Übereinkommen über das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung bakteriologischer (biologischer) Waffen und von Toxinwaffen sowie über die Vernichtung solcher Waffen

0.515.07Multilateral International Treaty04.05.1976

Abgeschlossen in London, Moskau und Washington am 10. April 1972
Von der Bundesversammlung genehmigt am 26. Juni 19731
Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 4. Mai 1976
In Kraft getreten für die Schweiz am 4. Mai 1976

(Stand am 11. April 2024)

Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens

entschlossen zu handeln, um wirksame Fortschritte auf dem Wege zur allgemeinen und vollständigen Abrüstung, einschliesslich des Verbots und der Beseitigung aller Arten von Massenvernichtungswaffen, zu erzielen, und überzeugt, dass das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung chemischer und bakteriologischer (biologischer) Waffen sowie ihre Beseitigung durch wirksame Massnahmen die Erreichung der allgemeinen und vollständigen Abrüstung unter strenger und wirksamer internationaler Kontrolle erleichtern wird,

in Anerkennung der grossen Bedeutung des in Genf am 17. Juni 19252unterzeichneten Protokolls über das Verbot der Verwendung von erstickenden, giftigen oder ähnlichen Gasen und von bakteriologischen Mitteln im Kriege und eingedenk auch des Beitrags, den das genannte Protokoll zur Milderung der Schrecken des Krieges bereits geleistet hat und noch leistet,

in erneuter Bekräftigung ihres Bekenntnisses zu den Grundsätzen und Zielen jenes Protokolls und mit der an alle Staaten gerichteten Aufforderung, sich streng daran zu halten,

eingedenk dessen, dass die Generalversammlung der Vereinten Nationen wiederholt alle Massnahmen verurteilt hat, die im Widerspruch zu den Grundsätzen und Zielen des Genfer Protokolls vom 17. Juni 1925 stehen, in dem Wunsch, zur Festigung des Vertrauens zwischen den Völkern und zur allgemeinen Verbesserung der internationalen Atmosphäre beizutragen,

in dem Wunsch ferner, zur Verwirklichung der Ziele und Grundsätze der Satzung der Vereinten Nationen beizutragen,

in der Überzeugung, dass es wichtig und dringend geboten ist, derart gefährliche Massenvernichtungswaffen wie diejenigen, die chemische oder bakteriologische (biologische) Agenzien verwenden, durch wirksame Massnahmen aus den Waffenbeständen der Staaten zu entfernen,

in der Erkenntnis, dass eine Übereinkunft über das Verbot bakteriologischer (biologischer) Waffen und von Toxinwaffen einen ersten möglichen Schritt zur Erzielung einer Übereinkunft über wirksame Massnahmen auch für das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung chemischer Waffen darstellt, und entschlossen, auf dieses Ziel gerichtete Verhandlungen fortzusetzen,

entschlossen, im Interesse der gesamten Menschheit die Möglichkeit einer Verwendung von bakteriologischen (biologischen) Agenzien und Toxinen als Waffen vollständig auszuschliessen,

in der Überzeugung, dass eine solche Verwendung mit dem Gewissen der Menschheit unvereinbar wäre und dass alles getan werden sollte, um diese Gefahr zu mindern,

sind wie folgt übereingekommen:

Art. I

Jeder Vertragsstaat dieses Übereinkommens verpflichtet sich,

  1. mikrobiologische oder andere biologische Agenzien oder – ungeachtet ihres Ursprungs oder ihrer Herstellungsmethode – Toxine, von Arten und in Mengen, die nicht durch Vorbeugungs‑, Schutz‑ oder sonstige friedliche Zwecke gerechtfertigt sind, sowie
  2. Waffen, Ausrüstungen oder Einsatzmittel, die für die Verwendung solcher Agenzien oder Toxine für feindselige Zwecke oder in einem bewaffneten Konflikt bestimmt sind,

niemals und unter keinen Umständen zu entwickeln, herzustellen, zu lagern oder in anderer Weise zu erwerben oder zu behalten.

Art. II

Jeder Vertragsstaat dieses Übereinkommens verpflichtet sich, alle in seinem Besitz befindlichen oder seiner Hoheitsgewalt oder Kontrolle unterliegenden Agenzien, Toxine, Waffen, Ausrüstungen und Einsatzmittel im Sinne des Artikels I so bald wie möglich, spätestens jedoch neun Monate nach dem Inkrafttreten des Übereinkommens, zu vernichten oder friedlichen Zwecken zuzuführen. Bei der Durchführung der Bestimmungen dieses Artikels sind alle erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung und der Umwelt zu beachten.

Art. III

Jeder Vertragsstaat dieses Übereinkommens verpflichtet sich, die in Artikel I bezeichneten Agenzien, Toxine, Waffen, Ausrüstungen oder Einsatzmittel an niemanden unmittelbar oder mittelbar weiterzugeben und einen Staat, eine Gruppe von Staaten oder internationale Organisationen weder zu unterstützen noch zu ermutigen noch zu veranlassen, sie herzustellen oder in anderer Weise zu erwerben.

Art. IV

Jeder Vertragsstaat dieses Übereinkommens trifft nach Massgabe der in seiner Verfassung vorgesehenen Verfahren alle erforderlichen Massnahmen, um die Entwicklung, die Herstellung, die Lagerung, den Erwerb oder das Behalten der in Artikel 1 bezeichneten Agenzien, Toxine, Waffen, Ausrüstungen und Einsatzmittel in seinem Hoheitsgebiet, unter seiner Hoheitsgewalt oder an irgendeinem Ort unter seiner Kontrolle zu verbieten und zu verhindern.

Art. V

Die Vertragsstaaten des Übereinkommens verpflichten sich, einander zu konsultieren und zusammenzuarbeiten, um alle Probleme zu lösen, die sich in bezug auf das Ziel oder bei der Anwendung der Bestimmungen dieses Übereinkommens ergeben können. Die Konsultation und Zusammenarbeit aufgrund dieses Artikels kann auch durch geeignete internationale Verfahren im Rahmen der Vereinten Nationen und im Einklang mit deren Satzung erfolgen.

Art. VI
  1. Jeder Vertragsstaat des Übereinkommens, der feststellt, dass ein anderer Vertragsstaat durch sein Handeln die sich aus diesem Übereinkommen ergebenden Verpflichtungen verletzt, kann beim Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Beschwerde einlegen. Eine solche Beschwerde soll mit allen nur möglichen Beweisen für ihre Begründetheit sowie mit einem Antrag auf Prüfung durch den Sicherheitsrat versehen sein.
  2. Jeder Vertragsstaat des Übereinkommens verpflichtet sich zur Zusammenarbeit bei der Durchführung einer Untersuchung, die der Sicherheitsrat im Einklang mit den Bestimmungen der Satzung der Vereinten Nationen aufgrund der bei ihm eingegangenen Beschwerde gegebenenfalls einleitet. Der Sicherheitsrat unterrichtet die Vertragsstaaten des Übereinkommens über die Ergebnisse der Untersuchung.
Art. VII

Jeder Vertragsstaat des Übereinkommens verpflichtet sich, jeder Vertragspartei, die darum ersucht, im Einklang mit der Satzung der Vereinten Nationen Hilfe zu gewähren oder Hilfeleistungen zu unterstützen, falls der Sicherheitsrat feststellt, dass diese Vertragspartei als Ergebnis der Verletzung dieses Übereinkommens einer Gefahr ausgesetzt worden ist.

Art. VIII

Keine Bestimmung dieses Übereinkommens ist so auszulegen, als begrenze oder mindere sie in irgendeiner Weise die von einem Staat aufgrund des in Genf am
17. Juni 19253unterzeichneten Protokolls über das Verbot der Verwendung von erstickenden, giftigen oder ähnlichen Gasen und von bakteriologischen Mitteln im Kriege übernommenen Verpflichtungen.

Art. IX

Jeder Vertragsstaat dieses Übereinkommens bekräftigt das anerkannte Ziel des wirksamen Verbots chemischer Waffen und verpflichtet sich, hierauf gerichtete Verhandlungen in redlicher Absicht fortzusetzen, um eine baldige Übereinkunft zu erzielen über wirksame Massnahmen zum Verbot ihrer Entwicklung, Herstellung und Lagerung und zu ihrer Vernichtung sowie über geeignete Massnahmen in bezug auf Ausrüstungen und Einsatzmittel, die eigens für die Herstellung oder Verwendung chemischer Agenzien für Waffenzwecke vorgesehen sind.

Art. X
  1. Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens verpflichten sich, den weitestmöglichen Austausch von Ausrüstungen, Material und wissenschaftlichen und technologischen Informationen zur Verwendung bakteriologischer (biologischer) Agenzien und von Toxinen für friedliche Zwecke zu erleichtern, und sind berechtigt, daran teilzunehmen. Vertragsparteien, die hierzu in der Lage sind, arbeiten ferner zusammen, um allein oder gemeinsam mit anderen Staaten oder internationalen Organisationen zur Weiterentwicklung und Anwendung wissenschaftlicher Entdeckungen auf dem Gebiet der Bakteriologie (Biologie) zur Krankheitsverhütung oder zu anderen friedlichen Zwecken beizutragen.
  2. Dieses Übereinkommen ist so durchzuführen, dass es keine Behinderung für die wirtschaftliche und technologische Entwicklung der Vertragsstaaten des Übereinkommens oder für die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet friedlicher bakteriologischer (biologischer) Tätigkeiten darstellt, einschliesslich des internationalen Austausches von bakteriologischen (biologischen) Agenzien und Toxinen sowie von Ausrüstungen für die Verarbeitung, Verwendung oder Herstellung bakteriologischer (biologischer) Agenzien und von Toxinen für friedliche Zwecke im Einklang mit den Bestimmungen dieses Übereinkommens.
Art. XI

Jeder Vertragsstaat kann Änderungen dieses Übereinkommens vorschlagen. Änderungen treten für jeden Vertragsstaat, der sie annimmt, nach ihrer Annahme durch eine Mehrheit der Vertragsstaaten des Übereinkommens in Kraft; danach treten sie für jeden weiteren Vertragsstaat am Tage der Annahme durch ihn in Kraft.

Art. XII

Fünf Jahre nach dem Inkrafttreten dieses Übereinkommens oder, wenn eine Mehrheit der Vertragsparteien des Übereinkommens durch einen an die Depositarregierungen gerichteten entsprechenden Vorschlag darum ersucht, zu einem früheren Zeitpunkt, wird in Genf (Schweiz) eine Konferenz der Vertragsstaaten des Übereinkommens zu dem Zweck abgehalten, die Wirkungsweise dieses Übereinkommens zu überprüfen, um sicherzustellen, dass die Ziele der Präambel und die Bestimmungen des Vertrages, einschliesslich jener betreffend die Verhandlungen über chemische Waffen, verwirklicht werden. Bei dieser Überprüfung werden die für dieses Übereinkommen erheblichen neuen wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen berücksichtigt.

Art. XIII
  1. Die Geltungsdauer dieses Übereinkommens ist unbegrenzt.
  2. Jeder Vertragsstaat dieses Übereinkommens ist in Ausübung seiner staatlichen Souveränität berechtigt, von diesem Übereinkommen zurückzutreten, wenn er entscheidet, dass durch aussergewöhnliche, mit dem Inhalt dieses Übereinkommens zusammenhängende Ereignisse eine Gefährdung der höchsten Interessen seines Landes eingetreten ist. Er teilt diesen Rücktritt allen anderen Vertragsstaaten des Übereinkommens sowie dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen drei Monate im voraus mit. Diese Mitteilung hat eine Darlegung der aussergewöhnlichen Ereignisse zu enthalten, durch die seiner Ansicht nach eine Gefährdung seiner höchsten Interessen eingetreten ist.
Art. XIV
  1. Dieses Übereinkommen liegt für alle Staaten zur Unterzeichnung auf. Jeder Staat, der das Übereinkommen nicht vor seinem nach Absatz 3 erfolgten Inkrafttreten unterzeichnet, kann ihm jederzeit beitreten.
  2. Dieses Übereinkommen bedarf der Ratifikation durch die Unterzeichnerstaaten. Die Ratifikations‑ und die Beitrittsurkunden sind bei den Regierungen der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, des Vereinigten Königreichs von Grossbritannien und Nordirland und der Vereinigten Staaten von Amerika zu hinterlegen; diese werden hiermit zu Depositarregierungen bestimmt.
  3. Dieses Übereinkommen tritt in Kraft, sobald zweiundzwanzig Regierungen, einschliesslich derjenigen, die als Depositarmächte bestimmt sind, ihre Ratifikationsurkunden hinterlegt haben.
  4. Für Staaten, deren Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunden nach dem Inkrafttreten dieses Übereinkommens hinterlegt werden, tritt es am Tag der Hinterlegung ihrer Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunden in Kraft.
  5. Die Depositarregierungen haben allen Unterzeichnerstaaten und beitretenden Staaten unverzüglich den Tag jeder Unterzeichnung, den Tag der Hinterlegung jeder Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunde, den Tag des Inkrafttretens dieses Übereinkommens und den Erhalt sonstiger Mitteilungen bekanntzugeben.
  6. Dieses Übereinkommen wird von den Depositarregierungen nach Artikel 102 der Satzung der Vereinten Nationen registriert.
Art. XV

Dieses Übereinkommen, dessen englischer, russischer, französischer, spanischer und chinesischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, ist in den Archiven der Depositarregierungen zu hinterlegen. Diese übermitteln den Regierungen der Unterzeichnerstaaten und der beitretenden Staaten gehörig beglaubigte Abschriften.

Zu Urkund dessen haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterschrieben.Geschehen in drei Ausfertigungen zu London, Moskau und Washington am zehnten April neunzehnhundertzweiundsiebzig.(Es folgen die Unterschriften)

VertragsstaatenRatifikation
Beitritt (B)
Nachfolgeerklärung (N)
Inkrafttreten
Afghanistan26. März197526. März1975
Albanien3. Juni1992 B3. Juni1992
Algerien28. September2001 B28. September2001
Andorra2. März2015 B2. März2015
Angola26. Juli201626. Juli2016
Antigua und Barbuda29. Januar200329. Januar2003
Äquatorialguinea16. Januar1989 B16. Januar1989
Argentinien27. November197927. November1979
Armenien7. Juni1994 B7. Juni1994
Aserbaidschan26. Februar2004 B26. Februar2004
Äthiopien26. Mai197526. Mai1975
Australien5. Oktober19775. Oktober1977
Bahamas26. November1986 B26. November1986
Bahrain28. Oktober1988 B28. Oktober1988
Bangladesch12. März1985 B13. März1985
Barbados16. Februar197326. März1975
Belarus26. März197526. März1975
Belgien15. März197915. März1979
Belize20. Oktober1986 N21. September1981
Benin25. April197525. April1975
Bhutan8. Juni1978 B8. Juni1978
Bolivien30. Oktober197530. Oktober1975
Bosnien und Herzegowina15. August1994 N6. März1992
Botsuana5. Februar19925. Februar1992
Brasilien27. Februar197326. März1975
Brunei31. Januar1991 B31. Januar1991
Bulgarien2. August197226. März1975
Burkina Faso17. April1991 B17. April1991
Burundi18. Oktober201118. Oktober2011
Chile22. April198022. April1980
China15. November1984 B15. November1984
Hongkong20. Juni199726. März1975
Chinesisches Taipei (Taiwan)9. Februar197326. März1975
Costa Rica17. Dezember197326. März1975
Côte d’Ivoire23. März201623. März2016
Dänemark1. März197326. März1975
Deutschland7. April19837. April1983
Dominica1. August2016 N3. November1978
Dominikanische Republik23. Februar197326. März1975
Ecuador12. März197512. März1975
El Salvador31. Dezember199131. Dezember1991
Estland7. Juni1993 B7. Juni1993
Eswatini18. Juni1991 B18. Juni1991
Fidschi4. September197326. März1975
Finnland4. Februar197426. März1975
Frankreich27. September1984 B27. September1984
Gabun16. August200716. August2007
Gambia7. Mai19977. Mai1997
Georgien22. Mai1996 B22. Mai1996
Ghana6. Juni19756. Juni1975
Grenada22. Oktober1986 B22. Oktober1986
Griechenland10. Dezember197510. Dezember1975
Guatemala19. September197326. März1975
Guinea9. November2016 B9. November2016
Guinea-Bissau20. August1976 B20. August1976
Guyana26. März201326. März2013
Heiliger Stuhl7. Januar2002 B7. Januar2002
Honduras14. März197914. März1979
Indien15. Juli197426. März1975
Indonesien19. Februar199219. Februar1992
Irak19. Juni199119. Juni1991
Iran22. August197326. März1975
Irland27. Oktober197226. März1975
Island15. Februar197326. März1975
Italien30. Mai197530. Mai1975
Jamaika13. August1975 B13. August1975
Japan8. Juni19828. Juni1982
Jemen1. Juni19791. Juni1979
Jordanien30. Mai197530. Mai1975
Kambodscha9. März19839. März1983
Kamerun18. Januar2013 B18. Januar2013
Kanada18. September197226. März1975
Kap Verde20. Oktober1977 B20. Oktober1977
Kasachstan15. Juni2007 B15. Juni2007
Katar17. April197517. April1975
Kenia7. Januar1976 B7. Januar1976
Kirgisistan15. Oktober2004 B15. Oktober2004
Kolumbien19. Dezember198319. Dezember1983
Kongo (Brazzaville)23. Oktober1978 B23. Oktober1978
Kongo (Kinshasa)16. September197516. September1975
Korea (Nord-)13. März1987 B13. März1987
Korea (Süd-)25. Juni198725. Juni1987
Kroatien28. April1993 N8. Oktober1991
Kuba21. April197621. April1976
Kuwait18. Juli197226. März1975
Laos20. März197326. März1975
Lesotho6. September19776. September1977
Lettland6. Februar1997 B6. Februar1997
Libanon26. März197526. März1975
Liberia4. November20164. November2016
Libyen19. Januar1982 B19. Januar1982
Liechtenstein30. Mai1991 B30. Mai1991
Litauen10. Februar1998 B10. Februar1998
Luxemburg23. März197623. März1976
Madagaskar7. März20087. März2008
Malawi2. April20132. April2013
Malaysia6. September19916. September1991
Malediven1. Juli1993 B1. Juli1993
Mali25. November200225. November2002
Malta7. April19757. April1975
Marokko21. März200221. März2002
Marshallinseln15. November2012 B15. November2012
Mauretanien28. Januar2015 B28. Januar2015
Mauritius7. August197226. März1975
Mexiko8. April197426. März1975
Moldau28. Januar2005 B28. Januar2005
Monaco30. April1999 B30. April1999
Mongolei5. September197226. März1975
Montenegro9. Januar2007 N3. Juni2006
Mosambik29. März2011 B29. März2011
Myanmar1. Dezember20141. Dezember2014
Namibia25. Februar2022 B25. Februar2022
Nauru5. März2013 B5. März2013
Nepal4. November20164. November2016
Neuseeland13. Dezember197226. März1975
Cook-Inseln4. Dezember2008 B4. Dezember2008
Nicaragua7. August19757. August1975
Niederlande22. Juni198122. Juni1981
Aruba1. Januar198622. Juni1981
Curaçao22. Juni198122. Juni1981
Karibische Gebiete (Bonaire,
Sint Eustatius und Saba)
22. Juni198122. Juni1981
Sint Maarten22. Juni198122. Juni1981
Niger23. Juni197226. März1975
Nigeria3. Juli197326. März1975
Niue14. Juni2018 B14. Juni2018
Nordmazedonien26. Dezember1996 N17. September1991
Norwegen1. August197326. März1975
Oman31. März1992 B31. März1992
Österreich*10. August197326. März1975
Pakistan25. September197426. März1975
Palästina9. Januar2018 B9. Januar2018
Palau20. Februar2003 B20. Februar2003
Panama20. März197426. März1975
Papua-Neuguinea27. Oktober1980 B27. Oktober1980
Paraguay9. Juni1976 B9. Juni1976
Peru5. Juni19855. Juni1985
Philippinen21. Mai197326. März1975
Polen25. Januar197326. März1975
Portugal15. Mai197515. Mai1975
Ruanda20. Mai197520. Mai1975
Rumänien25. Juli197926. Juli1979
Russland26. März197526. März1975
Salomoninseln17. Juni1981 N7. Juli1978
Sambia15. Januar2008 B15. Januar2008
Samoa21. September2017 B21. September2017
San Marino11. März197526. März1975
São Tomé und Príncipe24. August1979 B24. August1979
Saudi-Arabien24. Mai197226. März1975
Schweden5. Februar19765. Februar1976
Schweiz*4. Mai19764. Mai1976
Senegal26. März197526. März1975
Serbien13. Juni2001 N27. April1992
Seychellen11. Oktober1979 B11. Oktober1979
Sierra Leone29. Juni197629. Juni1976
Simbabwe5. November1990 B5. November1990
Singapur2. Dezember19752. Dezember1975
Slowakei17. Mai1993 N1. Januar1993
Slowenien7. April1992 N25. Juni1991
Spanien20. Juni197920. Juni1979
Sri Lanka18. November198618. November1986
St. Kitts und Nevis2. April1991 B2. April1991
St. Lucia26. November1986 N22. Februar1979
St. Vincent und die Grenadinen13. Mai1999 N27. Oktober1979
Südafrika3. November19753. November1975
Sudan17. Oktober2003 B17. Oktober2003
Südsudan15. Februar2023 B15. Februar2023
Suriname6. Januar1993 B6. Januar1993
Tadschikistan27. Juni200527. Juni2005
Tansania14. August201914. August2019
Thailand28. Mai197528. Mai1975
Timor-Leste5. Mai2003 B5. Mai2003
Togo10. November197610. November1976
Tonga28. September1976 B28. September1976
Trinidad und Tobago19. Juli2007 B19. Juli2007
Tschechische Republik24. März1993 N1. Januar1993
Tunesien18. Mai197326. März1975
Türkei25. Oktober197426. März1975
Turkmenistan11. Januar1996 B11. Januar1996
Uganda12. Mai1992 B12. Mai1992
Ukraine26. März197526. März1975
Ungarn27. Dezember197226. März1975
Uruguay6. April1981 B6. April1981
Usbekistan2. Januar1996 B2. Januar1996
Vanuatu6. September2016 N30. Juli1980
Venezuela18. Oktober197818. Oktober1978
Vereinigte Arabische Emirate19. Juni200819. Juni2008
Vereinigte Staaten26. März197526. März1975
Vereinigtes Königreich26. März197526. März1975
Gebiete unter territorialer
Souveränität des Vereinigten
Königreichs
26. März1975 B26. März1975
Vietnam20. Juni1980 B20. Juni1980
Zentralafrikanische Republik28. September201828. September2018
Zypern6. November197326. März1975
* Vorbehalte und Erklärungen.
Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme jener der Schweiz. Die englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinigten Staaten:www.state.gov> Policy Issues > Treaties and International Agreements > Offices of Treaty Affairs > Agreement Texts, eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern bezogen werden.
Dieser Vorbehalt bezieht sich insbesondere auf Artikel VII dieses Übereinkommens sowie auf jede gleichartige Bestimmung, die diesen Artikel ersetzt oder ergänzt. Schweiz 1. Da das Übereinkommen ebenfalls die für den Einsatz von biologischen Agenzien und Toxinen zu kriegerischen Zwecken bestimmten Waffen, Ausrüstungen oder Vektoren erfasst, können sich in seinem Anwendungsbereich Abgrenzungsschwierigkeiten ergeben, da es kaum solche spezifischen Waffen, Ausrüstungen oder Vektoren gibt. Die Schweiz behält sich daher vor, selbst zu entscheiden, welche Hilfsmittel unter diese Begriffe fallen.2. Im Hinblick auf die ihr aus dem Status eines immerwährenden neutralen Staates erwachsenden Pflichten ist die Schweiz gehalten, den allgemeinen Vorbehalt zu machen, dass ihre Mitarbeit im Rahmen dieses Übereinkommens nicht über den durch ihren Status gesetzten Rahmen hinausgehen kann. Dieser Vorbehalt bezieht sich insbesondere auf Artikel VII des Übereinkommens sowie auf jede analoge Klausel, welche diese Bestimmung im Übereinkommen (oder in einer anderen Vereinbarung) ersetzen oder ergänzen könnte.

Footnotes

  1. AS 1976 1429

  2. SR 0.515.105

  3. SR 0.515.105

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