0.747.354.11Multilateral International Treaty28.11.1954
0.747.354.11
Übersetzung*1*
Abgeschlossen in Brüssel am 25. August 1924
Von der Bundesversammlung genehmigt am 17. März 19542
Schweizerische Beitrittsurkunde hinterlegt am 28. Mai 1954
In Kraft getreten für die Schweiz am 28. November 1954
(Stand am 16. März 2012)
In diesem Übereinkommen werden die folgenden Worte in dem nachstehend angegebenen Sinne gebraucht:
Unbeschadet der Bestimmungen des Artikels 6 soll jeder Frachtvertrag für den Unternehmer in Bezug auf das Einladen, Handhaben, Stauen, Befördern, Verwahren, Betreuen und Ausladen der zu befördernden Güter die nachstehend aufgeführten Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen sowie Rechte und Befreiungen begründen.
§ 1
Der Unternehmer soll verpflichtet sein, vor und bei dem Antritte der Reise gehörige Sorgfalt anzuwenden,
§ 2
Unbeschadet der Bestimmungen des Artikels 4 soll der Unternehmer verpflichtet sein, die zu befördernden Güter sachgemäss und sorgfältig einzuladen, zu behandeln, zu stauen, zu befördern, zu verwahren, zu betreuen und auszuladen.
§ 3
Nach der Übernahme der Güter in seine Obhut soll der Unternehmer, Schiffer oder Agent des Unternehmers verpflichtet sein, dem Ablader auf Verlangen ein Konnossement zu erteilen, das unter anderem enthält:
Jedoch soll der Unternehmer, Schiffer oder Agent des Unternehmers nicht verpflichtet sein, in dem Konnossement solche Merkzeichen, Zahlen, Mengen oder Gewichte festzustellen oder zu erwähnen, von denen er den Umständen nach Verdacht hegen darf, dass sie die von ihm tatsächlich übernommenen Güter nicht genau bezeichnen, oder deren Richtigkeit zu prüfen er keine ausreichende Gelegenheit hatte.
§ 4
Ein solches Konnossement soll zum Beweise dafür genügen, dass der Unternehmer die Güter so empfangen hat, wie sie darin gemäss § 3 a, b, c beschrieben sind. Der Beweis des Gegenteils ist jedoch nicht zulässig, wenn das Konnossement einem gutgläubigen Dritten übertragen worden ist.3
§ 5
Der Ablader soll so angesehen werden, als habe er dem Unternehmer gegenüber zur Zeit der Abladung die Gewähr für die Richtigkeit seiner Angaben über Merkzeichen, Zahl, Menge und Gewicht übernommen. Er soll verpflichtet sein, dem Unternehmer alle Verluste, Schäden und Kosten zu ersetzen, die aus Unrichtigkeit solcher Angaben entstehen. Durch das Recht des Unternehmers auf diese Entschädigung sollen die Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen, die ihm auf Grund des Frachtvertrags anderen Personen als dem Ablader gegenüber obliegen, nicht berührt werden.
§ 6
Sofern nicht Verluste oder Schäden und ihre allgemeine Natur dem Unternehmer oder seinem Agenten im Entlöschungshafen vor oder bei der Überführung der Güter in den Gewahrsam des auf Grund des Frachtvertrags zum Empfange Berechtigten schriftlich angezeigt werden, soll diese Überführung zum Beweise dafür genügen, dass der Unternehmer die Güter so abgeliefert hat, wie sie in dem Konnossement beschrieben sind.
Sind die Verluste oder Beschädigungen nicht äusserlich erkennbar, so muss die Anzeige binnen drei Tagen nach der Ablieferung gemacht werden.
Der schriftlichen Anzeige soll es nicht bedürfen, wenn der Zustand der Güter zur Zeit des Empfanges auf Veranlassung der einen und unter Zuziehung der anderen Partei festgestellt ist.
Vorbehaltlich des § 6bissollen der Unternehmer und das Schiff in allen Fällen von jeder Haftung für die Güter frei werden, sofern nicht der Anspruch innerhalb eines Jahres seit ihrer Ablieferung oder seit dem Zeitpunkt, zu dem sie hätten abgeliefert werden müssen, gerichtlich geltend gemacht wird. Diese Frist kann jedoch durch eine zwischen den Parteien nach dem Ereignis, aus dem der Anspruch entstanden ist, getroffene Vereinbarung verlängert werden.4
Im Falle tatsächlicher oder vermeintlicher Verluste oder Beschädigungen sollen der Unternehmer und der Empfänger verpflichtet sein, einander alle angemessenen Erleichterungen zu gewähren, um die Güter besichtigen und ihre Mängel feststellen zu können.
§ 6bis 5
Rückgriffsklagen können selbst nach Ablauf der im § 6 vorgesehenen Jahresfrist erhoben werden, wenn dies innerhalb der von dem Recht des angerufenen Gerichts bestimmten Frist geschieht. Diese Frist darf jedoch nicht kürzer sein als drei Monate seit dem Tage, an dem derjenige, welcher die Rückgriffsklage erhebt, den Anspruch befriedigt hat oder an dem ihm die Klage zugestellt worden ist.
§ 7
Nach der Beendigung des Einladens soll das Konnossement, das der Unternehmer, Schiffer oder Agent des Unternehmers dem Ablader zu erteilen hat, auf Verlangen des Abladers und gegen Rückgabe eines ihm etwa vorher über dieselben Güter erteilten Titels als «Abladekonnossement» auszustellen sein. Jedoch soll der Unternehmer, Schiffer oder Agent des Unternehmers berechtigt sein, in dem Verschiffungshafen auf der zuerst erteilten Urkunde zu vermerken, wann und in welches Schiff die Güter abgeladen worden sind; enthält die Urkunde einen solchen Vermerk, so soll sie im Sinne dieses Artikels als Abladekonnossement gelten.
§ 8
Die Haftung des Unternehmers oder des Schiffes für Verlust oder Beschädigung von Gütern oder für Schäden in Bezug auf Güter soll, soweit der Schaden auf Verschulden oder auf Nichterfüllung der in diesem Artikel vorgesehenen Verpflichtungen und Verbindlichkeiten beruht, im Frachtvertrage weder ausgeschlossen noch in anderer Weise, als in diesem Übereinkommen vorgeschrieben ist, beschränkt werden können. Die Klausel, durch die dem Unternehmer der Anspruch aus der Versicherung abgetreten wird, und jede ähnliche Klausel sollen als Ausschluss der Haftung des Unternehmers angesehen werden.
§ 1
Weder der Unternehmer noch das Schiff sollen für Verluste oder Schäden haften, die aus einem Mangel an Seetüchtigkeit entstehen, es sei denn, dass der Mangel darauf beruht, dass der Unternehmer nicht gemäss Artikel 3 § 1 die gehörige Sorgfalt angewandt hat, um das Schiff seetüchtig zu machen oder um es gehörig zu bemannen, einzurichten oder zu verproviantieren oder um die Lade-, Kühl- und Gefrierräume oder andere Teile des Schiffes, in denen Güter verladen werden, für deren Aufnahme, Beförderung und Erhaltung einzurichten und instand zu setzen. In allen Fällen, in denen Verluste oder Schäden aus einem Mangel an Seetüchtigkeit entstehen, soll die Beweislast für die Anwendung der gehörigen Sorgfalt den Unternehmer oder denjenigen treffen, der seine Befreiung von der Haftung auf Grund dieses Artikels geltend macht.
§ 2
Weder der Unternehmer noch das Schiff sollen für Verluste oder Schäden haften, die entstehen:
§ 3
Der Befrachter soll nicht für Verluste oder Schäden haften, die der Unternehmer oder das Schiff aus irgendeinem Grunde erleiden, ohne dass Handlungen, Fehler oder Nachlässigkeit des Befrachters, seiner Agenten oder der in seinem Dienste stehenden Personen vorliegen.
§ 4
Wird zum Zweck der Rettung oder des Versuchs der Rettung von Leben oder Eigentum zur See oder in sonst gerechtfertigter Weise vom Reiseweg abgewichen, so soll dies nicht als Verletzung dieses Übereinkommens oder als Bruch des Frachtvertrages angesehen werden, und der Unternehmer soll für einen daraus entstehenden Verlust oder Schaden nicht haften.
§ 5 6
Der in Sonderziehungsrechten ausgedrückte Wert der Landeswährung eines Staates, der Mitglied des Internationalen Währungsfonds ist, wird nach der vom Internationalen Währungsfonds angewendeten Bewertungsmethode errechnet, die an dem betreffenden Tag für seine Operationen und Transaktionen gilt. Der in Sonderziehungsrechten ausgedrückte Wert der Landeswährung eines Staates, der nicht Mitglied des Internationalen Währungsfonds ist, wird auf eine von diesem Staat bestimmte Weise errechnet.
Dessen ungeachtet kann ein Staat, der nicht Mitglied des Internationalen Währungsfonds ist und dessen Recht die Anwendung der vorstehenden Sätze nicht zulässt, bei der Ratifikation des Protokolls von 1979 oder dem Beitritt dazu oder jederzeit danach erklären, dass die in seinem Hoheitsgebiet geltenden Haftungshöchstbeträge dieses Übereinkommens wie folgt festgesetzt werden:
i) in Bezug auf den unter Buchstabe a genannten Betrag von 666,67 Rechnungseinheiten: 10 000 Werteinheiten;
ii) in Bezug auf den unter Buchstabe a genannten Betrag von zwei Rechnungseinheiten: 30 Werteinheiten.
Die im vorstehenden Satz genannte Werteinheit entspricht 65,5 Milligramm Gold von900/1000Feingehalt. Die Umrechnung der in dem Satz genannten Beträge in die Landeswährung erfolgt nach dem Recht des betreffenden Staates.
Die in den vorstehenden Sätzen genannte Berechnung und Umrechnung erfolgen in der Weise, dass die Beträge unter Buchstabe a, in der Landeswährung ausgedrückt, soweit wie möglich dem dort in Rechnungseinheiten ausgedrückten tatsächlichen Wert entsprechen.
Die Staaten teilen dem Depositär die Art der Berechnung oder das Ergebnis der Umrechnung bei der Hinterlegung einer Urkunde zur Ratifikation des Protokolls von 1979 oder zum Beitritt dazu sowie immer dann mit, wenn sich die Berechnungsart oder das Umrechnungsergebnis ändert.
e) Der Unternehmer oder das Schiff geht der Haftungsbeschränkung nach diesem Paragraphen verlustig, wenn nachgewiesen wird, dass der Schaden durch eine Handlung oder Unterlassung des Unternehmers verursacht worden ist, die dieser entweder in der Absicht, einen Schaden herbeizuführen, oder leichtfertig und in dem Bewusstsein begangen hat, dass ein Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten werde.
f) Eine in das Konnossement aufgenommene Angabe nach Buchstabe a begründet eine widerlegbare Vermutung und ist für den Unternehmer, der sie widerlegen kann, nicht bindend.
g) Durch Vereinbarung zwischen dem Unternehmer, dem Schiffer oder dem Agenten des Unternehmers einerseits und dem Befrachter andererseits sollen andere als die in Buchstabe a dieses Paragraphen genannten Höchstbeträge bestimmt werden können, sofern der vereinbarte Höchstbetrag nicht niedriger ist als der entsprechende in Buchstabe a genannte Höchstbetrag.
h) In keinem Falle soll der Unternehmer oder das Schiff für Verlust oder Beschädigung von Gütern oder für Schäden in Bezug auf die Güter haften, wenn der Ablader im Konnossement eine wissentlich falsche Angabe über ihre Natur oder ihren Wert gemacht hat.
§ 6
Güter von entzündlicher, explosiver oder gefährlicher Natur, deren Abladung der Unternehmer, Schiffer oder Agent des Unternehmers nicht zugestimmt hätte, wenn sie die Beschaffenheit und Eigenart der Güter gekannt hätten, soll der Unternehmer, ohne ersatzpflichtig zu werden, jederzeit vor der Ausladung an jedem beliebigen Orte ausschiffen, vernichten oder unschädlich machen können, und der Ablader dieser Güter soll für alle Schäden und Kosten haften, die unmittelbar oder mittelbar aus ihrer Abladung entstehen. Gefährden derartige mit dieser Kenntnis und Zustimmung abgeladenen Güter das Schiff oder die Ladung, so soll der Unternehmer sie in gleicher Weise ausschiffen, vernichten oder unschädlich machen können, ohne dass er, abgesehen von seinem etwaigen Beitrag zur grossen Haverei, dafür zu haften hätte.
Keine Bestimmung dieses Übereinkommens soll den Unternehmer oder den Befrachter hindern, in einen Vertrag Vereinbarungen, Bedingungen, Vorbehalte oder Befreiungsklauseln in Bezug auf die Haftung des Unternehmers und des Schiffes für Verlust und Beschädigungen von Gütern aufzunehmen, soweit der Schaden vor dem Beginn des Einladens oder nach der Beendigung des Ausladens eintritt oder im Zusammenhang mit dem Verwahren, Betreuen und Handhaben der Güter vor dem Beginn des Einladens oder nach Beendigung des Ausladens steht.
Die Bestimmungen dieses Übereinkommens berühren weder die Rechte noch die Pflichten des Unternehmers aus den gegenwärtig geltenden Gesetzen über die beschränkte Haftung der Eigentümer von Seeschiffen.
Dieses Übereinkommen berührt nicht die Bestimmungen internationaler Übereinkommen oder innerstaatlichen Rechts über die Haftung für Atomschäden.
Dieses Übereinkommen gilt für jedes Konnossement, das sich auf die Beförderung von Gütern zwischen Häfen in zwei verschiedenen Staaten bezieht, wenn:
gleich welche Staatsangehörigkeit das Schiff hat oder welche Staatsangehörigkeit der Unternehmer, der Befrachter, der Empfänger oder andere Beteiligte haben.
Jeder Vertragsstaat wendet dieses Übereinkommen auf die oben bezeichneten Konnossemente an.
Dieser Artikel lässt das Recht eines Vertragsstaats unberührt, dieses Übereinkommen auf Konnossemente anzuwenden, die nicht unter die vorstehenden Absätze fallen.
Die Hohen vertragsschliessenden Teile können bei der Zeichnung, bei der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde oder bei Gelegenheit ihres Beitritts erklären, dass die von ihnen erklärte Annahme des Übereinkommens für alle oder einzelne der unter ihrer Staatshoheit oder Schutzgewalt stehenden autonomen Dominien, Kolonien, Besitzungen, Protektorate oder überseeischen Gebiete keine Geltung haben soll. Infolgedessen können sie später im Namen des einen oder des anderen der so in der ursprünglichen Erklärung ausgenommenen autonomen Dominien, Kolonien, Besitzungen, Protektorate oder überseeischen Gebiete gesondert beitreten. Ebenso können sie dieses Übereinkommen unter Beobachtung seiner Bestimmungen im Namen des einen oder des anderen der unter ihrer Staatshoheit oder Schutzgewalt stehenden autonomen Dominien, Kolonien, Besitzungen, Protektorate oder überseeischen Gebiete kündigen.
Für die Staaten, die an der ersten Hinterlegung von Ratifikationsurkunden teilgenommen haben, wird dieses Übereinkommen ein Jahr nach dem Tage wirksam, an dem das Protokoll über die Hinterlegung aufgenommen ist. Für die später ratifizierenden und für die beitretenden Staaten sowie in den Fällen, in denen das Übereinkommen nachträglich gemäss Artikel 13 in Kraft gesetzt wird, erlangt es sechs Monate nach dem Zeitpunkt Wirksamkeit, in dem die belgische Regierung die im Artikel 11 Absatz 2 und im Artikel 12 vorgesehenen Anzeigen erhalten hat.
Geschehen in Brüssel, in einer einzigen Ausfertigung, am 25. August 1924.
(Es folgen die Unterschriften)
Bei der Unterzeichnung des Internationalen Übereinkommens zur einheitlichen Feststellung einzelner Regeln über die Konnossemente haben die unterzeichneten Bevollmächtigten dieses Protokoll vereinbart, das die gleiche Rechtskraft und die gleiche Bedeutung hat, wie wenn seine Bestimmungen im Text des Übereinkommens, auf das es sich bezieht, enthalten wären. Die Hohen vertragsschliessenden Parteien können dieses Übereinkommen in Kraft setzen, entweder indem sie ihm Gesetzeskraft verleihen, oder indem sie die in dem Übereinkommen vereinbarten Regeln in ihre eigene Landesgesetzgebung in einer, dieser entsprechenden Form einfügen9. Sie behalten sich ausdrücklich vor:
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Nachfolgeerklärung (N) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Algerien | 13. April | 1964 B | 13. Oktober | 1964 |
| Antigua und Barbudaa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Argentinien | 19. April | 1961 B | 19. Oktober | 1961 |
| Australien | ||||
| Norfolk-Insel* | 4. Juli | 1955 B | 4. Januar | 1956 |
| Bahamasa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Barbadosa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Belgien* | 2. Juni | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Belizea | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Bolivien | 28. Mai | 1982 B | 28. November | 1982 |
| China | ||||
| Hongkong | 20. Juni | 1997 | 1. Juli | 1997 |
| Macau | 13. Dezember | 1999 | 20. Dezember | 1999 |
| Côte d’Ivoire* | 15. Dezember | 1961 B | 15. Juni | 1962 |
| Deutschland* | 1. Juli | 1939 | 1. Januar | 1940 |
| Dominicaa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Ecuador | 23. März | 1977 B | 23. September | 1977 |
| Fidschi | 22. August | 1972 N | 10. Oktober | 1970 |
| Frankreich* | 4. Januar | 1937 | 4. Juli | 1937 |
| Gambiaa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Ghanaa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Grenadaa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Guinea-Bissaub | 2. Februar | 1952 | 2. August | 1952 |
| Guyanaa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Iran | 26. April | 1966 B | 26. Oktober | 1966 |
| Irland* | 30. Januar | 1962 B | 30. Juli | 1962 |
| Israel | 5. September | 1959 B | 5. März | 1960 |
| Jamaikaa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Kameruna | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Keniaa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Kiribatia | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Kongo (Kinshasa) | 17. Juli | 1967 B | 17. Januar | 1968 |
| Kroatien | 30. Juli | 1992 N | 8. Oktober | 1991 |
| Kuba* | 25. Juli | 1977 B | 25. Januar | 1978 |
| Kuwait* | 25. Juli | 1969 B | 25. Januar | 1970 |
| Lettland | 4. April | 2002 B | 4. Oktober | 2002 |
| Litauen | 2. Dezember | 2003 B | 2. Juni | 2004 |
| Luxemburg | 18. Februar | 1991 B | 18. Mai | 1991 |
| Madagaskar | 13. Juli | 1965 B | 13. Januar | 1966 |
| Malaysiaa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Mauritius | 24. August | 1970 N | 12. März | 1968 |
| Mexiko | 20. Mai | 1994 B | 20. August | 1994 |
| Monaco | 15. Mai | 1931 B | 15. November | 1931 |
| Mosambikb | 2. Februar | 1952 | 2. August | 1952 |
| Nauru | 4. Juli | 1955 | 4. Januar | 1956 |
| Nigeriaa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Palästinensische Behördea | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Papua-Neuguineac | 4. Juli | 1955 | 4. Januar | 1956 |
| Peru | 29. Oktober | 1964 B | 29. April | 1965 |
| Polen | 26. Oktober | 1936 | 26. April | 1937 |
| Portugal | 24. Dezember | 1931 B | 24. Juni | 1932 |
| Portugiesische Überseegebiete | 2. Februar | 1952 B | 2. August | 1952 |
| Russland | 29. April | 1999 B | 29. Juli | 1999 |
| Salomoninseln | 17. September | 1981 N | 7. Juli | 1978 |
| Schweiz* | 28. Mai | 1954 B | 28. November | 1954 |
| Senegal | 14. Februar | 1978 B | 14. August | 1978 |
| Serbien | 17. April | 1959 | 17. Oktober | 1959 |
| Seychellena | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Sierra Leonea | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Singapur | 18. Juni | 1974 N | 9. August | 1965 |
| Slowenien | 15. Mai | 1996 N | 25. Juni | 1991 |
| Somaliaa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Spanien | 2. Juni | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Sri Lankaa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| St. Kitts und Nevisa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| St. Luciaa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Syrien | 1. August | 1974 B | 1. Februar | 1975 |
| São Tomé und Príncipeb | 2. Februar | 1952 | 2. August | 1952 |
| Timor-Lesteb | 2. Februar | 1952 | 2. August | 1952 |
| Tonga | 13. Juni | 1978 N | 4. Juni | 1970 |
| Trinidad und Tobagoa | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Tuvalua | 2. Dezember | 1931 | 2. Juni | 1931 |
| Türkei | 4. Juli | 1955 B | 4. Januar | 1956 |
| Ungarn | 2. Juni | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Vereinigte Staaten* | 29. Juni | 1937 | 29. Dezember | 1937 |
| Vereinigtes Königreich | ||||
| Anguilla | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| Ascension | 3. November | 1931 | 3. Mai | 1932 |
| St. Helena | 3. November | 1931 | 3. Mai | 1932 |
| Zyperna | 2. Dezember | 1930 | 2. Juni | 1931 |
| * Vorbehalte und Erklärungen. | ||||
| Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme jener der Schweiz. Die englischen Texte können auf der Internetseite der Belgischen Regierung: http://diplomatie.belgium.be/fr/traites/ eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden. | ||||
| a Ratifikation oder Beitrittserklärung durch Grossbritannien. | ||||
| b Ratifikation oder Beitrittserklärung durch Portugal. | ||||
| c Ratifikation oder Beitrittserklärung durch Australien. | ||||
| SchweizUnter Vorbehalt der Bestimmungen in Absatz 2 des Unterzeichnungsprotokolls. |
AS 1954 758; BBl 1953 III 749 Der Originaltext findet sich unter der gleichen Nummer in der französischen Ausgabe dieser Sammlung. ↩
Ziff. 2 des BB vom 17. März 1954 (AS 1954 794) ↩
Satz eingefügt durch Art. 1 Ziff. 1 des Prot. vom 23. Febr. 1968, von der BVers genehmigt am 24. Sept. 1975 und in Kraft seit 23. Juni 1977 (AS 1977 10771074;BBl 1975 I 929). ↩
Fassung gemäss Art. 1 Ziff. 2 des Prot. vom 23. Febr. 1968, von der BVers genehmigt am 24. Sept. 1975 und in Kraft seit 23. Juni 1977 (AS 1977 10771074;BBl 1975 I 929). ↩
Eingefügt durch Art. 1 Ziff. 3 des Prot. vom 23. Febr. 1968, von der BVers genehmigt am 24. Sept. 1975 und in Kraft seit 23. Juni 1977 (AS 1977 10771074;BBl 1975 I 929). ↩
Fassung gemäss Art. 2 des Prot. vom 23. Febr. 1968, von der BVers genehmigt am 24. Sept. 1975 und in Kraft seit 23. Juni 1977 (AS 1977 10771074;BBl 1975 I 929). ↩
Fassung gemäss Art. II Abs. 1 des Prot. vom 21. Dez. 1979, in Kraft seit 20. April 1988 (AS 1988 927). ↩
Fassung gemäss Art. II Abs. 1 des Prot. vom 21. Dez. 1979, in Kraft seit 20. April 1988 (AS 1988 927). ↩
Die Schweizerische Eidgenossenschaft hat sich vorbehalten, dass sie die in diesem Abkommen vereinbarten Regeln in ihre eigene Landesgesetzgebung in einer, dieser entsprechenden Form einfügen wird. ↩
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