsichtlich dieses Stoffes:
i) nach Artikel 8 Lizenzen für Herstellung, Handel und Verteilung vorzuschreiben;
ii) nach Artikel 9 die Rezeptpflicht für Auslieferung oder Abgabe vorzuschreiben;
iii) die in Artikel 12 vorgesehenen Verpflichtungen betreffend Ein‑ oder Ausfuhr zu erfüllen, ausser gegenüber einer andern Vertragspartei, die gleichfalls eine Notifikation in Bezug auf den betreffenden Stoff an den Generalsekretär gerichtet hat;
iv) die in Artikel 13 betreffend das Verbot sowie die Beschränkungen der Ein‑ und Ausfuhren vorgesehenen Verpflichtungen zu erfüllen;
v) dem Organ statistische Berichte nach Artikel 16 Absatz 4 Buchstaben a, c und d vorzulegen und
vi) nach Artikel 22 Massnahmen zur Unterdrückung jeder Widerhandlung gegen die in Erfüllung der vorstehenden Verpflichtungen erlassenen Gesetze oder Reglemente zu treffen.
c) Die Vertragspartei, die dem Generalsekretär einen Beschluss betreffend
einen zuvor nicht der Kontrolle unterstehenden in Tabelle III aufgenommenen Stoff bekannt gegeben hat, hat, was diesen Stoff anbelangt:
i) nach Artikel 8 Lizenzen für Herstellung, Handel und Verteilung vorzuschreiben;
ii) nach Artikel 9 die Rezeptpflicht für Auslieferung oder Abgabe vorzuschreiben;
iii) die in Artikel 12 vorgesehenen Verpflichtungen hinsichtlich der Ausfuhr zu erfüllen, ausser gegenüber einer andern Vertragspartei, die ebenfalls eine Notifikation in Bezug auf den betreffenden Stoff an den Generalsekretär gerichtet hat;
iv) die in Artikel 13 hinsichtlich des Verbots sowie der Beschränkungen von Ein‑ und Ausfuhr vorgesehenen Verpflichtungen zu erfüllen und
v) nach Artikel 22 Massnahmen zur Unterdrückung jeder Widerhandlung gegen die in Erfüllung der vorstehenden Verpflichtung erlassenen Gesetze und Reglemente zu treffen.
d) Die Vertragspartei, die dem Generalsekretär einen Beschluss betreffend
einen zuvor nicht der Kontrolle unterstehenden in Tabelle IV aufgenommenen Stoff bekannt gegeben hat, hat hinsichtlich dieses Stoffes:
i) nach Artikel 8 Lizenzen für Herstellung, Handel und Verteilung vorzuschreiben;
ii) die in Artikel 13 betreffend das Verbot sowie die Beschränkungen von Ein‑ und Ausfuhr vorgesehenen Verpflichtungen zu erfüllen und
iii) nach Artikel 22 Massnahmen zur Unterdrückung jeder Widerhandlung gegen die in Erfüllung der vorstehenden Verpflichtungen erlassenen Gesetze oder Reglemente zu treffen.
e) Die Vertragspartei, die dem Generalsekretär einen Beschluss hinsichtlich
eines Stoffes bekannt gegeben hat, der in eine Tabelle mit strengeren Kontrollmassnahmen und Verpflichtungen übertragen wurde, wendet zum mindesten alle für die Tabelle, aus welcher der Stoff übertragen wurde, geltenden Bestimmungen dieses Übereinkommens an.
8. a) Die aufgrund dieses Artikels gefassten Beschlüsse der Kommission unterliegen der Nachprüfung durch den Rat, wenn eine Vertragspartei dies innert 180 Tagen nach Erhalt der Notifikation des Beschlusses verlangt. Das Begehren auf Nachprüfung ist gleichzeitig mit allen einschlägigen Angaben zu seiner Begründung beim Generalsekretär einzureichen.
b) Der Generalsekretär stellt der Kommission, der Weltgesundheitsorganisation und allen Vertragsparteien eine Abschrift des Nachprüfungsbegehrens und der einschlägigen Angaben mit der Aufforderung zu, innert einer Frist von 90 Tagen ihre Bemerkungen dazu anzubringen. Alle eingehenden Bemerkungen werden dem Rat zur Prüfung vorgelegt.
c) Der Rat kann den Beschluss der Kommission bestätigen, abändern oder aufheben. Sein Beschluss wird allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, den Nichtmitgliedstaaten, die Vertragsparteien dieses Übereinkommens sind, der Kommission, der Weltgesundheitsorganisation und dem Organ notifiziert.
d) Solange die Nachprüfung dauert, bleibt der ursprüngliche Beschluss der Kommission unter Vorbehalt des Absatzes 7 in Kraft.
9. Die Vertragsparteien unternehmen alles in ihrer Macht stehende, um auf Stoffe, die nicht unter dieses Übereinkommen fallen, jedoch zur ungesetzlichen Herstellung psychotroper Substanzen verwendet werden können, möglichst alle Überwachungsmassnahmen anzuwenden.
Die betreffende Vertragspartei notifiziert dem Generalsekretär alle derartigen Beschlüsse sowie Namen und Zusammensetzung der befreiten Zubereitung und die Kontrollmassnahmen, von denen sie ausgenommen wird. Der Generalsekretär übermittelt die Notifikation den andern Vertragsparteien, der Weitgesundheitsorganisation und dem Organ. 4. Ist eine Vertragspartei oder die Weltgesundheitsorganisation im Besitze von Angaben über eine nach Absatz 3 befreite Zubereitung, die nach ihrer Ansicht die völlige oder teilweise Aufhebung der Ausnahme erforderlich machen, so notifiziert sie diese dem Generalsekretär und stellt ihm alle diese Notifikation erhärtenden Angaben zur Verfügung. Der Generalsekretär übermittelt die Notifikation und alle ihm erheblich erscheinenden Angaben den Vertragsparteien, der Kommission und, wenn die Notifikation von einer Vertragspartei ausging, der Weltgesundheitsorganisation. Die Weltgesundheitsorganisation gibt der Kommission eine Bewertung der Zubereitung unter Berücksichtigung der in Absatz 2 genannten Umstände bekannt, begleitet von einer Empfehlung über die Kontrollmassnahmen, von denen die Zubereitung gegebenenfalls nicht länger ausgenommen werden sollte. Die Kommission kann unter Berücksichtigung der Mitteilung der Weltgesundheitsorganisation, deren Bewertung in medizinischer und wissenschaftlicher Hinsicht massgebend ist, sowie unter Beachtung der von ihr als erheblich betrachteten wirtschaftlichen, sozialen, rechtlichen, verwaltungstechnischen und andern Umstände beschliessen, die Ausnahme der betreffenden Zubereitungen von einzelnen oder allen Kontrollmassnahmen aufzuheben. Der Generalsekretär teilt jeden Beschluss der Kommission aufgrund dieses Absatzes allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, den Nichtmitgliedstaaten, die Vertragsparteien dieses Übereinkommens sind, der Weltgesundheitsorganisation und dem Organ mit. Alle Vertragsparteien ergreifen Massnahmen, um innerhalb von 180 Tagen nach Erlass der Mitteilung des Generalsekretärs die Ausnahme von der oder den betreffenden Kontrollmassnahmen aufzuheben.
Was die nicht in Tabelle I aufgeführten psychotropen Stoffe betrifft, können die Vertragsparteien folgendes zulassen:
Es ist wünschenswert, dass jede Vertragspartei zur Anwendung der Bestimmungen dieses Übereinkommens eine besondere Verwaltungsstelle einrichtet und unterhält. Mit Vorteil ist diese Stelle die gleiche wie die nach den Übereinkommen zur Kontrolle der Betäubungsmittel geschaffene, besondere Verwaltungsstelle oder arbeitet mit dieser besonderen Verwaltungsstelle eng zusammen.
Was die in Tabelle I aufgeführten Stoffe betrifft, haben die Vertragsparteien:
Die Vertragsparteien unterhalten ein Inspektionssystem für Hersteller, Exporteure, Importeure sowie Gross‑ und Einzelverteiler psychotroper Stoffe und für medizinische und wissenschaftliche Anstalten, die derartige Stoffe verwenden. Sie sehen Inspektionen der Räumlichkeiten, der Vorräte und Eintragungen vor, die so häufig durchgeführt werden, wie sie es für notwendig erachten.
Abschriften des Berichtes werden nach Absatz b des Artikels 21 übermittelt.
4. Die Vertragsparteien liefern dem Organ auf Formularen, die dieses vorschreibt, jährlich statistische Berichte. Diese Berichte haben zu enthalten:
Die unter den Absätzen a und b bezeichneten hergestellten Mengen umfassen nicht die Mengen der hergestellten Zubereitungen. 5. Eine Vertragspartei legt dem Organ auf Verlangen zusätzliche statistische Auskünfte für künftige Zeiträume über die Mengen eines bestimmten in den Tabellen III und IV aufgeführten Stoffes vor, die nach jedem Staat oder jeder Region ausgeführt oder von dort eingeführt werden. Diese Vertragspartei kann verlangen, dass das Organ sowohl sein Ersuchen um Auskünfte als auch die nach diesem Absatz vorgelegten Auskünfte vertraulich behandelt. 6. Die Vertragsparteien stellen die in den Absätzen 1 und 4 genannten Auskünfte in einer Weise und innerhalb einer Frist zur Verfügung, die von der Kommission oder dem Organ bestimmt werden.
Unter gebührender Berücksichtigung ihrer Verfassungs‑, Rechts‑ und Verwaltungsordnungen werden die Vertragsparteien:
Die Vertragsparteien können strengere oder schärfere Kontrollmassnahmen ergreifen als in diesem Übereinkommen vorgesehen, soweit dies nach ihrer Ansicht zum Schutze der Volksgesundheit und des öffentlichen Wohls wünschenswert oder notwendig ist.
Die Kosten, die der Kommission und dem Organ bei der Durchführung ihrer Aufgaben aufgrund dieses Übereinkommens entstehen, werden unter den von der Generalversammlung beschlossenen Bedingungen von der Organisation der Vereinten Nationen getragen. Die Vertragsparteien, die nicht Mitglieder der Organisation der Vereinten Nationen sind, beteiligen sich an diesen Kosten mit Beträgen, welche die Generalversammlung für angemessen erachtet und in regelmässigen Abständen nach Rücksprache mit den Regierungen dieser Vertragsparteien festsetzt.
Das vorliegende Übereinkommen findet auf alle Gebiete ausserhalb des Mutterlandes Anwendung, die eine Vertragspartei auf internationaler Ebene vertritt, ausgenommen dann, wenn die vorherige Zustimmung eines solchen Gebietes nach der Verfassung der Vertragspartei oder des betreffenden Gebietes oder gemäss Gewohnheitsrecht erforderlich ist. In diesem Fall wird sich die Vertragspartei bemühen, die notwendige Zustimmung des Gebietes möglichst bald zu erlangen und nach deren Erhalt dies dem Generalsekretär zu notifizieren. Das vorliegende Übereinkommen ist auf das Gebiet oder die Gebiete, die in der Notifikation erwähnt sind, vom Tage an anwendbar, an dem diese vom Generalsekretär empfangen wurde. In den Fällen, in denen keine vorhergehende Zustimmung des ausserhalb des Mutterlandes liegenden Gebietes notwendig ist, hat die betreffende Vertragspartei bei der Unterzeichnung, der Ratifizierung oder beim Beitritt das oder die Gebiete ausserhalb des Mutterlandes zu bezeichnen, auf welche das vorliegende Übereinkommen anwendbar ist.
Der Generalsekretär notifiziert allen in Absatz 1 von Artikel 25 erwähnten Staaten:
Zu Urkund dessen haben die gehörig bevollmächtigten Unterzeichneten das vorliegende Übereinkommen im Namen ihrer Regierung unterschrieben.Geschehen zu Wien, am einundzwanzigsten Februar tausendneunhunderteinundsiebzig in einem Exemplar in chinesischer, englischer, französischer, russischer und spanischer Sprache, wobei alle Texte gleichermassen verbindlich sind. Das Übereinkommen wird beim Generalsekretär der Organisation der Vereinten Nationen hinterlegt. Dieser übermittelt beglaubigte Abschriften allen Mitgliedstaaten der Organisation der Vereinten Nationen und den andern in Absatz 1 von Artikel 25 bezeichneten Staaten.(Es folgen die Unterschriften)
| DCI | Andere oder Laiennamen | Chemische Bezeichnung |
|---|---|---|
| 1. | DET | N,N‑diaethyltryptamin |
| 2. | DMHP | 1‑Hydroxy‑3‑(1,2‑dimethylheptyl)‑ 7,8,9,10‑tetrahydro‑6,6,9- trimethyl‑6H‑dibenzo(b,d)‑pyran |
| 3. | DMT | N,N‑Dimethyltryptamin |
| 4. (+)‑Lysergid | LSD, LSD‑25 | d‑Lysergsäurediaethylamid |
| 5. | Mescalin | 3,4,5 Trimethoxy‑phenaethylamin |
| 6. | Parahexyl | 1‑Hydroxy‑3‑n‑hexyl-7,8,9,10‑tetra-hydro‑6,6,9‑trimethyl‑6H‑dibenzo(b,d)‑ pyran |
| 7. | Psilocin, Psilotsin | 3‑(2´‑Dimethylaminoaethyl)‑4‑ hydroxyindol |
| 8. Psilocybin | 3‑(2´‑Dimethylaminoaethyl)indol- 4‑yl dihydrogenphosphat | |
| 9. | STP, DOM | 2‑Amino‑1‑(2,5‑dimethoxy-4‑methyl) phenyl‑propan |
| 10. | Tetrahydrocanna-binol, alle Isomere | 1‑Hydroxy‑3‑pentyl-6a,7,10,10a‑ tetrahydro‑6,6,9‑trimethyl‑6H‑ dibenzo(b,d)‑ pyran |
| Die Salze der in dieser Tabelle aufgeführten Stoffe, falls das Bestehen solcher Salze möglich ist. | ||
| * Die in dieser Kolonne links in grossen Buchstaben aufgeführten Namen sind internationale abgekürzte Sachbezeichnungen (DCI). Mit Ausnahme des (+)-Lysergid, sind die andern Bezeichnungen oder Sachnamen nur aufgeführt, wenn keine DCI vorgeschlagen worden ist. |
| DCI | Andere oder Laiennamen | Chemische Bezeichnung |
|---|---|---|
| 1. Amphetamin | (+)‑2‑Amino‑1‑phenyl‑propan | |
| 2. Dexamphetamin | (+)‑2‑Amino‑1‑phenyl‑propan | |
| 3. Methamphetamin | (+)‑2‑Methylamino‑1‑phenyl‑propan | |
| 4. Methylphenidat | 2‑Phenyl‑2‑(2‑piperidyl)‑essigsäure‑methylester | |
| 5. Phencyclidin | 1‑(1‑Phenyl‑cyclohexyl)‑piperidin | |
| 6. Phenmetrazin | 3‑Methyl‑2‑phenyl‑morpholin | |
| Die Salze der in dieser Tabelle aufgeführten Stoffe, falls das Bestehen solcher Salze möglich ist. |
Liste der in Tabelle III enthaltenen Stoffe
| DCI | Andere oder Laiennamen | Chemische Bezeichnung |
|---|---|---|
| 1. Amobarbital | 5‑Aethyl‑5‑(3‑methyl‑butyl)‑barbitursäure | |
| 2. Cyclobarbital | 5‑(Cyclohexen‑(1)‑yl)‑5‑aethylbarbitursäure | |
| 3. Glutethimid | 2‑Aethyl‑2‑phenyl‑glutarsäureimid | |
| 4. Pentobarbital | 5‑Aethyl‑5‑(1‑methyl‑butyl)‑barbitursäure | |
| 5. Secobarbital | 5‑Allyl‑5‑(1‑methyl‑butyl)‑barbitursäure | |
| Die Salze der in dieser Tabelle aufgeführten Stoffe, falls das Bestehen solcher Salze möglich ist. |
Liste der in Tabelle IV enthaltenen Stoffe
| DCI | Andere oder Laiennamen | Chemische Bezeichnung |
|---|---|---|
| 1. Amfepramon | 2‑(Diaethylamino)‑propiophenon | |
| 2. Barbital | 5,5‑Diaethyl‑barbitursäure | |
| 3. | Ethchlorvynol | 2‑Aethyl‑chlorovinyl‑aethinyl‑carbinol |
| 4. Ethinamat | Carbamidsäure‑(aethinyl‑cyclohexylester) | |
| 5. Meprobamat | 2‑Methyl‑2propyl‑propandiol-(1,3)‑ dicarbamat | |
| 6. Methaqualon | 2‑Methyl‑3‑(o‑tolyl)‑3,4‑dihydro-quinazolin‑4‑on | |
| 7. Methylpheno- barbital | 5‑Aethyl‑1‑methyl‑5‑phenyl‑barbitursäure | |
| 8. Methyprylon | 3,3‑Diaethyl‑5‑methyl‑piperidin-(2,4)‑dion | |
| 9. Phenobarbital | 5‑Aethyl‑5‑phenyl‑barbitursäure | |
| 10. Pipradol | 1,1‑Diphenyl‑1‑(2‑piperidyl)‑methanol | |
| 11. | SPA | (‑)1‑Diniethylamino‑ 1,2‑diphenylaethan |
| Die Salze der in dieser Tabelle aufgeführten Stoffe, falls das Bestehen solcher Salze möglich ist. |
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Nachfolgeerklärung (N) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Afghanistan* | 21. Mai | 1985 B | 19. August | 1985 |
| Ägypten* | 14. Juni | 1972 | 16. August | 1976 |
| Albanien | 24. Januar | 2003 B | 24. April | 2003 |
| Algerien | 14. Juli | 1978 B | 12. Oktober | 1978 |
| Andorra* | 13. Februar | 2007 B | 14. Mai | 2007 |
| Angola | 26. Oktober | 2005 B | 24. Januar | 2006 |
| Antigua und Barbuda | 5. April | 1993 B | 4. Juli | 1993 |
| Argentinien* | 16. Februar | 1978 | 17. Mai | 1978 |
| Armenien | 13. September | 1993 B | 12. Dezember | 1993 |
| Aserbaidschan | 11. Januar | 1999 B | 11. April | 1999 |
| Äthiopien | 23. Juni | 1980 B | 21. September | 1980 |
| Australien* | 19. Mai | 1982 | 17. August | 1982 |
| Bahamas | 31. August | 1987 B | 29. November | 1987 |
| Bahrain* | 7. Februar | 1990 B | 8. Mai | 1990 |
| Bangladesch* | 11. Oktober | 1990 B | 9. Januar | 1991 |
| Barbados | 28. Januar | 1975 B | 16. August | 1976 |
| Belarus* | 15. Dezember | 1978 | 15. März | 1979 |
| Belgien | 25. Oktober | 1995 B | 23. Januar | 1996 |
| Belize | 18. Dezember | 2001 B | 18. März | 2002 |
| Benin | 6. November | 1973 B | 16. August | 1976 |
| Bhutan | 18. August | 2005 B | 16. November | 2005 |
| Bolivien | 20. März | 1985 B | 18. Juni | 1985 |
| Bosnien und Herzegowina | 1. September | 1993 N | 6. März | 1992 |
| Botsuana | 27. Dezember | 1984 B | 27. März | 1985 |
| Brasilien* | 14. Februar | 1973 | 16. August | 1976 |
| Brunei | 24. November | 1987 B | 22. Februar | 1988 |
| Bulgarien | 18. Mai | 1972 B | 16. August | 1976 |
| Burkina Faso | 20. Januar | 1987 B | 20. April | 1987 |
| Burundi | 18. Februar | 1993 B | 19. Mai | 1993 |
| Chile | 18. Mai | 1972 | 16. August | 1976 |
| China | 23. August | 1985 | 21. November | 1985 |
| Hongkong | 6. Juni | 1997 | 1. Juli | 1997 |
| Macau | 3. Dezember | 1999 | 20. Dezember | 1999 |
| Costa Rica | 16. Februar | 1977 | 17. Mai | 1977 |
| Côte d'Ivoire | 11. April | 1984 B | 10. Juli | 1984 |
| Dänemark | 18. April | 1975 | 16. August | 1976 |
| Deutschland* | 2. Dezember | 1977 | 2. März | 1978 |
| Dominica | 24. September | 1993 B | 23. Dezember | 1993 |
| Dominikanische Republik | 19. November | 1975 B | 16. August | 1976 |
| Dschibuti | 22. Februar | 2001 B | 23. Mai | 2001 |
| Ecuador | 7. September | 1973 B | 16. August | 1976 |
| El Salvador | 11. Juni | 1998 B | 9. September | 1998 |
| Eritrea | 30. Januar | 2002 B | 30. April | 2002 |
| Estland | 5. Juli | 1996 B | 3. Oktober | 1996 |
| Eswatini | 3. Oktober | 1995 B | 1. Januar | 1996 |
| Fidschi | 25. März | 1993 B | 23. Juni | 1993 |
| Finnland | 20. November | 1972 | 16. August | 1976 |
| Frankreich* | 28. Januar | 1975 | 16. August | 1976 |
| Europäische Departemente, Überseeische Departemente und Überseeische Gebiete* | 28. Januar | 1975 | 16. August | 1976 |
| Gabun | 14. Oktober | 1981 B | 12. Januar | 1982 |
| Gambia | 23. April | 1996 B | 22. Juli | 1996 |
| Georgien | 8. Januar | 1998 B | 8. April | 1998 |
| Ghana | 10. April | 1990 | 9. Juli | 1990 |
| Grenada | 25. April | 1980 B | 24. Juli | 1980 |
| Griechenland | 10. Februar | 1977 | 11. Mai | 1977 |
| Guatemala | 13. August | 1979 B | 11. November | 1979 |
| Guinea | 27. Dezember | 1990 B | 27. März | 1991 |
| Guinea-Bissau | 27. Oktober | 1995 B | 25. Januar | 1996 |
| Guyana | 4. Mai | 1977 | 2. August | 1977 |
| Heiliger Stuhl | 7. Januar | 1976 | 16. August | 1976 |
| Honduras | 23. Mai | 2005 B | 21. August | 2005 |
| Indien* | 23. April | 1975 B | 16. August | 1976 |
| Indonesien* | 19. Dezember | 1996 B | 19. März | 1997 |
| Irak* | 17. Mai | 1976 B | 16. August | 1976 |
| Iran* | 9. August | 2000 | 7. November | 2000 |
| Irland | 7. August | 1992 B | 5. November | 1992 |
| Island | 18. Dezember | 1974 B | 16. August | 1976 |
| Israel* | 10. Juni | 1993 B | 8. September | 1993 |
| Italien | 27. November | 1981 B | 25. Februar | 1982 |
| Jamaika | 6. Oktober | 1989 B | 4. Januar | 1990 |
| Japan | 31. August | 1990 | 29. November | 1990 |
| Jemen | 25. März | 1996 B | 23. Juni | 1996 |
| Jordanien | 8. August | 1975 B | 16. August | 1976 |
| Kambodscha | 7. Juli | 2005 B | 5. Oktober | 2005 |
| Kamerun | 5. Juni | 1981 B | 3. September | 1981 |
| Kanada* | 10. September | 1988 B | 9. Dezember | 1988 |
| Kap Verde | 24. Mai | 1990 B | 22. August | 1990 |
| Kasachstan | 29. April | 1997 B | 28. Juli | 1997 |
| Katar | 18. Dezember | 1986 B | 18. März | 1987 |
| Kenia | 18. Oktober | 2000 B | 16. Januar | 2001 |
| Kirgisistan | 7. Oktober | 1994 B | 5. Januar | 1995 |
| Kolumbien | 12. Mai | 1981 B | 10. August | 1981 |
| Komoren | 1. März | 2000 B | 30. Mai | 2000 |
| Kongo (Brazzaville) | 3. März | 2004 B | 1. Juni | 2004 |
| Kongo (Kinshasa) | 12. Oktober | 1977 B | 10. Januar | 1978 |
| Korea (Nord-) | 19. März | 2007 B | 17. Juni | 2007 |
| Korea (Süd-) | 12. Januar | 1978 B | 12. April | 1978 |
| Kroatien | 26. Juli | 1993 N | 8. Oktober | 1991 |
| Kuba* | 26. April | 1976 B | 16. August | 1976 |
| Kuwait | 13. Juli | 1979 B | 11. Oktober | 1979 |
| Laos | 22. September | 1997 B | 21. Dezember | 1997 |
| Lesotho | 23. April | 1975 B | 16. August | 1976 |
| Lettland | 16. Juli | 1993 B | 14. Oktober | 1993 |
| Libanon | 15. Dezember | 1994 | 15. März | 1995 |
| Libyen* | 24. April | 1979 B | 23. Juli | 1979 |
| Liechtenstein | 24. November | 1999 B | 22. Februar | 2000 |
| Litauen | 28. Februar | 1994 B | 29. Mai | 1994 |
| Luxemburg | 7. Februar | 1991 B | 8. Mai | 1991 |
| Madagaskar | 20. Juni | 1974 B | 16. August | 1976 |
| Malawi | 9. April | 1980 B | 8. Juli | 1980 |
| Malaysia | 22. Juli | 1986 B | 20. Oktober | 1986 |
| Malediven | 7. September | 2000 B | 6. Dezember | 2000 |
| Mali | 31. Oktober | 1995 B | 29. Januar | 1996 |
| Malta | 22. Februar | 1990 B | 23. Mai | 1990 |
| Marokko | 11. Februar | 1980 B | 11. Mai | 1980 |
| Marshallinseln | 9. August | 1991 B | 7. November | 1991 |
| Mauretanien | 24. Oktober | 1989 B | 22. Januar | 1990 |
| Mauritius | 8. Mai | 1973 B | 16. August | 1976 |
| Mexiko* | 20. Februar | 1975 B | 16. August | 1976 |
| Mikronesien | 29. April | 1991 B | 28. Juli | 1991 |
| Moldau | 15. Februar | 1995 B | 16. Mai | 1995 |
| Monaco | 6. Juli | 1977 | 4. Oktober | 1977 |
| Mongolei | 15. Dezember | 1999 B | 14. März | 2000 |
| Montenegro | 23. Oktober | 2006 N | 3. Juni | 2006 |
| Mosambik | 8. Juni | 1998 B | 6. September | 1998 |
| Myanmar* | 21. September | 1995 B | 20. Dezember | 1995 |
| Namibia | 31. März | 1998 B | 29. Juni | 1998 |
| Nepal | 9. Februar | 2007 B | 10. Mai | 2007 |
| Neuseeland | 7. Juni | 1990 | 5. September | 1990 |
| Nicaragua | 24. Oktober | 1973 B | 16. August | 1976 |
| Niederlande* | 8. September | 1993 B | 7. Dezember | 1993 |
| Curaçao | 10. März | 1999 B | 10. März | 1999 |
| Karibische Gebiete (Bonaire, Sint Eustatius und Saba) | 10. März | 1999 B | 10. März | 1999 |
| Sint Maarten | 10. März | 1999 B | 10. März | 1999 |
| Niger | 10. November | 1992 B | 8. Februar | 1993 |
| Nigeria | 23. Juni | 1981 B | 21. September | 1981 |
| Nordmazedonien | 13. Oktober | 1993 B | 11. Januar | 1994 |
| Norwegen | 18. Juli | 1975 B | 16. August | 1976 |
| Oman | 3. Juli | 1997 B | 1. Oktober | 1997 |
| Österreich* | 23. Juni | 1997 B | 21. September | 1997 |
| Pakistan | 9. Juni | 1977 B | 7. September | 1977 |
| Palau | 19. August | 1998 B | 17. November | 1998 |
| Palästina | 29. Dezember | 2017 B | 29. März | 2018 |
| Panama | 18. Februar | 1972 B | 16. August | 1976 |
| Papua-Neuguinea* | 20. November | 1981 B | 18. Februar | 1982 |
| Paraguay | 3. Februar | 1972 | 16. August | 1976 |
| Peru* | 28. Januar | 1980 B | 27. April | 1980 |
| Philippinen | 7. Juni | 1974 B | 16. August | 1976 |
| Polen* | 3. Januar | 1975 | 16. August | 1976 |
| Portugal | 20. April | 1979 B | 19. Juli | 1979 |
| Ruanda | 15. Juli | 1981 | 13. Oktober | 1981 |
| Rumänien | 21. Januar | 1993 B | 21. Mai | 1993 |
| Russland* | 3. November | 1978 | 1. Februar | 1979 |
| Sambia | 28. Mai | 1993 B | 26. August | 1993 |
| San Marino | 10. Oktober | 2000 B | 8. Januar | 2001 |
| São Tomé und Príncipe | 20. Juni | 1996 B | 18. September | 1996 |
| Saudi-Arabien | 29. Januar | 1975 B | 16. August | 1976 |
| Schweden | 5. Dezember | 1972 | 16. August | 1976 |
| Schweiz | 22. April | 1996 B | 21. Juli | 1996 |
| Senegal | 10. Juni | 1977 B | 8. September | 1977 |
| Serbien* | 12. März | 2001 B | 27. April | 1992 |
| Seychellen | 27. Februar | 1992 B | 27. Mai | 1992 |
| Sierra Leone | 6. Juni | 1994 B | 4. September | 1994 |
| Simbabwe | 30. Juli | 1993 B | 28. Oktober | 1993 |
| Singapur | 17. September | 1990 B | 16. Dezember | 1990 |
| Slowakei | 28. Mai | 1993 N | 1. Januar | 1993 |
| Slowenien | 6. Juli | 1992 N | 25. Juni | 1991 |
| Somalia | 2. September | 1986 B | 1. Dezember | 1986 |
| Spanien | 20. Juli | 1973 B | 16. August | 1976 |
| Sri Lanka | 15. März | 1993 B | 13. Juni | 1993 |
| St. Kitts und Nevis | 9. Mai | 1994 B | 7. August | 1994 |
| St. Lucia | 16. Januar | 2003 B | 16. April | 2003 |
| St. Vincent und die Grenadinen | 3. Dezember | 2001 B | 3. März | 2002 |
| Südafrika* | 27. Januar | 1972 B | 16. August | 1976 |
| Sudan | 26. Juli | 1993 B | 24. Oktober | 1993 |
| Suriname | 29. März | 1990 B | 27. Juni | 1990 |
| Syrien | 8. März | 1976 B | 16. August | 1976 |
| Tadschikistan | 26. März | 1997 B | 24. Juni | 1997 |
| Tansania | 7. Dezember | 2000 B | 7. März | 2001 |
| Thailand | 21. November | 1975 B | 16. August | 1976 |
| Togo | 18. Mai | 1976 | 16. August | 1976 |
| Tonga | 24. Oktober | 1975 B | 16. August | 1976 |
| Trinidad und Tobago | 14. März | 1979 | 12. Juni | 1979 |
| Tschad | 9. Juni | 1995 B | 7. September | 1995 |
| Tschechische Republik* | 30. Dezember | 1993 N | 1. Januar | 1993 |
| Tunesien* | 23. Juli | 1979 B | 21. Oktober | 1979 |
| Türkei* | 1. April | 1981 | 30. Juni | 1981 |
| Turkmenistan | 21. Februar | 1996 B | 21. Mai | 1996 |
| Uganda | 15. April | 1988 B | 14. Juli | 1988 |
| Ukraine* | 20. November | 1978 | 18. Februar | 1979 |
| Ungarn* | 19. Juli | 1979 | 17. Oktober | 1979 |
| Uruguay | 16. März | 1976 B | 16. August | 1976 |
| Usbekistan | 12. Juli | 1995 B | 10. Oktober | 1995 |
| Venezuela | 23. Mai | 1972 | 16. August | 1976 |
| Vereinigte Arabische Emirate | 17. Februar | 1988 B | 17. Mai | 1988 |
| Vereinigte Staaten* | 16. April | 1980 | 15. Juli | 1980 |
| Vereinigtes Königreich | 24. März | 1986 | 22. Juni | 1986 |
| Anguilla | 3. Juni | 1993 | 3. Juni | 1993 |
| Bermudas | 3. Juni | 1993 | 3. Juni | 1993 |
| Britische Jungferninseln | 13. Dezember | 1990 | 13. Dezember | 1990 |
| Britisches Antarktis-Territorium | 3. Juni | 1993 | 3. Juni | 1993 |
| Falkland-Inseln und abhängige Gebiete (Südgeorgien und Südliche Sandwich-Inseln) | 3. Juni | 1993 | 3. Juni | 1993 |
| Gibraltar | 3. Juni | 1993 | 3. Juni | 1993 |
| Insel Man | 25. November | 2002 | 25. November | 2002 |
| Jersey* | 11. April | 2003 | 11. April | 2003 |
| Kaimaninseln | 3. Juni | 1993 | 3. Juni | 1993 |
| Montserrat | 3. Juni | 1993 | 3. Juni | 1993 |
| Turks- und Caicosinseln | 3. Juni | 1993 | 3. Juni | 1993 |
| Vietnam* | 4. November | 1997 B | 2. Februar | 1998 |
| Zentralafrikanische Republik | 15. Oktober | 2001 B | 13. Januar | 2002 |
| Zypern | 26. November | 1973 B | 16. August | 1976 |
| * Vorbehalte und Erklärungen. Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Organisation der Vereinten Nationen (UNO):http://treaties.un.orgeingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden. |